CH102004A - Maschine zum Färben usw. von Garnen. - Google Patents
Maschine zum Färben usw. von Garnen.Info
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- D06B3/04—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments
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Description
Maschine zum Färben usw. von Garnen. Bei der Behandlung von Garnsträngen mit Flüssigkeiten, wie z. B. beim Färben, werden die Stöcke, auf welche die Garn stränge aufgehängt sind und welche an den Seiten der Farbkufe aufruhen, nacheinander zuerst nach dem einen Ende und dann in umgekehrter Richtung nach dem andern Ende der Kufe verschoben, wobei die Stränge, um den nicht in die Flüssigkeit eingetauchten Teil der Wirkung der Farbflotte auszusetzen, von Hand umgelegt werden. Der Zweck der vorliegenden Maschine ist, die Handarbeit vollständig überflüssig zu machen.
Die Zeichnung veranschaulicht eine bei spielsweise Ausführungsform des Erfindungs gegenstandes.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht der Maschine; Fig. 2 ist eine teilweise geschnittene End- ansicht; Fig. 3 ist eine teilweise Seitenansicht in grösserem Massstabe; Fig. 4 zeigt eine Einzelansicht.
Die Farbkufe ist reit a bezeichnet. Auf 'dem Sockel b ist eine hydraulisch bewegbare Säule c' in dem Zylinder c angeordnet. Am Kopf der Säule c' ist ein länglicher Träger d befestigt, welcher aus zwei miteinander ver bundenen Profileisen d' besteht. An dem Trä ger d ist in Lagern f' eine wageechte Reihe vorn parallelen Wellen e gelagert, wobei die Wellen e quer zum Träger d und auch quer zu den Längswandungen der Kufe verlaufen, während der Träger d parallel mit diesen Wandungen verläuft. An den Wellen e sind Schwingarme f frei drehbar gelagert. An jeder Welle ist ferner ein Zahnsektor g frei drehbar gelagert, welcher mit dem zugehöri gen Schwingarm durch Bölzen h verbunden ist.
Das untere Ende jedes Schwingarmes trägt eine wageechte Spindel i, auf welcher der Garnträger in Form eines Haspels j dreh bar gelagert ist. Jeder Schwingerarm kann auf der zugehörigen Welle e verschwenkt werden, und zwar derart, dass sämtliche Schwingarme synchron in der einen und dann in der andern Richtung um gleiche Teildre hungen bewegt werden. Zu diesem Zwecke ist eine Zahnstange k vorgesehen, welche auf entsprechenden Vorsprüngen d des Trägers d gleitet, wobei die Zähne der Zahnstange im Eingriff mit den Zähnen der Zahnsektoren g stehen. An einem Ende ist die Zahnstange in einem Halslager 7n geführt.
Wird die Zahnstange in später beschrie bener Weise hin- und herbewegt, so werden die Schwingarme mit zugehörigen Garnträ gern nach links oder nach rechts von der Lage in Fig. 1 verschwenkt, so dass die auf den Garnträgern hängenden Garnstränge in der Farbflotte herumgezogen werden, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. Da die Schwingarme bezw. Garnträger synchron verstellt werden, so kann eine grosse Anzahl derselben in ver hältnismässig kleinem Raum untergebracht werden.
Um das Eintauchen sämtlicher Teile des Garnstranges in die Farbflotte zu ermöglichen, werden die Garnträger bezw. Häspel j auf den Spindeln i gedreht, zu welchem Zwecke die Wellen e und die Garnträger Kettenräder tragen, über welche die Ketten 7a gelegt sind. Auf den Wellen e sitzen Stirnräder o, welche untereinander in Eingriff stehen, so dass die Drehung eines der Räder o die Drehung aller übrigen bewirkt.
Der Antrieb der Wellen e erfolgt von der Treibwelle p aus, und zwar mittelst eines Schneckenradgetriebes 2 auf eine Welle q, von welcher der Antrieb durch Zahnräder s, t auf eine der Wellen e über tragen wird. .
Die Betätigung der Zahnstange 'k erfolgt mittelst einer an der Zahnstange befestigten Kulisse u, in welcher ein Kulissenstein glei tet, der am Kurvenzapfen v einer auf der ortsfesten Welle x befestigten Kurbel tt: ge lagert ist. Die Welle x ist parallel zu den Wellen e und trägt ein Stirnrad y, welches mit einem Zahnrad z kämmt, das mit dem letzten der Stirnräder o im Eingriff steht und von ihm gedreht wird (Fig. 3 und 4).
Das Verhältnis der Drehgeschwindigkeit der Garn träger gegenüber der Geschwindigkeit der Verschwenkungen kann dadurch geändert werden, dass man die Räder<I>y</I> und<I>z</I> aus wechselt.
Durch Anordnung jedes Garnträgers auf einem Schwingarm derart; dass derselbe seit lich zu seiner Axe verschwenkt werden kann, während der Garnträger seinerseits eine Dre hung um eine wagrechte Axe am Schwingarm ausführt, wird eine sehr einfache und wirkungs volle Nachahmung der Handarbeit erzielt. Die Stränge A bewegen sich dabei hin und her, wodurch ein sehr gutes Durchdringen derselben mit der Farbflotte und ein ständi ges Umrühren der letzteren stattfindet. Da sich die Schwingarme nicht stark aus ihrer Vertikallage bewegen, ändern die Garnträger innerhalb der Grenzen ihrer Schwenkbewe gung ihren Abstand vom Flüssigkeitsspiegel nicht wesentlich.
Die Umdrehung der Garn träger bezw. das Heraustreten der Stränge aus der Farbflotte erfolgt dabei nur in lang samer Weise, wodurch Wärmeverluste der Farbflotte geringer werden als beim Umlegen von Hand. Die Garnstränge erleiden dabei keine Reibwirkung und werden so geschont. Die Drehung der Garnträger kann auch ab wechselnd in dem einen und dem andern Sinne bewirkt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Maschine zum Färben usw. von Garnen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme von Garnsträngen bestimmte Garnträger um im wesentlichen wagrechte Axen drehbar und quer zu diesen Axen seitlich verssshwenkbar sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Garnträger inner halb der Grenzen ihrer Schwenkbewegung ihren Abstand von dem Flüssigkeitsspiegel nicht wesentlich ändern. 2.Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Garnträger auf einem Schwingorgan angebracht ist, welches quer zur Garn trägerachse verschwenkbar ist. 3. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass das Schwingorgan am obern Ende auf einer Achse schwingbar gelagert ist, w ithrend der Garnträger vom untern Ende des Schwingorganes getragen ist. 4.Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass das Scbwingorgan um die Dreh- axe eines rotierenden Treibgliedes frei schwingbar gelagert ist, welch letzteres mit dem Garnträger zwecks Drehung des letzteren um seine eigene Axe in Bewe gungsverbindung steht. ä. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen f bis 4, dadurch gekennzeich net, dass getrennte Antriebsteile für die Drehung der Garnträger und für die Hin- und Herverschwenkung derselben vorge sehen sind. 6.Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich- net, dass die Schwingorgane sämtlich syn chron in ein und derselben Richtung be tätigt werden. 7. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Treib- gliedern, je eines für ein Schwingorgan, vorgesehen sind, welche um im wesent lichen wagrechte parallele Axen drehbar sind und untereinander in zwangsläufiger Bewegungsverbindung stehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH102004T | 1922-05-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH102004A true CH102004A (de) | 1923-11-01 |
Family
ID=4360500
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH102004D CH102004A (de) | 1922-05-11 | 1922-05-11 | Maschine zum Färben usw. von Garnen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH102004A (de) |
-
1922
- 1922-05-11 CH CH102004D patent/CH102004A/de unknown
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