CH124145A - Verfahren zur Herstellung von Metallüberzügen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Metallüberzügen.

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CH124145A
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      Va-fehnan        -",.        Aa,.cfallnnm        ,ran        1VTaf@llü@ea,..aüman       Die     Erfindung    bezieht sich auf     ein    Ver  fahren zur Herstellung von Metallüberzügen  auf Gegenständen verschiedenster Art.     Man          kann    auf diese Art beispielsweise Schindeln  mit einem nicht rostenden Metallüberzug,  zum Beispiel aus Kupfer, versehen.  



  Die Erfindung kennzeichnet sich da  durch, dass der Gegenstand mit einer klebri  gen Substanz überzogen, eine Legierung von  Zinn und Blei in feinverteiltem Zustande  auf diese klebrige Schicht aufgebracht und  sofort hinterher ein galvanischer Metall  niederschlag auf der aus der Legierung be  stehenden Schicht erzeugt wird.  



  Das Verfahren kann wie folgt ausgeführt  werden:  Um die Metallteilchen an den zu behan  delnden Gegenständen zum Anhaften zu       bringen,    werden die letzteren zunächst mit  einer klebrigen Substanz behandelt, wie zum  Beispiel Farbe, Lack, Asphalt oder derglei  chen. Der klebrige Überzug wird der Luft  ausgesetzt, bis er seine höchste' Klebrigkeit  erreicht hat, ehe die Metallteilchen aufge  bracht werden.    Wenn Asphalt benutzt wird, so ist der  selbe von solchen Eigenschaften zu wählen,  dass er nicht flüssig wird unter der Wir  kung von     Wärme    oder brüchig unter Wir  kung von Kälte, denen er im Gebrauch aus  gesetzt ist.  



  Wenn der Überzug auf eine asphaltierte  Filzschindel aufgebracht werden soll, so  wird der zum Zwecke der'     Anhaftung    der  Metallteilchen aufgebrachte     AsphalUzweck-          mässig    von derselben Beschaffenheit gewählt  wie der schon im Filz vorhandene Asphalt,  so dass er eine homogene blasse mit dem       IZ.'örper    der Schindel selbst bildet.  



  Die     Blei-Zinnlegierung    kann auf den       Klebstoffüberzug    in irgend einer geeigneten  Weise aufgebracht werden, und zwar in  möglichst feiner Verteilung und derart, dass  die Oberflächen rein bleiben und einen gu  ten Leiter für Elektrizität bilden.  



  Vorzugsweise wird das Metall nach dem  bekannten     Schoop-Verfahren    aufgebracht,  bei welchem das Metall durch eine     Wasser-          stoff-Sauerstof%Flamme    oder den elektri  schen     ,Strom    geschmolzen und durch einen      Zerstäuber gegen 'die zu behandelnde Fläche       gespritzt    wird.  



       Das    Ergebnis dieses     VeHahrens    ist, dass  die Teilchen     ausserordentlich    klein sind und  keine Gelegenheit haben, sich mit dem  Sauerstoff der Luft zu verbinden nach ihrer  Schmelzung und vor ihrer     A,uftragung.     



  Der in dieser weise auf seiner gesamten  Oberfläche überzogene Gegenstand wird  dann in ein     galvanisches.    Bad eingetaucht,  vorzugsweise ein solches, das geeignet ist,  Kupfer auf dem am Klebüberzug anhaften  den     3letallhäutchen    niederzuschlagen.     Da     der Metallüberzug sich nicht oxydiert hat,  sauber ist und einen guten Elektrizitäts  leiter bildet, schlägt sich sofort Metall aus  dem galvanischen Bade auf ihn nieder und  bildet ein vollkommen     geschlossenes        Häut-          elien    über die gesamte Oberfläche des Gegen  standes.  



  Es ist festgestellt worden, dass die     Ver-          kupferung    ungefähr zwei Sekunden nach  dem     Eintauchen    des Gegenstandes in das Bad  einsetzt, so dass die Chemikalien im Bade  das auf der     Klebstoffschicht    anhaftende     1Ze-          tall    nicht beschädigen können.  



       .Als    Unterlage für die     Verkupferung     wird eine Legierung von Zinn und Blei ver  wendet und 25 Teile Zinn und 75 Teile Blei  bilden erfahrungsgemäss eine sehr gute     2Ii-          schung.    Wenn diese Legierung in hoch  erhitztem Zustande aufgebracht wird, so er  gibt sich eine sehr ebene und glatte     Fläche,          -welche    in dem galvanischen Bade ein schnel  leres     Einsetzen    der Niederschlagung herbei  führt als alle andern     Legierungen,    die bis  her versucht worden sind. Diese Legierung  wird nicht durch die Materialien des gal  vanischen Bades angegriffen.  



  Nach diesem Verfahren hergestellte Schin  deln sind leicht, stark und fast unzerstörbar  im Gebrauch.

Claims (1)

  1. PAT I:\ TAN SPRUCUi Vierfahren zur Herstellung von Metall- überzügen auf C;
    egenstä reden, dadurch ge- kennzeiehnet, dass der Gegenstand mit einer klebrigen Substanz überzogen, eine Legie rung von Zinn und Blei in fein verteiltem Zustande auf diese klebrige Schicht auf gebracht und sofort hinterher ein galvani scher Metallniederschlag auf der aus der Le gierung bestehenden Schicht erzeugt wird. Uh TERAN SPP,,ÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf den K'lebstoff- überzug eine Lage einer fein verteilten Zinn-Bleilegierung durch mechanische Mittel aufgebracht -wird. 2.
    Verfahrcn nach Patentanspruch und Un- teran Spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Gegenstande ein Metallüber zug durch Zerstäuben einer flüssigen Zinn-Bleilegierung aufgebracht wird, der dann in galvanischem Bade mit einem galvanischen Niederschlag von nicht rostendem Metall versehen -wird. Verfahren nach Patentanspruch und den Unterare sprüehen 1 und ?, dadurch ge kennzeichnet,
    dass ein mit Asphalt ge- trä.nl:ter Filzkörper mit einer Lage von klebrigem Asphalt überzogen, eine Lage von Blei-Zinnlegierung auf denselben auf gebracht und ein galvanischer Nieder schlag von nicht rostendem Metall auf der Metallage erzeugt wird. d.
    Verfahren zur Herstellung einer metalli sierten Sehindel nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass ein mit As phalt getränlzter Filzkörper mit einer Lage von klebrigem Asphalt überzogen, eine Lage von Blei-Zinnlegierung auf denselben aufgebracht und ein galvani scher Niederschlag von nicht rostendem Metall auf der Metallage erzeugt wird.
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