CH123701A - Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kochplatten für hohe Temperaturen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kochplatten für hohe Temperaturen.

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CH123701A
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Matter Aktiengesellsch Kummler
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Kummler & Matter Ag
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      Verfahren    zur Herstellung von     elektrischen        Kochplatten    für hohe Temperaturen.    Die bekannten elektrischen Kochplatten  genügen insbesondere dann vollkommen, wenn  es sich um die Zubereitung von Speisen han  delt, die eine längere Kochzeit bei nicht hohen  Temperaturen erfordern. Handelt es sich da  gegen darum, den     Kochprozess    auf einen mi  nimalen Zeitaufwand zu beschränken und  hohe Temperaturen zu erzielen, das heisst also,  die Kochplatte auf Rotglut zu bringen, dann  vermögen die bis heute bekannt     gewordenen     Kochplatten den an sie gestellten Anfor  derungen nicht zu genügen.  



  Die vorliegende Erfindung geht darauf  aus, diesen Nachteil zu beheben.  



  Die Hauptschwierigkeiten bei der Er  reichung dieses Zieles lagen in der     Schaffung     einer     Einbettungsmasse,    die das Bindeglied  zwischen Heizspirale und     Gussplatte    bildet  und der Verbindung dieser Masse mit dem       Gusskörper    zu einer kompakten Einheit.  



  Diese Masse soll nämlich folgende Bedin  gungen erfüllen  1. Sie muss sehr dünnwandig sein, um    der Heizspirale auf die     Gussplatte    zu ermö  glichen.  



  2. .Sie muss gleichzeitig aber auch ein  elektrischer Isolator sein und Durchschlags  spannungen aushalten können.  



  3. Sie soll hitzebeständig sein, das heisst  Temperaturen von zirka     1000-11    C aushalten,  ohne sich zu verändern.  



  4. Sie soll ungefähr den gleichen Aus  dehnungskoeffizienten aufweisen wie der Wi  derstandsdraht, damit keine gegenseitigen  Verschiebungen stattfinden, die den Luftzutritt  zu dem Widerstandsdraht ermöglichen.  



  5. Sie darf nicht hygroskopisch sein.  



  6. Sie darf keine Bestandteile enthalten,  welche bei hoher. Temperaturen die Metalle  angreifen, sei es die     Gussplatte,    sei es den  Widerstandsdraht.  



  Nach vielen Versuchen hat sich als be  sonders zweckmässige     Einbettungsmasse    eine  solche erwiesen, die aus Ton,     Chainotte    und  Quarzsand in einem je nach den Bedürfnissen  geeigneten Mischungsverhältnis besteht. Es      suche auch noch andere     Materialien    finden  lassen, die geeignet sind, den einen oder  andern     vorangeführten    Bestandteil     zri     ersetzen.  



  Das Wesen der Erfindung besteht nun  darin, dar eine solche geeignete     Einbettungs-          masse    aus hitzebeständigem und gleichzeitig  elektrisch gut isolierendem Material, wie sie  beispielsweise oben, beschrieben ist, als Paste  in die auf der Unterseite der Platte befind  lichen Rillen in einer     'dünneu,    fest an den       Rillenwänden    haftenden Schicht eingefüllt  und mittelst einer genau den Rillen erst  sprechenden     Pressforin    unter sehr hohem       Druck    an die     inüglichst    dünnen,

       höchstens     3 mm dicken Wandungen der Rillen     ange-          preit    wird. Die Verwendung einer ganz       genau    auf die     Rillen    passenden     Prerforin    ist  ausserordentlich wichtig, denn nur dadurch       kann    eine     dünnwandige        Auskleidung    der       Rillenwandungen    -erzeugt werden,

   welche die       erforderliche    elektrische Sicherheit     gewähr-          leistet.    Hierauf wird die Platte bei     verschieden     hohen Temperaturen langsam     ausgetrocknet     und alsdann Widerstandsspiralen in die Rillen       eingelegt.    Letztere weiden nun urfit der mehr  erwähnten     Einbettungsinasse,    bei     feuelitpul-          verigem    Zustande derselben,     eingedeckt,    und  zwar in der Weise, dar die     -Masse    auch die  Zwischenräume der     Windungen    der Spiralen  ausfüllt.

   Schliesslich wird die so vorbereitete  Platte bei. stets     zunehmenden    Temperaturen  und Drücken     solange        getrocknet    und gepresst,  bis     keine    Luftblasen und keine Feuchtigkeit       mehr    in der     Einbettungsmasse        vorhanden     sind. Die     Gussplatte    und die     Einbettungs-          masse    bilden nun     zusammen    eine     vollkommen          kompakte    Masse.

   Bei     Inbetriebnahme    der  Platte gibt der erhitzte Widerstandsdraht  seine Wärme durch die     Einbettungsinasse    an  die Rillen beziehungsweise an die     Gussplatte     ab, so dass der Widerstandsdraht nicht auf  eine     merklich    höhere Temperatur als sie die  Kochplatte aufweist, gebracht werden n     iufä,          wodurch    eine     hichei,e    Lebensdauer des Drahtes  und damit der Kochplatte gewährleistet wird.  



  Um ein Ankleben der     Prerform    an der       Einbettungsrnasse    zu verhindern, wird die    letztere vor dem     Aufpressen        zweckmässiger-          weise    mit     Specksteinpulver    bestreut. Letzte  res muss jedoch nach beendigtem     Pressvorgang     sorgfältig     wieder    entfernt werden, um     eine     einwandfreie Verbindung der weiter aufzu  tragenden Nasse     finit    der ersten Schicht zu       gewährleisten.     



  Die Form der nach der Erfindung herge  stellten Kochplatte kann natürlich beliebig  gewählt werden, also beispielsweise rund  oder rechteckig sein.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung von elektrigclreir Kochplatten für hohe Temperaturen, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Unterseite eines Gusskürper.s befindliche, möglichst dünne, höchstens 3 inm dicke Rillen mit einer dünnen,
    fest an den Rillenwänden haftenden Schicht einer Einbettungsmasse aus liitze- beständigem und gleichzeitig elektrisch gut isolierendem Haterial in Form einer Paste ausgekleidet werden. ferner,
    dar hierauf die Einbettungsinasse mittelst einer genau den Rillenwänden augepaPten Pressforni unter sehr hohem Druck in die Rillen eirigepi,elät und bei verschieden hohen Temperaturen langsam getrocknet wird, dar darauf Widerstands spiralen in die Rillen eingelegt mit der glei chen Masse, jedoch in feuchtpulverigeni Zu stande in der Weise überdeckt werden,
    dass die blasse auch die Zwischenräume der -Win dungen der Spiralen ausfüllt, und dass schliess lich die so vorbereitete Platte bei stets zu nehmenden Drücken und Temperaturen so lange gepresst und getrocknet wird,
    bis die letzten Spuren von Luft und Feuchtigkeit aus dein Einbettungsinaterial verschwunden sind und C@uhhürper und Einbettungsmasse eine auläerordentlicli kompakte Einheit bilden.
    UNTERANSPRüCHE: f.. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dar als Einbettungsinasse eine solche aus Ton, Chamotte und Quarz sand verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dar vor dein Aufpresser der Einbettungsmasse letztere mit Speck steinpulver bestreut wird, um ein Ankleben der Pressform zu verhindern, wobei das Specksteinpulver nach Beendigung des Press- und Trockenprozesses sorgfältig wie der entfernt wird.
CH123701D 1926-06-18 1926-08-14 Verfahren zur Herstellung von elektrischen Kochplatten für hohe Temperaturen. CH123701A (de)

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