Küchenbüffet. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Küchenbüffet mit Ober- und Uniar- teil, das gemäss der Erfindung im Unterteil neben andern Fächern wenigstens ein Fach mit elektrischen Heizvorrichtungen zum Ko chen, sowie wenigstens einen Kühlraum besitzt, sowie im Oberteil ausser Schubladen, in wel chen Lebensmittel aufbewahrt werden kön nen, ein abschliessbares Fach, in welchem Ess- geschirr untergebracht werden kann.
Inder beiliegenden Zeichnung ist eine bei spielsweise Ausführungsform des Erfindungs gegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Vorderansicht; Fig. 2 bis 8 zeigen Schnitte, und zwar Fig. 2 nach der Linie C-D, Fig. 3 nach der Linie A-B, Fig. 4 nach der Linie G-H, Fig. 5 nach .der Linie E-F, Fig. 6 nach der Linie L-M,
Fig. 7 nach der Linie J-K und Fig. 8 nach der Linie N-0 der Fig. 1; Fig. 9 und 10 zeigen Details in grösserem Massstab.
Das gezeichnete Küchenbüffet weist einen Unterteil 1 und einen fest damit verbundenen Oberteil 2 auf. Im Unterteil 1 befindet sich ein Fach 3 mit nicht gezeichneten, elektri- sehen Heizvorrichtungen zum Kochen, das gegen Wärmeverluste gut isoliert ist. In der Tür des Faches 3 ist ein Luftloch 14 vorge sehen für den Abzug der Dämpfe. Die Zulei tung des Heizstromes erfolgt mittelst eines Steckkontaktes 28.
Die Steckstifte 37 (Fig. 9) der Steckdose 3,6 sind in einer Ausneh- mung 47 der Büffetwand angebracht, wäh rend der Stecker 38 die Steckerhülsen 39 in sich birgt, derart, dass diese von der Stirn seite 40 des .Steckers um so viel zurückliegen, dass sie mit der Hand niemals berührt wer den können. Die Ausnehmung 47 ist bei ab gezogenem Stecker durch Platten 41 gedeckt, welche an Lagern 42 eines Schildes 43 schwenkbar angelenkt sind. Diese Platten 41 liegen hinter einer Öffnung 44 des Schildes 43 und werden mittelst Federn 45 gegen den Schild gedrückt.
Jede Platte 41 besitzt zwei Ausnehmüngen 46 (Fig. 10), die in der Bahn der Steckstifte 37 liegen.
Wird nun der Stecker 38 in die Öffnung 44 gegen die Platten 41 geführt, so geben diese entgegen den Wirkungen der Federn 45 dem Druck nach, indem sie in die Aus- nehmung 47 ;schwenken, womit die Stecl-- stifte 3 7 für den Stecker 38 freigelegt wer den. Beim Entfernen des Steckers 38 von der Steckdose 36 schwenken die Platten 41 auto matisch wieder gegen die (Öffnung 44, um diese zu verschliessen.
Im Unterteil 1 ist ferner ein Kühlraum 4 vorgesehen, welcher gegen Wärmezutritt gut isoliert ist. Dieser Kühlraum 4 besitzt zwei gut abschliessende Türen, ferner ein zur Auf- 2' von Eis .bestimmtes Blechgefäss 15 (Fig. 4), unter welchem ein Tropfgefäss 16 für .das Schmelzwasser vorgesehen ist. Beide Gefässe 15, 16 können leicht aus dem Behäl ter 4 entfernt, gefüllt, entleert und gereinigt werden. In dem Behälter 4 sind noch verstell bare Roste (Fig. 5) vorgesehen zur Auf nahme von zu kühlenden oder kühl zu hal tenden Lebensmitteln. Ferner sind nicht ge zeichnete Ventilationsöffnungen, die ganz oder teilweise verschliessbar sind, vorgesehen.
Zwischen .den beiden Fächern 3, 4 befinden sich zur Aufnahme von Lebensmitteln ete, verwendbare Schubladen 5, 6, 7, ebenso sind über den Fächern 3, 4 .Schubladen 8, 9, 10 und 11 vorgesehen. Hinter dem Fach 3 ist ein zum Beispiel für Putzzeug usw. verwend bares Fach 13 mit einer Tür 12 (Fig. 8) an geordnet, das in nicht. gezeichneter Weise finit Blech ausgeschlagen und mit nicht gezeich neten verstellbaren Konsolen ausgerüstet ist. Es kann .auch in den Fächern 3, 4 je ein Siphon zum Ableiten von Kondenswasser etc. vorgesehen sein.
Über den Schubladen 8 und 9 ist ein Schiebbrett 17 und über den Schubladen 10, 11 ein Nudelbrett 18 vorgesehen, die unter einer Deckplatte 19 angeordnet sind. Auf der Platte 19 steht der Oberteil 2, in welchem zu beiden Seiten je eine vertikale Schubladen reihe 20, 21 angeordnet ist, in welchen Le bensmittel, Gemüse etc. aufbewahrt werden können. Zwischen diesen Schubladen ist ein mit Türen 22. 23 abschliessbares Fach ein- ,baut, in welclieni Essgeschirr versorgt wer den kann. Die Türen 22, 23 sind verglast.
Der Oberteil 2 erhält einen obern Abschluss 25, in welchem Pfannen, Deckel etc. unter gebracht werden können. Hinter den verti kalen Schubladenreihen 20, 21 sind Fächer 26, 27 (Fig. 6) vorgesehen, welche durch Türen abschliessbar sind und zweckmässig zur Aufnahme von Putzsachen etc. dienen. Unter den Fächern 26, 27 hinter den Schubladen 20, 21 sind noch besondere zur Aufnahme von Flaschen geeignete Fächer vorgesehen.
Die Schubladen der Reihen 20, 21 sind von verschiedener Grösse .und symmet.ilsch ange- ordnet, so dass das Büffet dekorativ wirkt. In Räumlichkeiten, die sehr kleine Dimensionen aufweisen, können die Türen der Behälter 22 6, 27 auf der innern Seite angeordnet sein, derart, dass sie erst nach Öffnen der Türen 22, 23 zugänglich sind.
Ferner könnten die Sehubladenreilien 20 bezw. 21 je an einer Türe angeordnet sein. um so die Räume 26, 27 zugänglich zu machen. Die elektrischen Heizvorrichtungen können in dem Behälter eingebaut sein. Es können auch mehrere Fächer 3 und 4 vorgesehen sein, ferner kann der Oberteil 2 lose auf dem Unterteil 1. sein, so dass jeder Teil für :ich Verwendung finden kann. Im Kühlraum kann statt. des Gefässes 15 eine I%iihlvorriclitui.g eingebaut sein.