CH110480A - Vorrichtung zum Weichmachen von Schuhspitzen durch feuchten Wasserdampf. - Google Patents

Vorrichtung zum Weichmachen von Schuhspitzen durch feuchten Wasserdampf.

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Publication number
CH110480A
CH110480A CH110480DA CH110480A CH 110480 A CH110480 A CH 110480A CH 110480D A CH110480D A CH 110480DA CH 110480 A CH110480 A CH 110480A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
plate
steam
water
holes
moist steam
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Application number
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English (en)
Inventor
United Shoe Machinery C Boston
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp Pat
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Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Corp Pat filed Critical United Shoe Machinery Corp Pat
Publication of CH110480A publication Critical patent/CH110480A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D11/00Machines for preliminary treatment or assembling of upper-parts, counters, or insoles on their lasts preparatory to the pulling-over or lasting operations; Applying or removing protective coverings
    • A43D11/14Devices for treating shoe parts, e.g. stiffeners, with steam or liquid

Landscapes

  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Weichmacllen voll schullspitzen durch feuchten Wasserdampf,    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eire Vorrichtung zum Weichmachen von  Sclhuhspitzen durch feuchten, unter     atmo-          sphärlischem    Druck gehaltenen Wasserdampf,  mit einer sich unter den Werkstücken befind  lichen, durchlöcherten Platte. Eine     Vorrich-          trun    g dieser Gattung ist durch die deutsche  lPatentsclhrift 348462 bekannt geworden.

   Es  htat sich jedoch gezeigt, dass die voll dem  Verdampfungsmittelpunkt abgelegenen Löcher  der durchlöcherten Platte der Vorrichtung des  gemannten Patentes nicht mit derselben Dampf  menge gespeist worden sind, wie die sich in  der Nähe des Verdampfungsmittelpunktes     be-          lindlichen    Löcher. Die Folge davon war, dass  die voll demn Verdampfungsmittelpunkt ent  fernten Werkstücke nicht in der erforder  lichen Weise erreicht worden sind.  



  Die EAindung bezweckt, den  Wasserdampf ohne Rücksicht auf die  Entfernung der Werkstücke voll dem Ver  dampfungsmittelpunkt gleichmässig auf alle  Werkstücke zu verteilen.  



  Dieser Zweck wird gemäss Erfindung     da-          dureh    erreicht, dass die lichte Weite der run-    den Löclher der Platte im Durchmesser den  jenigen des Schaftes einer gewöhnlichen Steck  nadel nicht übertrifft, zum Zweck, den Dampf  auf alle Teile der Platte gleichmässig zu ver  teilen und in den Löchern der Platte Kon  densationswasser furch Flächenspannung zur  Verdamlpfung zurückhalten zu könncn.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in ler Zeich  nung beispielsweise veranschaulicht.  



  Fig. 1 ist eine Seitenarnsiclht, teilweise  im Schnitt, einer Vorrichtung zum Weich  nachen von Schubspitzen; Fig. 2 ist ein  Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1 unter  Weglassung gewisser Teile; Fig. 3 ist ein  Grundriss der zwischen einem Heizkörper und(  den Werkstüeken befindlichen durchlöcherten  Platte; Fig. d4 ist ein senkrechter Schnitt  nach der Linie 4-4 der Fig. 1 unter Weg  lassung (los Stoffes.  



  All dem Gestell der Vorrichtung ist eine  Dampfkammer ausgebildet, die allus einem  hohlen Teil 10 und aus abnehmbaren Flan  schen 11 und 12 bestellt. Zwischen den Flan  schen 11 lund 12 und den Enden des Teils  10     befinden        sich        Flanschendicht;ungcn    (17e      durch Bolzen 13 dampfdicht irr ihrer Tage  gehalten werden. All der Tfeil 10 ist ein  Lagerbock 1f5 ausgebildet, und jeder der  Flanschen 11, 13 ist reit einem     konsolen-          artWen    Teil 16 und einem Bock 17 verselhen.  All den konsolenartigen Teilen 16 ist ein  Auflager 18 für einen oder mehrere Leisten  42 (Fig. 1) durch Sehrauben 19 befestigt.

    Eitle irrt wesentlielhen aufrechte Platte 20     b)e-          greuzt    die hinwärtsbewegung der in die hin  richtung eingefültrten leisten. I11 lBohrungen  der Platte 2'0 linden zwei Bolzen Aufnahme,  von denen einer durch las Bezugszeiclen 3]  angedeutet ist. An den untern lEnden der  B3olzen 21 sind Flügelmuttern 22 ) vorgesehen,  die zum Festklemmen der Platte 20 dienen).  )ie Bolzen ragen durclh Schlitze 23 des     Auf-          hlags    18 hindlurclh so dass die Platte 20 reit  Bezug auf das AuRager 18 in der erforder  lichen Weise' verstellt werden kann.  



  Die Dampfkammer wird durch eire Vor  24 mit Dampf gespeist, und der verbrauche  Dampf strömt durclh ein hol) 25 aus oller  zu der Speiseduelle zurück. Der Dampfdruck  in der Dampfkammere kamt durch Ventile 2G6  27 gelegelt werden. Das durch Kondensation  entstandene Wasser (28) kann sieb ris zu  der Ebene des Ausströmrohres 25 in der  Dampfkammer ansammeln. An dem Teil 10  ist ein wagrechter Fortsatz 2'9 ausgebildet  der sich über die Spitzenteile der auf den  Auflager 18 Weiten Leisten erstreckt und  die durch den Dampf albgegehene Wärme  zwischen die Leistest und die Vorderbliatter  des Schuhwerkes leitet.  



  Der Fortsatz 29 ist von solcher seitlicher  Ausdehnung, dass er siel über viel his seclhs  Leisten erstrecken kann. Der Forisatz 29 ist  pfanneuförmig ausgebildet, so dass eine seichte  Kammer 30 geschaffen wird, in der Wasser  zwischen den Leisten 42 und den Vorder  blättern 31 verdampft werden kann.  



  Das     durch        Kondensation    in     der        Dampf-          kammer    angesammelte Wasser kann durclh  den Druck des Dampfes in der     Damp)fkam-          mer    in die Kammer 30 getrieben werden.  Zu diesem Zweck ist ein durch eine     Wan-          dug    der Dampfkammer lindrurchmgendes    Rohr i32' vorgesehen, dleersen) Ende in las  Kondensationswasser eintauchl. Dieses Rohr  leitet das Wasser unter Druck zu einen     ober-          hall)    der Dammlpfkammer l b)efindlichen     Mund-          stüclk    32.

   An denn Körper der Dampfkanmer  ist sirr Auffangtriclhter 34 l angebracht, der las  zugeführte Kondensationswasser aufnimmt und  es au)f der p)fannenförmigen Tfeil 29 tropfen  ZUM den zu behandelnden     Werk-          sWeizen    und der ka nu) mer 20 lre fin dt f siele  rille dünne durchlöchirtle Platte 25, deren  Enden auf den hangen der senkreclten     Wan-          dun    geen der Kammer 30 aufruhen. Die Platte  35 kann bequem aus der Woirichtun     heraus-          genlommen    werden.

   Sie weist eine grosse An  zahl lieht nebeneinander liegender runder  WUT als auf, deren Hellte Weite im     Durclh-          messer    denjenigen des Schaftes elne(r     gewölhn-          lichen    Stecknadel nicht übertrifft. hEs hat siel(  gezeigt datss Löche'r solclher tGrösse der Dampf  auf alle' 'heile der Platte gleichmässig ver  teilen und Wasser durcl) Flätchensp)annung  zurücklhalten, so dass( die Liöclher nit Wasser  ausgefüllt werden, wenn der Wärmegrad der  Platte 35 den Siedepunkt niclht übertrifft.  Die Vorderbliiätter liegen auf einem Drahlnetz  37 auf, so dass sec nicht mit der Platte 35  in Berührung treten lkonnen.

   Das Netz 37  verteilt den Dampf) nt glelchmässiger     zMi-          sclhen    der Platte 35 und doll Werkstücken.  An) den) Tfeil 29 ist eilte genntete Stange 3f8  angebracht, die las Drahtnetz 37 der Hatte  35 gegen den Teil 29 klemmt. D)ie Stange  38 besteltt vorzugsweise aus einem scleclhten  Wärmeleiter, z. B. aus Holz, und ist     unge-          fäihr    voll gleicher Länge, wie der Teil 29  lund tdie Platte 35 preit sind. In Bohrungen  der Stange 3)8 linden Schrauben 39 Aufnahme,  die durch Löcher des Teils 29 hinturchtragen.  Ein hakenförmiiger Fortsatz 40 der Stange  38 greift tüber die vordere Kante der Platte  35 und verhindert Verschiebungen der letz  terer) und des )Drahtnetzes 37.  



  Der Druck und der MWärmegrad des in  der     Dampfhammer        hefilldlicllen        Dampfes    kann       durch    die Ventile<B>26,</B> 37     geregelt        werden.        In          einem        verllültnismiissih        kummi        Zeitr:rtrnr    sam-      melt sich Kondensationswasser in der Dampf  hammer an. Der Dampfdruck in der     Dampf-          kammer    treibt das Kondensationswasser durch  dass mit einem Ventil 41 versehene Rohr 32.

    Durch Handhabung des Ventils 41 kann die  vom Mundstück 33 abgegebene Wassermenge  geregelt werden. Wenn das Ventil 41 ge  schlossen ist, so wird das Werkstück nur  trocken erhitzt. An dem Teil 29 sind Rippen  50 ausgebildet, die die Wärmestrahlung för  dern und die der Platte 35 als Auflager die  nen.  



  Der Wärnegrad des durch die Dampf  kammer gebildeten Heizkörpers soll zweck  mässig gerade ausreichend sein, um Wasser  zum Sieden zu bringen. Der Wärmegrad der  durchlöcherten Platte 35 ist stets     niedriger     als derjenige des Heizkörpers und soll nie  driger sein als der Siedepunkt des Wassers,  Nachdem die beabsichtigte Anzahl von Werk  stücken auf das Drahtnetz 37 aufgelegt wor  den ist, öffnet der Arbeiter das Ventil 41,  so dass Wasser auf den Heizkörper tropfen  kann. Die geringfügige Wassermenge ver  dampft sehr rasch, und der Wasserdampf ver  teilt sich unter der durchlöcherten Platte 35.  Die Löcher der Platte 35 sind, wie oben  erwähnt, so klein, dass der Dampf sieh unter  der ganzen Fläche der Platte 35 verteilen  nusso, um entweichen zu können.  



  Da der     Wärmegrad    der Platte 35 unter  dein     Siedepunkt    steht, so wird der gegen die  Platte aufsteigende Wasserdampf durch Kon  densation wieder in Wasser verwandelt, so  dass die Löcher der Platte 35 mit Wasser  ausgefüllt und dadurch verschlossen werden.    Der Wärmegrad der Platte 35 nähert sich  dem Siedepunkt in solchem Masse, dass die  zum Erweichen der     Werkstücke    erforderliche       Dampfmenge    von der Oberfläche des die Lö  cher auffüllenden Wassers gegen die Werk  stücke aufsteigt.

   Wenn der Wärmegrad des  Heizkörpers so erhöht wird, dass der Wärme  grad der Platte 35 den Siedepunkt erreicht,  so strömt der     Wasserdampf        unmittelbar    durch  die Löcher der Platte 35.  



  In der vorliegenden Ausführungsform des       Erfindungsgegenstandes    bildet die Dampf  kammer die Heizquelle. Es ist klar, dass an  dere     Heizquellen,    z. B. ein elektrischer Heiz  körper, zum Erzeugen des Wasserdampfes  verwendet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Weichmacken von Schuh spitzen durch feuchten, unter atmosphärischem Druck gehaltenen Dampf, mit einer sich unter den Werkstücken befindlichen durch löcherten Platte, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite der runden Löcher der Platte im Durchmesser denjenigen des Schaftes einer gewöhnlichen Stecknadel nicht übertrifft, zum Zweck, den Dampf auf alle Teile der Platte gleichmässig zu verteilen und in den Löchern der Platte Kondensationswasser durch Flächenspannung zur Verdampfung zurüel#:- halteri zu können.
CH110480D 1924-01-28 1924-01-28 Vorrichtung zum Weichmachen von Schuhspitzen durch feuchten Wasserdampf. CH110480A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043143B (de) * 1956-05-08 1958-11-06 Balthasar Creter Befeuchtungsschrank

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043143B (de) * 1956-05-08 1958-11-06 Balthasar Creter Befeuchtungsschrank

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