CH124451A - Stossfreie Antriebsvorrichtung. - Google Patents

Stossfreie Antriebsvorrichtung.

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CH124451A
CH124451A CH124451DA CH124451A CH 124451 A CH124451 A CH 124451A CH 124451D A CH124451D A CH 124451DA CH 124451 A CH124451 A CH 124451A
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CH
Switzerland
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sep
cylinder
piston
shock
driven
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English (en)
Inventor
Bodmer-Peter
Emil Gubler
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Bodmer Peter
Emil Gubler
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/28Bells for towers or the like
    • G10K1/30Details or accessories
    • G10K1/34Operating mechanisms
    • G10K1/344Operating mechanisms for an oscillating bell which is driven once per cycle
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/08Sounding bodies; Whistles; Musical apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Stossfieie        Antriebsvorrichtung.       Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet eine stossfreie Antriebsvorrichtung.  



  Die Antriebsvorrichtung weist     mindestens     einen mit Flüssigkeit gefüllten und mit dem       zinzutreibenden    Gegenstande zu verbindenden  Zylinder mit darin angeordneten, an einer  Triebkolbenstange sitzenden Kolben auf.       Gemäss    der Erfindung sind die Enden des Zy  linders mittelst einer     Leitung    miteinander  verbunden, in welcher     automatisch    sich öff  nende und schliessende Absperrorgane für die  Flüssigkeit eingeschaltet sind, welche, bei zu  starkem Druck des Kolbens auf die     Flüssig-          keit,

      letztere bei der     Kolbenbewegung    von  einem Ende des Zylinders zum andern über  treten lassen und dadurch eine     relative    Bewe  gung des Kolbens zum Zylinder     ermöglichen.     



  Eine Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes, zum Beispiel zum Antriebe  einer Kirchenglocke, ist auf der Zeichnung  dargestellt, und es zeigt:       Fig.    1 eine     Seitenansicht    der     Antriebsvor-          richtung    mit der anzutreibenden Glocke,       Fig.    2 eine Seitenansicht eines     Zahnge-          triebekastens    .der Antriebsvorrichtung mit  einem darauf montiertem Elektromotor;

           Fig.    3 zeigt einen Längsschnitt durch den  Zylinder und durch die Absperrorgane der       Antriebsvorrichtung;          Fig.    4 zeigt eine selbsttätige aus- und ein  rückbare Reibungskupplung der Antriebsvor  richtung im Schnitt.  



  G ist die Glocke, welche auf übliche Weise  im Glockenstuhl um     zweiZapfen    1, welche am       Glockenjoch    2 fest sind,     schwingbar    aufge  hängt ist. Seitlich des Glockenjoches 2 ist der  Zylinder 3     mittelst    eines Lappens schwing  bar auf einem am     Glockenjoch    festen Zapfen  4     aufgesetzt.    Den Zylinder 3 durchdringt  eine     Kolbenstange    5 mit dem Kolben 6, wel  che in beiden     Zylinderstirnflächen    geführt  ist.

       Über    dem Zylinder ist ein     Ventilkasten    7  angeordnet, welcher mittelst Kanälen 8 mit  beiden     Zylinderenden    verbunden ist. Wie       Fig.    3 zeigt, sind im Ventilkasten 7 zwei re  gulierbare Ventile 9 und 10 angeordnet. Ne  ben dem     Glockenlager    ist am Glockenstuhl  ein Hebel 11     a.ngelenkt,    welcher -mit einem  Schlitz     lla    an einem am Zylinder festen Zap  fen 12 geführt ist. Seitlich der Glocke ist  auf dem Glockenstuhl ein     Zahngetriebekasten         13 mit darauf     montiertem    Elektromotor     .NI    be  festigt.  



  Der Elektromotor treibt vermittelst     ein,gis     durch eine Spannrolle<B>8</B> gespannten Riemen:  über die Riemenrolle 14 und ein im Gehäuse  befindliches     Reduktions-Zahngetriebe    eine  auf einer Welle 7 5 ausserhalb des Gehäuses  festsitzende Kurbel 16. Die Kurbiel 16 ist       durch    einen     Kurbelzapfen    direkt mit der  Kolbenstange 5 des 01 enthaltenden     Z@-lin-          ders    3 verbunden.  



  Die     Wirkungsw    eise der Vorrichtung ist  folgende: Nach dem Einschalten des Motors  erreicht dieser rasch seine normale Touren  zahl und setzt durch den Riemenantrieb und  das Zahnradgetriebe die Kurbelwelle 15 in  Umdrehung.  



  Die Glocke gerät nun unter Vermittlung  der Kolbenstange 5 und des am Zapfen 4 an  greifenden Zylinders 3 in Schwingung. In  folge ihrer Trägheit, schwingt die Glocke zu  erst nur in kleinem Ausmass.  



  Damit aber durch diese Trägheit keine  Überlastung des     Motors    stattfinden     kann.     drückt der Kolben 6 das 01 abwechselnd  durch die Kanäle 8 und eines der Ventile 9  oder 10 auf die der jeweiligen Hubrichtung  entgegengesetzte     Zzlinderseite,    bis die Glocke  die normale, gewünschte Schwingungsampli  tude erreicht hat.  



  Bei normaler Schwingung der     Glocke    ist  der zur Einhaltung dieser normalen Schwin  gungsweite der Glocke nötige, vom Kolben  auf die Flüssigkeit übertragene Druck     nicht          gross    genug, um die Ventile 9 und 10 zu öff  nen. Der Kolben 6 bleibt     infolgedessen    in  Mittellage und die zum Beispiel durch Fe  dern regulierbaren Ventile 9 und     1.0    geschlos  sen.  



  Beim Abstellen des Motors sucht der Kol  ben infolge seiner Verbindung mit den still  gesetzten Teilen des Getriebes seine     gegPhen@     Lage beizubehalten. während die Glocke mit  dem Zylinder sieh hin- und     herbewegt.    Die  Flüssigkeit des Zylinders wird dabei     gez zn-          gen,    von einer Seite des Zylinders durch die  Ventile nach der andern Seite zu wandern.  
EMI0002.0022     
  
    wodurch <SEP> die <SEP> Abbremsung <SEP> der <SEP> Schwingungen
<tb>  der <SEP> Glocke <SEP> erfolgt.
<tb>  



  Soll <SEP> der <SEP> Motor <SEP> auf <SEP> die <SEP> Glocke <SEP> Kraft <SEP> übci,  tragen, <SEP> so <SEP> müssen <SEP> die <SEP> Verhältnisse <SEP> so <SEP> gewählt
<tb>  .\-erden, <SEP> d:iss <SEP> dir. <SEP> Kerbel <SEP> 1.6 <SEP> das <SEP> Bestreben <SEP> hat,
<tb>  gegenüber <SEP> der <SEP> Cllo@@he <SEP> vorzueilen, <SEP> das <SEP> heisst
<tb>  mehr <SEP> Ijmdrehnngcc.n <SEP> auszuführen, <SEP> als <SEP> die
<tb>  (z'-locke <SEP> Hin- <SEP> lind <SEP> Ilersehwingungen <SEP> ausfülii,t.
<tb>  



  Wird <SEP> nun <SEP> diuseVoreilen <SEP> cler <SEP> Kurbel <SEP> <B>IC,</B>
<tb>  gegenübel <SEP> der <SEP> C@loche <SEP> allmählich <SEP> zu <SEP> stark, <SEP> so
<tb>  muss <SEP> zeitweise <SEP> clpr <SEP> @nhiebsmechanism@ls <SEP> in
<tb>  seiner <SEP> U,inwirkiui@ <SEP> auf <SEP> die <SEP> Glocke <SEP> G <SEP> ausre  schaltet <SEP> werden, <SEP> was <SEP> durch <SEP> die <SEP> nacllsteh.-ncl
<tb>  beschriebene <SEP> Einrichtung <SEP> bewirkt <SEP> wird:

  
<tb>  Auf <SEP> der <SEP> Kurbelwelle <SEP> 15 <SEP> sitzt, <SEP> wie <SEP> Fig. <SEP> \?
<tb>  zeigt, <SEP> ein <SEP> Eizenturring <SEP> 17 <SEP> fest. <SEP> Auf <SEP> dem
<tb>  Exzenterr7ng <SEP> 17 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> lockenarm <SEP> 18 <SEP> dreh  bar <SEP> angebracht, <SEP> an <SEP> dem <SEP> eine <SEP> Stange <SEP> 19 <SEP> an  greift. <SEP> Letztere <SEP> ist <SEP> durch <SEP> Stange <SEP> 11 <SEP> mit <SEP> der
<tb>  Flüssigkeitsbremse <SEP> verbunden.
<tb>  



  Die <SEP> Stangen <SEP> 17, <SEP> 19 <SEP> und <SEP> der <SEP> Nockena.rm
<tb>  18 <SEP> werden <SEP> direkt <SEP> von <SEP> der <SEP> Glocke <SEP> hin- <SEP> und
<tb>  herbewegt. <SEP> während <SEP> der <SEP> im <SEP> Nockenarni <SEP> 18
<tb>  laufende <SEP> Exzenter <SEP> 17 <SEP> seine <SEP> Bewegung <SEP> vom
<tb>  Antriebsmechanismus <SEP> erhält.
<tb>  



  Bei <SEP> richtigem <SEP> Gange <SEP> erreicht <SEP> die <SEP> Stange
<tb>  1.9 <SEP> in <SEP> der <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> ? <SEP> gezeichneten <SEP> Endstellung
<tb>  der <SEP> Stange <SEP> 5 <SEP> ihre <SEP> linksseitige <SEP> Endlage <SEP> und
<tb>  der <SEP> Nockenarm <SEP> 18 <SEP> liegt <SEP> in <SEP> dieser <SEP> Lage <SEP> der
<tb>  Teile <SEP> schief <SEP> von <SEP> unten <SEP> links <SEP> nach <SEP> oben
<tb>  rechts. <SEP> Wird <SEP> nun <SEP> (las <SEP> Voreilen <SEP> des <SEP> Antriebs  mechanismus <SEP> -r-(.nüber <SEP> cl.i,n <SEP> Sehwingungen
<tb>  der <SEP> Glocke <SEP> allmählich <SEP> zu <SEP> gross. <SEP> so <SEP> kommt <SEP> da  durch <SEP> der <SEP> Eizcnterring <SEP> 17 <SEP> in <SEP> die <SEP> in <SEP> Fig.

   <SEP> 2
<tb>  gezeicliiiei-i# <SEP> Stellung, <SEP> nährend <SEP> sich <SEP> der <SEP> Nok  kena.rin <SEP> 18 <SEP> noch <SEP> in <SEP> seiner <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> gezeie<B>1</B>i  neten <SEP> 3litic.ll,.ige <SEP> ])(-findet. <SEP> Es <SEP> wird <SEP> dadurch
<tb>  der <SEP> Hebelarm <SEP> , <SEP> <B>221</B> <SEP> finit. <SEP> der <SEP> Führungsrolle <SEP> 20
<tb>  nach <SEP> oben <SEP> ausgeachtvungen, <SEP> was <SEP> die <SEP> zeitwei  lige <SEP> Lösung <SEP> der <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 4 <SEP> dargestellten <SEP> Rei  bungskuppInng <SEP> zlii' <SEP> Folge <SEP> hat. <SEP> Diese <SEP> Kupp  lung <SEP> ist <SEP> ausge1,iI(l@-t <SEP> und <SEP> arbeitet <SEP> wie <SEP> nach  stehend <SEP> bcschrieb(ii. <SEP> Die <SEP> @c.tric@bt.g@häuse_
<tb>  wand <SEP> 3(1 <SEP> träge. <SEP> ein <SEP> @-n <SEP> feststehen <SEP> den.

   <SEP> als <SEP> La  geraugc <SEP> für <SEP> die <SEP> durch <SEP> (lie <SEP> Kastenwand <SEP> hin  durch <SEP> nach <SEP> innen <SEP> fiilirend(, <SEP> und <SEP> im <SEP> Innern
<tb>  (les <SEP> Getriebekastens <SEP> ein <SEP> -Inii-iebszahnrad <SEP> tra  gend(@ <SEP> W(-llu <SEP> 14a <SEP> dienenden <SEP> Rohransatz <SEP> 31.         Dieser Rohransatz trägt lose drehbar das  aus einem Stück mit dem Hebel 21 gebil  dete     Zahngesperre    29 und ferner,     achsial    ver  schiebbar, aber nicht drehbar ein     Zahnge-          sperre    28.  



  Auf der Welle 14a     ist        achsial    verschieb  bar, aber auf Drehung gekuppelt, die Keil  scheibe 24 gelagert. Auf einer     Nabe    der  letzteren sitzt drehbar die gegen einen Ring  26 sich stützende und vom Motor angetrie  bene Triebscheibe 14. Zwischen den Schei  ben 14 und 24 liegt eine Feder, welche die  Scheibe 24 und das     Zahngesperre    28 nach  oben     (Fig.    4) drückt und dabei auch den  Reibungseingriff beider Scheiben 14 und 24  sichert.  



  Die Antriebskraft wird durch Friktion  von der Scheibe 14 auf die Scheibe 24 über  tragen, welch letztere die Welle 14a direkt  mitnimmt.  



  Wird nun der Hebel 21 nach oben aus  geschwungen, so dreht sich das     Zahngesperre          \?9    gegenüber dem     undrehbaren        Gesperre    28,       wodurch    letzteres nach unten gedrückt wird  und die Scheibe 24 entgegen der Wirkung  der Feder 27 nach unten drückt und die  Kupplung löst oder lockert.  



  Statt zum Antriebe von Glocken, kann  diese Antriebsvorrichtung zum Antriebe an  derer Maschinenteile benutzt werden. Die  Vorrichtung kann auch mehrzylindrig sein  und speziell zum Antriebe von Maschinen  Anwendung finden, deren Bewegung starke       Stösse    auslöst. Unter Anwendung der be  schriebenen Antriebsvorrichtung kann die  Bewegungsübertragung sanft und stossfrei  erfolgen. Als Flüssigkeit kann 01, Fett,  Emulsion von     Ö1    und Wasser     etc.    verwendet  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stossfreie Antriebsvorrichtung, gekenn zeichnet durch mindestens einen mit, Flüs- sigkeit gefüllten und mit dem anzutreiben den Gegenstande zu verbindenden Zylinder mit darin angeordneten, an einer Triebkol benstange sitzenden Kolben, wobei die Enden des Zylinders mittelst einer Leitung mitein ander verbunden sind,, in welcher automatisch sich öffnende und schliessende Absperrorgane für die Flüssigkeit eingeschaltet sind, welche, bei zu starkem Druck des Kolbens auf die Flüssigkeit, letztere bei der Kolbenbewegung von einem Ende des Zylinders zum andern übertreten lassen und dadurch eine relative Bewegung des Kolbens zum Zylinder ermög lichen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Stossfreie Antriebsvorrichtung zur periodi schen Kraftübertragung auf eine eine schwingende und eine konstante Eigen schwingungsperiode besitzende Einrich tung. gekennzeichnet durch eine zwischen einem Antriebsmotor und Übertragungs- organe zur Übertragung der Schwingungs bewegung auf die anzutreibende Einrich tung eingeschaltete, ausrückbare Kupp lung, und durch eine Reguliervorrichtung, welche bei zu starker Störung des Syn chronismus zwischen den treibenden Tei len und der angetriebenen Einrichtung selbsttätig die Kupplung löst. 2.
    Stossfreie Antriebsvorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Reguliervor richtung einen Hebel besitzt, an dem eine Rolle sitzt, die mit einer von der anzutrei benden Einrichtung steuerbaren Nocken scheibe zusammenwirkt, welcher Hebel Je desmal, wenn die Rolle mit dem Nocken der Nockenscheibe zusammenwirkt, die Kupplung löst.
CH124451D 1926-07-03 1926-07-03 Stossfreie Antriebsvorrichtung. CH124451A (de)

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