Rauchzeug. Nichtrauchende, Personen, insbesondere einem Raucher gegenüber sich befindende, empfinden es stets unangenehm, wenn der Raucher seinen angesogenen Tabakrauch ihnen ins Gesicht bläst bezw. pafft, was be sonders bei Gedrängen und Ansammlungen vorkommt. Ferner wird des öfteren der eigene ausgeblasene Tabahrauch -vom Raucher selbst als störend empfunden, insbesondere dann, wenn letzterer einer Beschäftigung ob liegt. Gegenstand der vorliegenden Erfin dung bezweckt nun, den vorbeschriebenen Nachteil auf einfachste und wirksamste Weise zu beseitigen.
Dies wird dadurch erreicht, dass in den Ansaugkanal des Rauchzeuges ein Ventil gehäuse eingebaut, ist, welches einerseits mit dem Ansangkanal, anderseits dagegen mit einer Austrittsöffnung kommuniziert. Im Ventilgehäuse sind zwei entgegengesetzt zu einander wirkende Ventile gelagert. Das Ganze ist derart, dass der Rauch beim An saugen durch den Ansaughanal ins Mund stück bezw. in den Mund, beim Ausstossen durch !den Ansaugkanal dagegen von diesem durch die Austrittsöffnung nach aussen tritt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der ETfindungsgegenstand in vier beispielsweisen Ausführungsformen zur Darstellung ge bracht, und es zeigt von derselben: Fig. <B>1</B> eine perspektivische Ansicht, Fig. 2 da", Ventilgehäuse im Vertikal schnitt eines ersten Ausführungsbeispiels, und Fig. <B>3</B> eine Variante eines das Ventil gehäuse abschliessenden Deckels, Fig. 4 eine Ansicht von der Seite mit teil- -weisem Schnitt, und Fig. <B>5</B> das Ventilgehäuse im Vertikal schnitt, in grösserem Massstabe,
eines zweiten Ausführungsbeispiels, Fig. <B>6</B> eine Ansicht von der Seite eines dritten Ausführungsbeispiels, Fig. <B>7</B> eine perspektivische Ansicht eines vierten Ausführungsbeispiels, und Fig. <B>8</B> eine Variante im teilweisen Schnitt eines das Ventilgehäuse abschliessenden Deckels.
Nach dem ersten Ausführungsbeispiel, Fig. <B>1</B> und 2, ist<B>1</B> der Pfeifenkopf, welcher mit einem nach dem Mundstück 2 gerichte ten Ansatz<B>28</B> versehen ist. Der Ansatz 28 besitzt eine vertikal verlaufende Bohrung, in welcher das Ventilgeliäuse <B>8</B> eingelassen ist.
Das Ventilgehäuse hat zylindrische Ge stalt, und kommuniziert der Innenraum<B>13</B> desselben einerseits mit der Aussenluft, an derseits durch die Ausnehmun- <B>7</B> mit dem Ansaugokanal <B>6.</B> Nach aussen hin ist das Ventil- ,ole,häuse durch den Deckel 4 abgeschlossen, welcher in seiner Mitte mit einem Loch<B>5</B> versehen ist. In der Mitte.
ist das Ventil- 2, (yeliäuse mit zwei sich krenzenden Bohrungen <B>9</B> versehen, mittelst welcher es mit der Aus- nehmung <B>7</B> in Verbinduno# steht. Der obere Teil des Ventilgehäuses ist mit einem durcli Xbstufung gebildeten Ventilsitz für die Ventilkugel 14 versehen.
In das untere Ende ist #daceo,en die Büehse <B>16</B> ein-,esetzt, deren t> e71 ZD obere Seite als Ventilsitz für die Ventil- hugel <B>15</B> dient, -während die -untere Seite ab- ,
c fre schlossen ist. Kanäle 11 durchsetzen den untern Teil des VeDtil(reliälises und der Büchse<B>16.</B> welehe mit> dem Teilstück<B>12</B> des Ansaugkanals kommunizieren, der in den Pfeifenkopf<B>1</B> mündet.
#> Beim Ansaugen tritt der Rauch durch den Kanalteil 12 und die Kanäle<B>11</B> in den Innenraum<B>13</B> des Fenstergehäuses, wobei die Ventilku-el <B>15</B> (rehoben -wird und den Durch- frang freigibt.
Hierauf gelangt er durch die Bohrungen<B>9</B> und Ausnehmung <B>7</B> in den Teil <B>6</B> des Ausaug-kanals und zum Mundstück<B>2.</B> Beim Ausstossen des Rauches ",elangt der Rauch vom, Mundstüelz 2 durch den Kanal teil<B>6</B> und Ausnehmung <B>7,</B> Bohrungen<B>9</B> -wieder in den Innenraum<B>13</B> des Ventil- "ehä,uses <B><U>8.</U></B> wobei die Ventilkugel 14 gehoben -wird, so dass der Abzu- durch das Loch<B>5</B> ins Freie stattfinden kann.
Die Ventilkugel <B>15</B> wird dabei auf den durch die Büchse<B>16</B> ,gebildeten Ventilsitz gedrückt so dass der Rauch nicht in den Kanalteil 12 oelanöen kann.
Wie die Varianie, Fig. <B>5,</B> zeigt, kann in das Ventilgehäuse<B>8</B> auch ein Deckel 4 eingesetzt werden, welcher mit einem sich nach aussen hin verjüngenden Lo(ii <B>5</B> ver sehen ist. wodurch -ewissermassen das Aus treten des Rauches erleichtert wird. Nach dein zweiten Ausführungsbeispiel, Fig. 4 und<B>5,</B> welches zum Zigarettenrauchen dient, ist<B>17</B> ein mit Mundstück. versehenes Röhrchen, in dessen vorderem Ende ein Ventilgehäuse<B>8</B> angeordnet ist.
Das Ventil gehäuse ist T-förmig gestaltet, und es steht ein erster Schenkel mit dem Röhrehen <B>17</B> in Verbindung, während an einem zweiten ein mit Halterkopf <B>19</B> versehener Bogen<B>18</B> an- ,(reselilossen ist. Der dritte Schenkel wird dureh den mit einem Loch<B>5</B> versehenen Deckel 4 abgeschlossen. Der Innenraum<B>13</B> des Ventilgehäuses steht durch Bohrung<B>9</B> mit dem Kanal des 31undstüches <B>17</B> in Kom munikation. Das obere Ende des Ventil gehäuses<B>8</B> ist -wiederum mit einem durch Abstufung gebildeten Ventilsitz für die Ventilkugel 14 versehen.
Im untern Ende des Ventil-,ehäuses ist eine Büchse<B>16</B> ein gesetzt, welche den Ventilsitz<B>-</B> der Ventil-- kucel <B>15</B> bildet. Beim Ansaugen wird die Ventilkugel<B>15</B> gehoben, so dass der Rauch vom Halter<B>19</B> durch den Kanal<B>18</B> -in das MundsWehröhrehen <B>17</B> gelangt; beim Aus stossen wird dagegen die Ventilkugel 14 ge hoben. wodurch das Austreten des Rauches durch das Loch<B>5</B> veranlasst wird.
Das dritte Ausführungsbeispiel, Fig. <B>6,</B> zeigt eine sogenannte Grossvater-Pfeife. Das .#luiiclgtüeL-rohr'-)2 stehtvermittelstBogens21 .mit dem Pfeifenkopf 20 in Verbindung. Im Bo--en 21 ist ein Vientilcehäuse <B>8</B> eingebaut. analog wie im zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben. Der Deckel 4, welcher mit einem Austrittsloeh versehen ist, ist al'n Knie des Bogens 21 angeordnet.
Das vierte Ausführungsbeispiel, Fi <B>. 71</B> <B>9</B> ist eine Gelenkpfeife.<B>26</B> ist das Mundstück- rohr, welches durelt Bogen<B>25</B> mit dem Pfeifenkopf 24 in Verbindung sieht. Bogen <B>25</B> und Mtundstü(#1-,rohr <B>26</B> sind vermittelst Gelenkes<B>27</B> miteinander gelenkig verbunden. Im Gelenk ist (las Ventilgehäuse <B>8</B> angeord net, welches analog wie im zweiten Aus führungsbeispiel beschrieben ausgebildet ist <I>n</I> und wirkt. 4 ist der das Ventilgehäuse ab schliessende, mit einem Loch<B>5</B> versehene Deckel, durch welches der Rauch. abziehen kann.
Der das Ventilgehäuse<B>8</B> abschliessende Deckel 4 könnte auch die Gestalt eines Hutes haben, wie die Variante, Fig. <B>8,</B> zeigt. Die Umfangsfläc'he desselben ist mit mehreren, in gewissen Abständen zueinander angeord neten Löchern<B>5</B> -versehen.