CH123773A - Verfahren zur Herstellung von mit nichtrostendem Überzug versehenen Rohren oder Schläuchen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von mit nichtrostendem Überzug versehenen Rohren oder Schläuchen.Info
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
- B21C37/12—Making tubes or metal hoses with helically arranged seams
- B21C37/124—Making tubes or metal hoses with helically arranged seams the tubes having a special shape, e.g. with corrugated wall, flexible tubes
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Description
Verfahren zur Herstellung von mit nichtrostendem Überzug versehenen Rohren oder Schläuchen. Die Erfindung bezweckt, das an sich be kannte Metall spritzverfahren für die Schaffung eines rostschützenden Innenüberzuges bei sol chen Rohren oder Schläuchen nutzbar zu machen, die entweder längsnahtgeschweisst oder durch schraubengangförmiges Wickeln eines bei Rohren flach bleibenden, bei Schläu chen wellenförmig zu profilierenden Metall bandes und darauf stattfindendes Verschwei ssen der Schraubengangnhlrt erzeugt sind.
Die Aufbringung eines solchen Überzuges, die das vorherige Reinigen (Dekupieren) der Innen wandung des Rohres oder Schlauches bedingt, bietet beim fertigen Rohr oder Schlauch be sondere Schwierigkeiten, da weder das Sand strahlgebläse noch die sogenannte Spritz pistole sich als brauchbar erweisen, besonders wenn es sich um Rohre oder Schläuche grö sserer Länge handelt. Auch eine Kontrolle der Reinigung und der Verteilung des metal lischen Überzuges ist praktisch unmöglich.
Bei Metallschläuchen (gedacht ist in erster Linie an die sogenannten Faltenrohre mit hoher Wellung) kommt hinzu, dass die Beiz- flüssigkeit nur sehr schwierig wieder gründ lich aus den Wellen der Schlauchwandung entfernbar ist, welcher Übelstand sich insbe sondere bei Faltenrohren mit parallelen Wul- sten geltend macht.
Das Wesen der Erfindung beruht nun darin, dass das zur Erzeugung des Rohres oder Schlauches dienende Band vor dem Runden beziehungsweise Wickeln einseitig mit einer nach dem Metallspritzverfahren aufgebrachten, rostschützenden Metallschicht überzogen wird, wobei ferner wesentlich ist die Beschaffenheit dieser ,Metallschicht, näm lich so, dass sie beire Schweissen der Naht ihre rostschützende Wirkung nicht verliert. Dies wird dadurch erreicht, dass für den Me- tallspritzprozess ein Metall oder eine Metall legierung benutzt wird, dessen oder deren Schmelzpunkt höher liegt als der Schmelz punkt der Rohr- Oder Schlauchwandung.
Wenn .also beispielsweise das Rohr oder der Schlauch aus Stahl besteht, so müsste der Schmelzpunkt des zum Metallisieren verwen deten Metalles mindestens etwa 1400 Grad betragen, damit der innere Schutzüberzug beim Schweissen nicht längs der Schweissnaht wegschmilzt. Wenn also beim gewählten Bei spiel ein rostbeständiger Innenüberzug ge schaffen werden soll, so kann beispielsweise ein aufgespritzter Überzug aus Nickel, nicht rostendem Stahl oder dergleichen verwendet werden.
Zinn, Zink, Kupfer, Bronze, Alumi- nium, Blei oder dergleichen würde zufolge des vorzeitigen Schmelzens dieser Stoffe beim Schweissen nicht nur ein Abschmelzen des Schutzüberzuges zur Folge haben, sondern die genannten Metalle würden sich auch mit dem fliessenden Stahl vermengen und dann eine gute Schweissung verhindern. Anderseits könnte man sich aber eines Spritzmetalles bedienen, das beim Schweissprozess mit (lern Metall des Rohres oder Schlauches längs der Schweissnaht in eine rostschützende Legierung übergeht.
Die Zeichnung erläutert verschiedene bei spielsweise Anwendungsarten des neuen Ver fahrens.
In Fig. 1 bezeichnet a ein Rohr, das bei b längsnahtgeschweisst ist. Vor dem Runden und Schweissen des zur Erzeugung des Rohres dienenden Bandes wird dieses in bekannter Weise gereinigt und sodann durch Aufspritzen mit dem rostschützenden Überzug c der be reits besprochenen Beschaffenheit versehern.
Das Gleiche gilt für das in Fig. 2 ge zeigte Rohr a' mit der schraubengangförmig verlaufenden Schweissnaht b'.
In Fig. 3 ist angenommen, dass das in Fig. 1 gezeigte, bei b längsnahtgeschweisste Rohr dadurch in an sich bekannter Weise zu einem Schlauch a2 umgebildet wurde, dass durch Wellung der Rohrwandung und darauf stattfindenden Stauchen der Wellen ab wechselnd nebeneinanderliegende Rillen und Wulste erzeugt werden.
Der in Fig. 4 gezeigte Schlauch a3 ist, ebenfalls in an sich bekannter Weise, durch schraubengangförrniges Wickeln eines wellen förmig profilierten Metallbandes und darauf folgendes Schweissen der Schraubengangnaht b erzeugt, wobei angenommen ist, dass, wie bei ar angedeutet, die Profilierung des den Schlauch bildenden Bandes aus einem mitt leren vollen Wulst und je einer seitlichen Halbwulst besteht. Die Reinigung und das Metallisieren kann in diesem Falle arr dem bereits profilierten Band vorgenommen wer den.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung vor, metallenen, reit rostschützendem Innenüberzug versehenen Rohren oder Schläuchen, die entweder längs- rnalitgeschweif,')t. oder durch schraubengang- förmiges Wickeln eines Metallbandes und da rauf stattfindendes Verschweissen der Schrau- bengangnaht erzeugt sind, dadurch gekenrrr- zeichnet,dass das zur Erzeugung des Rohres oder Schlauches dienende Band vor dein Runden beziehungsweise Wickeln einseitig mit einer nach dein Metallspritzverfahren aufgebrachten, rostschützenden Metallschicht solcher Beschaffenheit überzogen wird, dass sie beim Schweissen der Naht ihre rostschüt zende Wirkung nicht verliert. UNTERANSPRüCHE: 1.Verfahren zur Herstellung von mit rost schützendem Innenüberzug versehenen Roh ren oder Schläuchen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmelz punkt der rostschützenden Schicht höher liegt als der Schmelzpunkt der Rohr- oder Schlauchwandung. 2. Verfahren zur Herstellung von mit rost schützendem Innenüberzug versehenen Roh ren oder Schläuchen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Innen schicht beim Schweissprozess mit dem Metall des Rohres oder Schlauches längs der Schweissnaht in eine rostschützende Legierung übergeht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH123773T | 1926-07-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH123773A true CH123773A (de) | 1927-12-16 |
Family
ID=4382421
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH123773D CH123773A (de) | 1926-07-22 | 1926-07-22 | Verfahren zur Herstellung von mit nichtrostendem Überzug versehenen Rohren oder Schläuchen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH123773A (de) |
-
1926
- 1926-07-22 CH CH123773D patent/CH123773A/de unknown
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