CH129147A - Verfahren zum Verbinden der übereinanderliegenden Enden von Kisten-, Ballen-, Paket- und dergleichen Verschnürungen aus Bandeisen oder Stahlband, nach dem Verfahren hergestellter Verschluss und Werkzeug zur Ausübung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Verbinden der übereinanderliegenden Enden von Kisten-, Ballen-, Paket- und dergleichen Verschnürungen aus Bandeisen oder Stahlband, nach dem Verfahren hergestellter Verschluss und Werkzeug zur Ausübung des Verfahrens.

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CH129147A
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CH
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bandage
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Karl Weniger
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Karl Weniger
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D63/00Flexible elongated elements, e.g. straps, for bundling or supporting articles
    • B65D63/02Metallic straps, tapes, or bands; Joints between ends thereof
    • B65D63/06Joints produced by application of separate securing members, e.g. by deformation thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description


  Verfahren zum Verbinden der     übereinanderliegenden    Enden von Kisten-, Ballen-,     Paket-          und    dergleichen     Versehnürungen    aus Bandeisen oder Stahlband, nach dem Verfahren  hergestellter Verschluss und Werkzeug zur Ausübung des Verfahrens.

      Nach dem vorliegenden Verfahren wird  ein Verschluss der     übereinanderliegenden,    von  einem     Siegelverschlussblech    hülsenartig um  schlossenen Enden von Kisten-, Ballen-, Pa  ket- und dergleichen Verschnürungen aus  Bandeisen oder Stahlband vermittelst eines  neuen     Verschlusswerkzeuges    dadurch herge  stellt, dass die Verbandsränder von der Seite  her mit nach unten umgefalzten Randein  drücken versehen werden.

   Das     Verschluss-          werkzeug    besitzt zur Ausübung des Ver  fahrens seitlich angeordnete Druckfinger, die  parallel zur Ebene des Verbandes gegen die  Ränder des Verbandes gepresst werden; die  Verbandsmitte     wird    dabei in der Ebene des  Verbandes festgehalten, während ein Ab  weichen der einzudrückenden Randteile nach  oben durch an den Druckfingern vorgesehene  Nasen verhindert wird.  



  Der nach diesem Verfahren hergestellte  Verschluss hat den besondern Vorzug, dass  die hierbei     et-zeugten    Randeindrücke so eng  zusammengepresst nach unten gefalzt werden,  dass keine     Verschlussteile    störend aus der  Längsebene des     Bandreifens    hervortreten.    Bei bekannten Verschlüssen wird durch  einen senkrecht über dem Verband bewegten       Pressstempel    mit Druckfingern lediglich eine  dachförmige Senkung von Randteilen erzielt.  Oder es werden vermittelst Werkzeugen mit  bogenförmigen Druckfingern Randflächen um  gebogen und unter den Verband gerollt.  Bekannt sind auch Verschlüsse, bei denen die  Ränder von der Seite her zusammengedrückt  werden, damit sich die Verbandsmitte hoch  wölbt, die dann mit Druckfingern verformt  wird.

   Alle diese Verschlüsse sind sich darin  ähnlich, dass sie als dachförmige Gebilde aus  der Längsebene des Bandreifens stark hervor  treten und der Verladung und Stapelung zum  Beispiel bei Kisten hinderlich sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel des nach dem  vorliegenden neuen Verfahren hergestellten  Verschlusses und ein Ausführungsbeispiel des  zur Ausübung des Verfahrens dienenden  neuen Werkzeuges ist in der beiliegenden  Zeichnung dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht des     geöffneten          Verschlusswerkzeuges,              Pig.    2 eine Seitenansicht des geschlossenen       Verschlusswerkzeuges,          Fig.    3 einen fertigen Verschluss von oben  gesehen,       Fig.    4 einen fertigen Verschluss von unten  gesehen,       Fig.    5 zeigt im Schnitt die zum Ver  schluss hergestellten Randeindrücke.  



  Das der Ausübung des Verfahrens dienen  de     Verschlusswerkzeug    hat auf einer Schwing  achse     a    zwei Zangenbacken b, die in Greifer  spitzen c auslaufen. Die     Greiferspitzen    c ver  mögen den Verband aus der Spannlage her  aus, zum Beispiel vom Kistenholz ab-, und  gegen den     Ambos    d anzuheben, so dass der  Verband über die     Greiferspitzen    c zu liegen  kommt und zwischen     Greiferspitzen    c und  Amboss d     flachgepresst    festgehalten wird. In  dieser Lage werden seitlich in die Zangen  backen eingesetzte Druckfinger e in der  Richtung der Ebene des Verbandes gegen  die Ränder des Verbandes gepresst, die da  durch nach unten umgefalzt werden.

   Zur  Sicherung dieser Wirkung besitzen die Druck  finger e Nasen<I>f,</I> die sich in einer Quernute     h     des Ambosses d etwa so bewegen, dass ihre  Unterkante mit der Unterkante des Ambosses  d abschliesst und eine Aufwärtsbewegung der  dem Fingerdruck     weichenden    Randteile ver  hindert wird.

   Es entsteht der in     Fig.    3 von  oben und in     Fig.    4 von unten gesehene     Ver-          schluss.        Fig.    5 zeigt im Schnitt, wie die  beiden sich überlagernden, von einer     Ver-          schlusshülse        l    umschlossenen Bandenden<I>i</I> und  k durch die nach dem Verfahren hergestellten  Randeindrücke ineinander gepresst werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Verbinden der überein anderliegenden, von einem Siegelver- schlussblech hülsenartig umschlossenen Enden von -Kisten-, Ballen-, Paket- und dergleichen Verschnürungen aus Band eisen oder Stahlband, dadurch gekenn zeichnet, dass vermittelst eines Ver- schlusswerkzeuges, bei in der Ebene des Verbandes festgehaltener Verbandsmitte und Verhinderung eines Abweichens von Randteilen nach oben, mittelst von bei den Seiten her parallel zur Ebene des Verbandes gegen die Ränder des Ver bandes sich pressenden Druckfingern Randeindrücke nach unten umgefalzt werden,
    während ein Abweichen der einzudrückenden Randteile nach oben durch an den Druckfingern vorgesehene Nasen verhindert wird. II. Verschluss hergestellt nach dem Ver fahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder des Ver bandes Randeindrücke aufweisen, die nach unten umgefalzt sind, so dass keine Verschlussteile aus der Längsebene des Bandreifens hervortreten.
    III. Werkzeug zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch zwei Zangenbacken (b) mit Greifer spitzen (c), die den Verband gegen einen Amboss (d) anzuheben, und an diesem flachzudrücken bestimmt sind, und durch seitlich in die Zangenbacken (b) einge setzte Druckfinger (e), die sich gegen die Ränder des Verbandes pressen, und sich in einer Nute (h) des Ambosses (d) bewe gende Nasen (f) besitzen, mittelst welchen Druckfingern (e) an den Rändern des Verbandes von der Seite her Eindrücke erzeugt werden können, die sich in einer von den Druckfingern (e) und den Greifer spitzen (e) gebildeten engen Matrize (g) zusammengepresst nach unten falzen.
CH129147D 1927-11-10 1927-11-10 Verfahren zum Verbinden der übereinanderliegenden Enden von Kisten-, Ballen-, Paket- und dergleichen Verschnürungen aus Bandeisen oder Stahlband, nach dem Verfahren hergestellter Verschluss und Werkzeug zur Ausübung des Verfahrens. CH129147A (de)

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