CH116830A - Taschenkinematograph. - Google Patents

Taschenkinematograph.

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CH116830A
CH116830A CH116830DA CH116830A CH 116830 A CH116830 A CH 116830A CH 116830D A CH116830D A CH 116830DA CH 116830 A CH116830 A CH 116830A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
film
pocket
kinematograph
channel
optics
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Application number
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English (en)
Inventor
Philippe Hauser
Eduard Probst
Original Assignee
Philippe Hauser
Eduard Probst
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Philippe Hauser, Eduard Probst filed Critical Philippe Hauser
Publication of CH116830A publication Critical patent/CH116830A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)

Description


      Taschenkinematogr        aph.       Es besteht schon längere Zeit das Be  streben,     Kinematographen    für den Selbst  gebrauch möglichst klein und daher mög  lichst billig herzustellen, und es sind auch  schon verschiedene Ausführungen bekannt  geworden. Diese bekannten Apparate ha  ben aber infolge der Anordnung ihrer Ein  zelteile immer noch verhältnismässig grosse  Abmessungen und benötigen zur Projektion  Lichtquellen, welche ihre Aufstellung vom  Anschluss an ein Lichtnetz abhängig machen.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun ein     Taschenkinematograph,    der nur  Taschengrösse besitzt, somit überall hin mit  genommen werden kann und wesentlich bil  liger als die bisher bekannten Apparate ist.  



  -Gemäss der Erfindung sind in zueinan  der parallelen Platinen eine Achse zur Auf  nahme der Filmrolle und der Mechanismus  zur     schrittweisen    Bewegung des Filmban  des gelagert, und zwar derart nahe an einen  zwischen der einzusetzenden Filmrolle und  dem Mechanismus rechtwinklig zur Achse  der Filmrolle angeordneten Kanal zur Auf  nahme der     Optik    herangerückt, dass eine    Verminderung der Abmessungen des Appa  rates auf Taschengrösse ermöglicht wird.  



  Beiliegende Zeichnung stellt ein     "#-usfüli-          rungsbeispiel    des Erfindungsgegenstandes  dar, darin ist:       Fig.    1 eine Draufsicht auf den Apparat  bei weggenommenem Deckel,       Fig.    2 ein Schnitt nach der Linie 2-2  in     Fig.    1,       Fig.    3 eine Endansicht nach Wegnahme  einer Gehäusewand.  



  Im gezeigten Ausführungsbeispiel be  zeichnen 1, 2 und 3 zueinander parallele  Platinen, von welchen Platine 1 aussen teil  weise aufgebogen ist, um Begrenzungswände  eines Gehäuses zu bilden, dessen     entfernbarer     Deckel durch     Platine    2 gebildet wird. Als  weitere Begrenzungswand des Gehäuses ist  eine Querwand 4 vorgesehen, über welche  die Platinen 1 und 2 etwas vorstehen. In  den Platinen 1 und 3 ist eine Achse 7 ge  lagert, auf welcher eine Filmrolle 6 aufge  steckt ist, in deren Nabe eine Kurbel $  zwecks     Drehens    der Filmrolle beim Wieder  aufrollen des Filmbandes eingesteckt wer  den kann. Ferner ist eine Führungsrolle 9      auf einem in der Platine 3 befestigten Zap  fen 10 drehbar angeordnet.

   Die Achse 7 zur  Aufnahme der Filmrolle ist möglichst nahe  an einen senkrecht zu ihr sich     erstreckenden     Kanal 11 zur Aufnahme der Optik herange  rückt. Der Kanal 11 bildet das Rohr einer  Lupe, die     einerends    eine in eine     Scheide     gesteckte Linse 12 und     anderends    eine Glas  scheibe 13 aufweist. Dieser Kanal wird von  dem Filmband 14 durchschnitten und er  streckt sich das mit einem     aufgeklemmten          Arretierstift    15 versehene Ende dieses Film  bandes bis durch einen .Schlitz der Quer  wand 4 hindurch.

   Auf der Seite der Glas  scheibe 13 ist unmittelbar neben dem Film  band eine Mattscheibe 16 eingesetzt, so dass  beim Durchschauen durch die Linse die  Mattscheibe und damit auch das vor dersel  ben befindliche Filmstück von der Glas       scheibe    her beleuchtet wird. Oberhalb des  Kanals 11 ist eine Führung für das Film  band unmittelbar vor dem Eintritt in den  Kanal vorgesehen, indem das Band durch  einen von einer Feder 17 gehaltenen gepol  sterten Knopf 18 gegen ein auf dem Kanal  festsitzendes Polster 19 gedrückt wird.

   End  lich wird .das Filmband noch beidseitig un  mittelbar vor Durchtritt durch die     Quer-          wand    4 durch zwei mit Schlitzen 20 ver  sehene     )Vinkel    21 geführt, wobei die Schlitze  genau über die in der Mitte des     Filmbandes     vorgesehene. Perforierung 22 zu liegen kom  men.  



  Unterhalb des Kanals 11 und möglichst  nahe an denselben herangerückt ist der Me  chanismus zur schrittweisen     Bewegung    des  Filmbandes     zwischen    den     Platinen    2 und 3  angeordnet, so dass dieser Mechanismus und  der Teil der Achse 7, auf welcher die Film  rolle 6     aufgesteckt    ist, zu einer Seite der  Platine 3 sich befinden.  



  Diesem Mechanismus zugeordnet ist ein  für Kurbelbetrieb eingerichtetes     Überset-          zungsgetriebe,    bestehend aus einem Zahn  rad 23, mit welchem zwei kleinere, aber       gleichgrosse    Zahnräder 2,5 in Eingriff ste  hen. Das     Übersetzungsgetriebe    ist auf der  andern Seite der     Platine    3 angeordnet.

   Die    beiden Zahnräder sind durch eine Greifer  stange miteinander     gekuppelt,    und letztere  greift mit ihrem     bajonettförmig    umgeboge  nen Ende durch eine kreisförmige Ausspa  rung 26 der     Platine    3 und durch die     Schlitze     20 in die     Perforierungen    22 des Filmbandes  und ist die Anordnung der Zahnräder 25  so getroffen, dass der Eingriff der Greifer  stange mit dem Filmband 14 nur während  eines Fünftels einer ganzen     Umdrehung    der  Räder     erfolgt,

          wodurch    bei rascher Drehung  der Räder eine     rasche        Verschiebung    der Bil  der des Filmbandes     erfolgt,    während jedes  Bild viermal länger als die Dauer der Ver  schiebung     stationär    bleibt.  



  Über den Apparat ist ein ausziehbares  Futteral oder     Hülse    27     ,geschoben,    welches  im teilweise ausgezogenen Zustand Raum  für das     abgewickelte    Filmband bietet.  



  Die     gezeigte    Form der     Scha.ltvorrichtun@-          könnte    auch zum Beispiel durch     intermit-          tierende        Zahngetriebe    ersetzt sein.  



  Die für den Antrieb des Zahnrades 23  und das     ZViederaufrollen    des     abgewickelten     Filmbandes verwendete Kurbel 8 kann bei  Nichtgebrauch des Apparates, wie     Fig.    1  zeigt zwischen Kanal 11 und der Querwand  4 versorgt werden.  



  28 bezeichnet; eine     elektrische    Glüh  lampe für künstliche     Beleuchtung    des Mi  kroskops.  



  Der     Antrieb    der Filmbewegung wird im  gezeigten Beispiel mit der Handkurbel 8,  welche auf die Achse des Zahnrades 23 auf  gesteckt ist, bewirkt. Es könnte aber auch  elektrischer Antrieb mit Hilfe eines durch  einen     Steckkontakt        gespiesenen    Elektro  motors vorgesehen sein. Der dargestellte  Apparat eignet sich auch, bei entsprechender  Veränderung der     Optik,    zu Projektions- oder  Aufnahmezwecken. Die     Anbringung    eines  Drehverschlusses würde keine Schwierig  keiten bieten.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Taschenkineniat:ograph, dadurch gekenn zeichnet, dass in zueinander parallelen Pla- tinen eine Achse zur Aufnahme der Filmrolle und der Mechanismus zur schrittweisen Be wegung des Filmbandes gelagert, und zwar derart nahe an einen zwischen der einzu setzenden Filmrolle und dem Mechanismuq rechtwinklig zur Achse der Filmrolle ange ordneten Kanal zur Aufnahme der Optik herangerückt sind, dass eine Verminderung der Abmessungen des Apparates auf 'Ta schengrösse ermöglicht wird.
    UNTERANSPIMCHE 1. Taschenkinematograph nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal für die Optik, der Mechanismus zur schrittweisen Bewegung des Film bandes und der Teil der Achse der Film rolle, auf welchen letztere aufgesteckt wird, zu einer Seite einer dieser Platinen liegen, während ein zwischen einer Achse für den Handkurbelantrieb und dem ge nannten Mechanismus eingeschaltetes Übersetzungsgetriebe zur andern Seite dieser Platine angeordnet ist.
    2. Taschenkinematograph nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass in dem Kanal für die Optik eine Lupe eingesetzt ist, mit Hilfe deren der Film in der Durchsicht betrach tet werden kann. 3. Taschenkinematograph nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Durch sicht betrachtet hinter dem Filmband in dem Kanal für die Optik eine Matt scheibe vorgesehen ist.
    4. Taschenkinematograph nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Hülse vorgesehen ist, in welche die Platinen mit den in ihnen gelagerten Teilen zwecks Ab schlusses einschiebbar ist und beim Ge brauch des Kinematographen nur teil weise in die Hülse eingeschoben wird, wobei die Hülse zur Aufnahme des abge rollten Filmbandes dient.
CH116830D 1926-04-24 1925-10-15 Taschenkinematograph. CH116830A (de)

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