CH117751A - Umspinnvorrichtung. - Google Patents

Umspinnvorrichtung.

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CH117751A
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Octave Lize
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Octave Lize
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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Umspinuvorrichtzmg.       Bekannte Umspinnmaschinen besitzen zur  Leitung der Umspinnfäden Flügel. Es hat  sich nun gezeigt, dass bei vermehrter Arbeits  geschwindigkeit und dadurch erhöhter Rota  tionsgeschwindigkeit, diese Flügel durch die,  durch den Luftwiderstand verursachte Rei  bung eine bedeutende mechanische Mehrlei  stung beanspruchen.  



  Bei der     Umspinnvorrichtung    gemäss der  vorliegenden Erfindung sitzt nun, um diesen  Nachteil zu vermeiden, auf einer hohlen,  drehbaren Spindel eine     einesends    geöffnete  Trommel, in welcher eine Spule angeordnet  ist, auf - die jeweils     vorgängig    die Fäden,  welche um die durch die hohle Spindel lau  fende Seele gewickelt werden müssen, zu  zweien und mehr aufgespult werden sollen.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführungsform     desErfindungs-          gegenstandes    teilweise zur Darstellung ge  bracht, nebst zwei Varianten, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Spindel mit teilweise     durch-          schnittener    Trommel in horizontaler Anord  nung, und         Fig.    2 und 3 zeigen als Varianten Spin  deln mit Trommeln in vertikaler Anordnung.  



  Am Ende einer hohlen Spindel 1     (Fig    1),  welche in zwei Lagern 2 drehbar und hori  zontal angeordnet ist, sitzt eine hohle     zylinder-          förmige    Trommel 3, deren eine Stirnseite  4 als Nabe 5 ausgebildet und fest mit der  Hohlspindel 1 verbunden ist, währenddem die  andere Stirnseite     offen    ist. Über das in die  Trommel 3 ragende     Spindelende    6 ist die  Spule 7 lose geschoben und wird gehalten  durch die Druckfedern 8 und 9, welche zu  gleich als Bremsen wirken. Druckfeder 8  drückt einerseits auf einen auf der Spindel  1 festsitzenden Ring 10 und anderseits gegen  die Spule 7. Druckfeder 9 drückt einerseits  gegen den Trommelboden 4 und anderseits  ebenfalls gegen die Spule 7.

   Dadurch wird  letztere genügend festgehalten, um die nötige  Fadenspannung zu erzielen, kann sich aber  zum     Fadenabgeben    auf der Spindel drehen.  Zugleich wird ein durch zu starkes Spannen  eintretendes Reissen des Fadens bei richtiger  Einstellung des Federdruckes nach Möglich  keit verhindert.      Der Arbeitsvorgang der vorliegenden Um  spinnvorrichtung ist nun der folgende:  Die zu umspinnende Seele 13 ist auf  einer drehbar gelagerten Spule 14 aufgespult  und wird durch die hohle Spindel 1 hindurch  gezogen, über Absatzrollen 15 geleitet, die  den Zweck haben, die Seele, respektive dann  die umsponnene Seele gleichmässig     straft    zu  spannen, um darin auf die Spule 16 aufge  rollt zu werden.

   Auf die Spule 7 wird vor  gängig die gewollte Zahl von Fäden (zwei  oder mehr) aufgewickelt; im dargestellten  Beispiel sind es deren 2 und mit 11 bezeich  rret. Diese Fäden werden durch die Ösen 12  und 12' hindurch innerhalb der Trommel 3  zu der Seele 13 geführt, und hier in bekann  ter Weise damit verbunden. Der Antrieb der  Hohlspindel 1 erfolgt durch     Transmissions-          welle    19 und darauf befestigte Riemenscheibe  20 vermittelst des Riemens 17.

   Der Antrieb  der Spule 16 erfolgt gleichfalls durch einen  Riemen 18 einer Riemenscheibe 21 und eine  Welle 22. 'Diese beiden beschriebenen An  triebsmechanismen sind in bekannter Art  und Weise (zeichnerisch nicht dargestellt)  miteinander zwangsläufig verbunden, so dass  ohne weiteres ein richtiges Zusammenarbeiten  aller Teile der     Umspinnvorrichtung    zum Vorn  herein gewährleistet ist.  



  Sobald nun die     Umspinnvorrichtung    in  Gang gesetzt wird, beginnt die Trommel 3  mit der darin angebrachten Spule rasch zu  rotieren, während gleichzeitig die Seele 13  sieh von der Spule 14 abzuwickeln beginnt,  und sich langsam, bezogen auf die Rotations  geschwindigkeit der Spule 7, durch die Hohl  spindel 1     hindurchbewegt,    wobei nun die  durch die Ösen 12 und 12' geführten Fäden  zufolge der Rotationsbewegung der Spule 7  in dichter Wicklung um die Seele 13 ge  wickelt werden. Das fertige Produkt wird  über die Absatzrollen 15 geführt, um darin  auf die Spule 16 aufgerollt zu werden.  



  Die Anordnung der Trommel kann auch  eine vertikale sein     (Fig.    2 und 3) oder auch  eine schiefe. Ebenso können die Fadenfüh-         rungsösen    12 auch ausserhalb der Trommel  3 angebracht sein     (Fig.    3).  



  Der Vorteil der vorliegenden Erfindung  besteht vor allein darin, dass die Trommel  spindel eine viel grössere Arbeitsgeschwindig  keit ermöglicht, als die bereits bekannten  Flügelspindeln. Es ist auch möglich, die  Spule grösser zu bauen als bei Flügelspindeln,  so dass sie mehr     'Material    fasst und ein län  geres Laufen der Vorrichtung bis zur Wieder  beschickung der Spule ermöglicht.  



  Mehrere solche     Umspinnvorrichtungen    kön  nen in einer Maschine vereinigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Umspinnvorrichtung, dadurch gekennzeich net, dass auf einer hohlen, drehbar gelagerten Spindel eine einesends geöffnete Trommel sitzt, in welcher eine Spule angeordnet ist, auf die jeweils vorgängig die Fäden, welche um die, durch die hohle Spindel laufende Seele gewickelt werden, zu zweien und mehr aufgespult werden sollen. UNTERANSPRVCHE: 1. Umspinnvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Trommel angeordnete Spule mittelst Druck federn gehalten und durch diese abge bremst wird.
    2. Umspinnvorriehtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Spindel mit der Trommel und Spule horizontal angeordnet ist. 3. Umspinnvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Spindel mit der Trommel und Spule vertikal angeordnet ist. 4. Umspinnvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch Bekenn zeichnet, dass die Spindel mit der Trommel und Spule schief angeordnet ist.
CH117751D 1924-11-24 1925-10-31 Umspinnvorrichtung. CH117751A (de)

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FR117751X 1924-11-24

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CH117751A true CH117751A (de) 1926-12-01

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CH117751D CH117751A (de) 1924-11-24 1925-10-31 Umspinnvorrichtung.

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