CH124104A - Verfahren zum Aufbau von Retortenkammern. - Google Patents

Verfahren zum Aufbau von Retortenkammern.

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CH124104A
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Fuer Verwertung V Gesellschaft
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  Verfahren     zuin        Aufbau    von Retortenkammern.    Aus der deutschen Patentschrift 338956  ist ein     Verfahren    zum Aufbau von Retorten  kammern mit länglich rechteckigen, von  einem Ende zum andern     erweiterten    Quer  schnitten bekannt, bei welchem unter Ver  wendung normaler Formsteine für alle Quer  schnitte und     Äusgleich    der     Querschnittsän-          derungen    durch     Passsteine    diese letzteren an  verschiedenen beliebigen Stellen des Um  fanges der Kammerwand eingemauert wurden,  um den Ausgleich für den Verband mit den  normalen Formsteinen zu bilden.

   Demgegen  über unterscheidet sich das Verfahren gemäss  der Erfindung dadurch, dass die     Passsteine     nicht mehr an beliebige Stellen, sondern aus  schliesslich an die Verbindungsstellen der  Schmal- und Längsseiten der     Retortenkam-          merwand    verlegt werden.  



  In der Zeichnung ist das Verfahren bei  spielsweise an einer Retortenkammer in  Anwendung gebracht, von welcher     Fig.    1  eine Seitenansicht von der Längsseite aus und       Fig.    2 eine Seitenansicht von der Schmal  seite aus darstellen,     während        Fig.    3, 4, 5    und 6 Grundrisse in verschiedenen Quer  schichten sind, welche die verschiedenen  Grundformen der     Passsteine    zeigen.  



  In diesen Figuren haben die     Passsteine     die folgenden Bezeichnungen  Schicht 1: Nr. 4 und 5  Schicht 2: Nr. 6 und 7  Schicht 6: Nr. 8 und 9 und so fort bis  Schicht 76:     Nr.    30 und 31.  



  Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist,       werden    die Schmalseiten und die Längs  seiten der     Retortenkammerwand    in gerade  verlaufenden Teilen von normalen Formsteinen  gebildet, welche durch die Bezeichnungen 1,  2 und 3 gekennzeichnet sind und über     1/4     des ganzen Aufbaues ausmachen, während  die erwähnten     Passateine    ausschliesslich an  die Ecken beziehungsweise die Verbindungs  stellen der längs- und Schmalseiten der  Kammerwand verlegt sind. Aus dieser Ver  legung der     Passsteine    gegenüber dem bekann  ten Aufbau ergibt sich eine erhebliche Ver  einfachung des Aufbaues einer solchen Re  tortenkammer.

   Ferner besteht     hierbei    noch      die besondere Möglichkeit, die     Passsteine    ohne  Verband an die im Verband gemauerten       Lä        ngsseitensteine    anzuschliessen.  



  Bei     einer    Gegenüberstellung der Normali  sierungen im Bau nach dem alten und neuen       Verfahren    ergibt sich, dass die Toleranz in  den vertikalen Fugenstärken, die beim alten  Verfahren etwa     -E-    2,6     rnm    beträgt, beim  neuen Verfahren auf etwa     -f-    1,1 mm redu  ziert und die Anzahl der Grundformen für  die     Passsteine    von 18     Stück    auf 3     Stück     verringert     werden    kann.

   Die Verwendung  der     Passsteine    lediglich an den Ecken der       Retortenkammerwand    ergibt, wie gesagt, bei  der Fabrikation beziehungsweise beim Aufbau  der     Retortenkammer    eine erhebliche     Ver-          einfaehung    und zugleich Verbilligung. Ausser  dem wird, da die Fugentoleranz sich auf die  Hälfte und die Anzahl der Grundformen für  die     Passsteine    sich auf ein Sechstel verringert,    ein besserer, das     heilät    gasdichterer und  billigerer Aufbau als beire alten     Verfahren     erzielt. Im übrigen dient jeder     Passstein    zu  gleich als     Eckstein.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Aufbau von Retorten- kammern mit länglich rechteckigen, von einem Ende zum andern erweiterten Quer schnitten unter Verwendung normaler Form steine für alle Querschnitte und Ausgleich der Querschnittsäuderungen durch einzelne Passsteine, dadurch gekennzeichnet, dass die Passsteine ausschliesslich an die Verbindungs stellen der Schmal- und Längsseiten der Re- tortenkammerwand verlegt werden.
CH124104D 1925-10-29 1926-10-25 Verfahren zum Aufbau von Retortenkammern. CH124104A (de)

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