CH106915A - Flugeinrichtung für Fahrräder. - Google Patents
Flugeinrichtung für Fahrräder.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60F—VEHICLES FOR USE BOTH ON RAIL AND ON ROAD; AMPHIBIOUS OR LIKE VEHICLES; CONVERTIBLE VEHICLES
- B60F5/00—Other convertible vehicles, i.e. vehicles capable of travelling in or on different media
- B60F5/02—Other convertible vehicles, i.e. vehicles capable of travelling in or on different media convertible into aircraft
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C37/00—Convertible aircraft
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Description
Flugeinrichtung für Fahrräder. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Flugeinrichtung für Fahrräder. Sie besitzt mindestens eine vordere Tragfläche, die mit Trägern zur Befestigung am vordern Ende des Fahrgestelles versehen ist, minde stens eine hintere Tragfläche mit Trägern zu ihrer Befestigung auf der Hinterradachse, ein Seitensteuer und mindestens ein Höhensteuer, an welchen Steuern Zugorgane angreifen, die bestimmt sind, mit der Lenkstange des Fahr rades verbunden zu werden, zum Zweck von dieser aus die Steuerung zu bewerkstelligen. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes in zwei verschiedenen Arten der Anbringung am Fahrrad schematisch dargestellt. Es zeigen Fig. 1 die Oberansicht auf die Tragflächen der Einrichtung, Fig. 2 die Seitenansicht der Einrichtung in Verbindung mit einem Fahrrad in der einen Art der Anbringung, Fig. 3 die zugehörige Vorderansicht, Fig. 4 die zweite Art der Anbringung an einem Fahrrad. Gemäss Fig. 1-3 besitzt die dargestellte Einrichtung eine vordere Tragfläche 1 mit einem Höhensteuer 2, sowie eine hintere Trag fläche 3 mit einem Höhensteuer 4, welche beiden Tragflächen durch Streben 5 mit einander verbunden sind. Die Streben 5 sind zweiteilig; sie bestehen aus einem Teil von Flacheisenstab verschieben lässt, der durch EMI0001.0000 förmigem Querschnitt, in welchem sich ein Bolzen in verschiedenen Lagen feststellbar ist, zum Zweck, die Streben auf verschiedene Länge einstellen zu können. Auf der hintern Tragfläche 3 ist das Seitensteuer 6 ange bracht, das um die Achse 7 drehbar ist. Die vordere Tragfläche ist mit gegabelten Trä gern 8 versehen, die unten winkelförmig ab gebogen sind und dort eine Bride mit Schrau ben 10 bilden. Die hintere Tragfläche 5 ist mit Trägern 11 versehen, deren unteres Ende zu Ösen ausgebildet ist. Am Seitensteuer 6 ist beiderseits je ein Zugorgan (z. B. Drahtseil) 13 befestigt, das durch eine auf der Tragfläche 3 befestigte Öse 14 hindurch, über Rollen 15 und 16 zu je einer der Rollen 17 und 18 geführt ist, auf die es aufgewickelt ist (das eine rechts, das andere links herum). Die Rollen 17 und 18 sind mit Mitteln, z. B. Klammern (nicht gezeichnet) versehen, um sie auf der Achse der Lenkstange zu befestigen. An dem hintern Höhensteuer sitzen oben beidseitig kleine Masten 19, die durch je ein biegsames Zugorgan 20, welches durch die Ösen 14 hindurchgeführt ist, mit Masten 21 auf der Oberseite der vordern Höhensteuer verbunden sind. An den letzteren greifen biegsame Zugorgane 22 an, die durch Ösen von Masten 23 auf den vordern Tragflächen 1 und durch die letzteren hindurch nach unten geleitet sind. In analoger Weise sitzen auf der untern Seite der Höhensteuer kleine Masten 19' und 21', die durch ein biegsames Zugorgan 20' verbunden sind, während am Mast 21' ein biegsames Zugorgan 22' angreift, das durch eine Öse 23' hindurch nach unten geführt ist. Die Tragflächen sind mit Scharnieren 24 versehen, um sie bei Nichtgebrauch zusammen klappen oder auf der Strasse das Ganze ver schmälern zu können. Im Gebrauch sind sie durch Unterlagschienen 25 gegen Zusammen klappen versteift. Man kann auf diese Weise eine grosse Tragfläche anwenden. Die beschriebene Einrichtung kann in der in Fig. 2 und 3 ersichtlichen Weise wie folgt an einem Fahrrad F angebracht werden Die Bride der Träger 8 wird mittelst der Schrauben 10 um das Lager 9 der Vorder radgabel des Fahrrades festgeklemmt, wodurch die vordere Tragfläche befestigt ist. Zur Be festigung der hintern Tragfläche werden die Achsbefestigungsmuttern der Hinterradachse 12 des Fahrrades gelöst, sodann die Ösen der Träger 11 über diese Achse gestreift und mittelst der Achsbefestigungsmuttern das Ganze festgezogen. Die Befestigung ist also sehr einfach, da keine besondern Befestigungs schrauben erforderlich sind. Die Rollen 17 und 18 werden auf der Achse der Lenk stange befestigt, so dass durch die in üblicher Weise erfolgende Drehung der letzteren die Seitensteuerung stattfinden kann. (Die Zug organe 13 könnten übrigens statt über Rollen 17 und 18 auch einfach um die Achse der Lenkstange gewickelt werden). Die Zugor gane 22 und 22' der Höhensteuer werden mit je einem Bremshebel 33 bezw. 33' des Fahrrades verbunden, derart, dass durch An ziehen des einen Hebels die Höhensteuer nach oben und durch Anziehen des andern Hebels nach abwärts gedreht werden können. Es könnte auch zur Flugeinrichtung selbst ein Handhebel mit Mitteln zu dessen Befesti gung an der Fahrradlenkstange gehören, da mit man nicht auf die Benutzung von Brems hebeln angewiesen wäre. Die beschriebene Einrichtung bezweckt insbesondere, mit einem damit ausgerüsteten Fahrrad nach einem Anlauf von einer Anhöhe weg abzufliegen, oder auch ein solches Fahr rad als Segelflugzeug zu benutzen. Sie könnte indessen auch noch mit einem Propeller ver sehen werden und mit Mitteln, um letzteren von den Pedalen des Fahrrades aus anzu treiben durch irgend eine an sich bekannte Übertragung. Fig. 4 zeigt in grösserem Massstabe, wie die gleichen Tragflächen 1 und 3 auch unten am Fahrrad angeordnet werden können. Die vordere Tragfläche 1 ist nach Lösen der mitt- lern Scharniere 24 in einen linksseitigen und einen rechtsseitigen Flügel geteilt worden. Die Träger 8, die auswechselbar sind, sind gegen Träger 26 ausgewechselt und die Flü gel der Tragfläche sind durch je einen der Träger 26 am Lager der Vorderradgabel auf gehängt. Die hintere Tragfläche 3 ist, nach Ersatz der ebenfalls auswechselbaren Träger 11 durch Stützen 27, durch letztere gegen die Hinterradachse abgestützt, und durch die durch Ausziehen verlängerten Streben 5 mit der vordern Tragfläche 1 verbunden. Statt der gemäss Fig. 1 in gewissem Abstand an geordneten Streben 5 der beiden Seiten könn ten auch möglichst nahe zusammengerückte Streben vorhanden sein, die so geformt wären, dass sie dort, wo sie die Streben 28, 29 des Gestellrahmens umfassen, verschraubt und an diesem festgeklemmt werden könnten. Das Seitensteuer 6 ist durch beidseitige bieg- same Zugorgane 30 direkt mit der Achse der Lenkstange verbunden. Die Höhensteuer 3, 4 sind durch biegsame Zugorgane 31, 32 mit je einem Handhebel auf jeder Seite der Lenk stange verbunden. Wie ersichtlich, bedingt die dargestellte Einrichtung keine besondere Ausbildung des Fahrrades; sie kann ohne Schwierigkeit am Fahrrad angebracht und leicht wieder abge nommen werden. In zusammengeklapptem Zustand braucht die Einrichtung nur kleinen Raum. Es können auch beide Anordnungen zu sammen (Fig. 2 und 4) an einem Fahrrad angebracht werden, wodurch ein Doppeldecker entsteht. Die Flugeinrichtung könnte auch an einem Tandemrad für zwei oder mehr Personen angebracht werden. Durch die Verlängerbarkeit der Streben 5 lässt sich die Einrichtung auch verschiedenen Fahrrädern anpassen. Tragflächen und Gestelle der Einrichtung werden zweckmässig aus Aluminium herge stellt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Flugeinrichtung für Fahrräder, gekenn zeichnet durch mindestens eine vordere Trag fläche, die mit Trägern zur Befestigung am vordern Ende des Fahrradgestelles versehen ist, mindestens eine hintere Tragfläche, mit Trägern zu ihrer Befestigung auf der Hinter radachse, ein Seitensteuer und mindestens ein Höhensteuer, an welchen Steuern Zugor gane angreifen, die bestimmt sind, mit der Lenkstange des Fahrrades verbunden zu wer den, zum Zweck, von dieser aus die Steue rung zu bewerkstelligen. UNTERANSPRÜCHE: 1.Flugeinrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ausziehbare Streben zur Verbindung der hintern und vordern Tragfläche, gebildet durch Schienen von @-Form, in Verbindung mit darin gleit- baren und in verschiedenen Lagen fest stellbaren Verlängerungsstücken. 2. Flugeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Träger zur Befestigung der vordern Tragfläche am Fahrlade mit Mitteln versehen sind, um die Träger am Lager der Vorderrad gabel zu befestigen. 3. Flugeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dieselbe der art beschaffen und mit solchen Trägern versehen ist, dass sie sich zur Anordnung der Tragflächen unterhalb des Fahrrad sitzes am Fahrrad eignet. 4.Flugeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie derart eingerichtet und mit solchen Trägern ausgerüstet ist, dass sie sich zur Anord nung der Tragflächen sowohl oberhalb wie unterhalb des Fahrradsitzes am Fahr rad eignet. 5. Flugeinrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch zusammenklappbare Tragflächen, um die Fahrbreite eines damit ausgerüsteten Fahrrades und den Raumbedarf bei Nichtbenutzung verrin gern zu können. 6. Flugeinrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die vordere Tragfläche in der Mitte ge teilt und die Flügel durch lösbare Ver bindungen verbunden sind, so dass sich nach Trennung rechts und links der Vor derradgabel des Fahrrades anbringen lassen. 7.Flugeinrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine vordere Trag fläche (1), die aus vier durch Scharnier verbundenen aufklappbaren Flügeln be steht, und die mit einem aus zwei seit lichen Flügeln bestehenden Höhensteuer (2) versehen ist, durch eine hintere Trag fläche (3) bestehend, aus zwei durch Scharnier verbundenen, aufklappbaren Flügeln mit einem Höhensteuer (4), durch längsverstellbare, zweiteilige Verbin dungsstreben zur Verbindung der beiden Tragflächen, sowie durch ein auf der hintern Tragfläche (3) angebrachtes Sei tensteuer (6). 8. Flugeinrichtung nach Unteranspruch 7, deren Träger durch zwei hintere Stützen (11) und zwei vordere, gegabelte Stützen (8) gebildet werden. 9.Flugeinrichtung nach Unteransprüchen 3 und 7, deren Träger durch zwei hin tere Stützen (27) und zwei vordere Hänge träger (26) gebildet werden. 10. Flugeinrichtung nach Unteransprüchen 4 und 7, mit zwei Sätzen von auswech- selbaren Trägern (8, 11 und 26, 27), um die Einrichtung sowohl für Anord nung der Tragflächen oberhalb, wie auch unterhalb des Fahrradsitzes verwenden zu können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH106915T | 1923-05-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH106915A true CH106915A (de) | 1924-09-16 |
Family
ID=4365808
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH106915D CH106915A (de) | 1923-05-09 | 1923-05-09 | Flugeinrichtung für Fahrräder. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH106915A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2761689A (en) * | 1953-12-18 | 1956-09-04 | Becker Arthur Bernard | Airplane simulating attachment for tricycles |
| US3117798A (en) * | 1961-03-13 | 1964-01-14 | Jack E Young | Helicopter simulating means for tricycles |
| US9259984B2 (en) | 2008-07-28 | 2016-02-16 | Fleck Future Concepts Gmbh | Combined air, water and road vehicle |
-
1923
- 1923-05-09 CH CH106915D patent/CH106915A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2761689A (en) * | 1953-12-18 | 1956-09-04 | Becker Arthur Bernard | Airplane simulating attachment for tricycles |
| US3117798A (en) * | 1961-03-13 | 1964-01-14 | Jack E Young | Helicopter simulating means for tricycles |
| US9259984B2 (en) | 2008-07-28 | 2016-02-16 | Fleck Future Concepts Gmbh | Combined air, water and road vehicle |
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