CH116352A - Absatzfräsmaschine, insbesondere zum Fräsen von ganz oder teilweise aus Gummi bestehenden Absätzen. - Google Patents
Absatzfräsmaschine, insbesondere zum Fräsen von ganz oder teilweise aus Gummi bestehenden Absätzen.Info
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Description
Absatzfräsmasebine, insbesondere zum Fräsen von ganz oder teilweise ans Gummi bestehenden Absätzen. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Absatzfräsmaschine, insbesondere zum Frä; sen von ganz oder teilweise aus Gummi be stehenden Absätzen.
Es ist allgemein bekannt, dass der Rei bungskoeffizient zwischen Gummi und Me tall bei gewöhnlicher atmosphärischer Tem peratur ein ziemlich beträchtlicher ist und dieser Umstand erschwert erheblich das Frä sen von ganz oder teilweise aus Gummi be stehenden, an Schuhwerk befestigten Absät zen. Absatzfräsmaschinen sind in der Regel mit einem Absatzwiderlager und einem Lauf fleckschutzschild ausgerüstet, und zwar wird der Schuh mit Bezug auf diese Teile bewegt, um das fortschreitende Fräsen des Absatzes zu bewerkstelligen.
Der Schuh muss mit beträchtlicher Kraft gegen das Ab satzwiderlager und den Schutzschild gepresst werden und die zwischen dem Gummi des Absatzes und dem Metall auftretende Rei bung ist so hoch, da_ss genaues Führen des Schuhes beinahe unmöglich ist und zu fehler haftem Fräsen der Absätze führt. Man hat versucht, die zwischen dem Gummi und Metall auftretende übermässige Reibung durch Anwendung von Schmier- mitteln zu vermindern. Durch Anwendung von Öl oder Seifenwasser ist ein besseres Vorbeigleiten der Gummiabsätze an den Me tallführungen erzielt worden, doch bringt die Anwendung derartiger Schmiermittel man nigfache Nachteile mit sich.
Die Schmier mittel beschmutzen das Schuhwerk und die Hände des Arbeiters und ausserdem verfänzt sich der Frässtaub mit dem verspritzten Schmiermittel, so dass die Maschinenteile in verhältnismässig kurzer Zeit mit Staub schlamm beladen werden. Diese Übelstände sollen gemäss der Erfindung beseitigt wer den..
Die nachteilige, zwischen Gummi und den Metallführungen der Maschine auftretende hohe Reibung kann bei der Absatzfräs maschine gemäss der Erfindung durch Er hitzen der Metallführungen wesentlich ver mindert werden. Es hat sich herausgestellt, dass der zum Beseitigen der erwähnten Nach- teile dienende Wärmeb ad so bemessen wer den kann, dass weder der Absatz, noch der Schuh in irgend einer Weise durch Hitze leiden.
Fig. 1 ist ein Schaubild des obern Teils eines Ausführungsbeispiels des Erfindungs gegenstandes; Fig. 2 ist ein fron oben gesehener Grund riss gewisser Teile der Fig. 1.
In dem obern Teil des Maschinengestelles 10 lagert die Hauptfräswelle 12 und eine zweite Fräswelle 14. Die Hauptwelle trägt einen Fräskopf, dessen Schneidklingen durch das Bezugszeichen 16 angedeutet sind. Auf der -grelle 12 sitzt auch die übliche Kappen führung 18. Die Welle 14 trägt einen zum Beschneiden des Keders dienenden Fräser 20.
Die Schneidklingen 16 wirken in der in der Fig. 2 dargestellten Weise auf den Ab satz ein. Das Führen des Schuhes wird durch die Kappenführung 18, durch einen Schutz schild 24 und ein Absa.tzwiderlager 22 un terstützt. Der Schutzschild 24, mitunter als Lauffleckführung bezeichne, weist eine Lippe 26 auf. Die Lippe 26 tritt mit dem Umfang des Absatzes in der Nähe der<B>L</B> auf- fläclie des letzteren in Berührung.
Der Schutzschild und das Absatzwiderlager sind -während des Arbeitsganges der Maschine ortsfest, doch können diese beiden Teile in üblicher Weise eingestellt werden.
Der Schutzschild 24 besteht aus Metall und birgt einen elektrischen Heizkörper 28. Das Absatzwiderlager 22 besteht ebenfalls aus Metall und weist eine zur Aufnahme eines elektrischen Heizkörpers 30 dienende Büchse auf. Der Stiel 32 der Büchse ist verstellbar in einer durch eine Schranke an ziehbaren Zwinge 34 festgeklemmt.
Das dem Kederfräser 20 beigesellte Ab- sa.tzwiderlager 36 weist eine Büchse 38 und einen Stiel 40 auf. Die Büchse 38 dient zur Aufnahme eines elektrischen Heizkörpers 42. Der Stiel 40 ragt durch ein konsolenartiges Glied 44 hindureli und wird durch eine Stellschraube 46 in seiner Lage gesichert.
Der der Maschine dargebotene Schuh 48 besitzt einen aus Leder bestehenden Absatz stumpf 50 und einen Gummilauffleeh 52. Wenn der ganze Absatz aus Gummi besteht, so wird das Führen des Schuhes durch den Schutzschild und das Absatzwiderlager in derselben Weise bewerkstelligt wie bei dem dargestellten Absatz. Die Zeichnung lä.sst er kennen, dass der Cxrummilaufflecl@ mit den Teilen 24, 26 und 22 in Berührung tritt.
Wenn der Maschine ganz aus Leder beste- liende Absätze dargeboten werden, so ist es nielit notwendig, die Teile 24,26 und 22, 36 auszuwechseln; es genügt in diesem Falle, den elektrischen Strom auszuschalten. Das Bezugszeichen 54 deutet isolierte Leitungs- drälite an.
Claims (1)
- PATEN T<B>A</B>N SPRLTCII Absatzfriismaselaine, insbesondere zum Fräsen von ganz oder teilweise aus Gummi bestehenden Absätzen, mit einer oder meh reren aus Metall bestehenden Führungen, gel@ennzeichnet durch Mittel, um die Metall führungen zwecks Verminderns der Reibung zwischen denselben und dem Gummi bis zu einem urärmegrad zu erhitzen, der keinen schädlichen Einfluss auf das dargebotene "Werkstück hat.<B>UNTERANSPRUCH:</B> Absatzfräsmaschine nach Patentanspruch, dadurch gel@ennzeiehnet, dass zum Erhitzen der Führungen in dem Absatzwiderlager und dem La.uffleel@schutzseliild elektrische Heizkörper eingebettet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US116352XA | 1925-01-19 | 1925-01-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH116352A true CH116352A (de) | 1926-08-16 |
Family
ID=21751313
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH116352D CH116352A (de) | 1925-01-19 | 1925-12-11 | Absatzfräsmaschine, insbesondere zum Fräsen von ganz oder teilweise aus Gummi bestehenden Absätzen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH116352A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1129087B (de) * | 1960-04-14 | 1962-05-03 | Friedrich Babel | Werkstueckfuehrung in Fraes- und Ausputzmaschinen des Schuhmacher-gewerbes, insbesondere Absatzfraesmaschinen |
| DE1222823B (de) * | 1961-11-14 | 1966-08-11 | Ind & Merchandising Services S | Halterung fuer eine Schutzvorrichtung und Fuehrung fuer einen umlaufenden Fraeskopf an einer Schuhausputzmaschine |
-
1925
- 1925-12-11 CH CH116352D patent/CH116352A/de unknown
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|---|---|---|---|---|
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