CH100788A - Einrichtung zur Verbesserung der Kommutierung bei ständergespeisten Wechselstrommaschinen mit niederer Läuferfrequenz im normalen Arbeitsbereich. - Google Patents

Einrichtung zur Verbesserung der Kommutierung bei ständergespeisten Wechselstrommaschinen mit niederer Läuferfrequenz im normalen Arbeitsbereich.

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CH100788A
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CH
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winding
cage
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normal working
commutation
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Inventor
Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/28Structural association with auxiliary electric devices influencing the characteristic of the machine or controlling the machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description


  Einrichtung zur Verbesserung der Kommutierung bei ständergespeisten Wechsel  strommaschinen mit niederer Läuferfrequenz im normalen Arbeitsbereich.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung zur Verbesserung der Kommutierung  bei ständergespeisten Wechselstrommasehinen  mit niederer Läuferfrequenz im normalen Ar  beitsbereich. Sie besteht in einer Käfigwick  lung im Läufer, die sich dicht an die Kol  lektorwicklung anschliesst, so dass sie induktiv  mit dieser dicht gekuppelt ist. Durch diese  innige induktive Kupplung eines Widerstands  käfigs mit der Kollektorwicklung wird erreicht,  dass bei jeder bei der Kommutierung kurz  geschlossenen Spule die Feldänderungen ge  dämpft werden, so dass keine schädlichen  Kommutierungsspannungen entstehen können.

    Es wird somit eine ausserordentliche günstige  Kommutierung ermöglicht mit Mitteln, die  andern Einrichtungen, wie beispielsweise  Widerstandsverbindungen oder Wendepolen,  an Einfachheit überlegen sind, wenn auch  diese Mittel an sich in Verbindung mit der  Einrichtung gemäss der Erfindung beibehalten  werden können.  



  Die Erfindung ist im besonderen wertvoll  bei Drehfeldmaschinen oder solchen Maschinen,    die in gewissen Drehzahlbereichen eine Dreh  feldwirkung haben, wie es bei Einphasen  motoren der Fall ist. Die günstige Wirkung  bei diesen letztgenannten Maschinen beruht  darin, dass der Käfig synchron oder mit ge  ringer Schlüpfung gegenüber dem Drehfeld  sich bewegt, so dass er durch das Drehfeld  nicht oder nur schwach beeinflusst wird,  während er dagegen voll wirkt auf alle lokalen,  der Kommutierung schädlichen Kraftflussän  derungen. Im besonderen ist dies dann der  Fall, wenn diese lokalen Störungen durch  lokale Mittel nicht ausgeglichen werden kön  nen, beispielsweise, wenn bei Motoren mit  Bürstenverschiebung die Wendepole wirkungs  los sind.  



  Die Ausführung der Käfigwicklung kann  auf verschiedene Weise erfolgen. Zwei sche  matische Ausführungsbeispiele sind in der  Zeichnung veranschaulicht. In den Figuren  bedeutet a den Ständer einer beliebigen  Wechselstrommaschine, b den Luftspalt, c die  an den Kollektor angeschlossene Wicklung,  die hier schematisch als Schichtwicklung ver-      anschaulicht ist. d ist die Käfigwicklung, die  bei der Darstellung in Fig. 1 von der Kollek  torwicklung umschlossen ist, während sie bei  der Anordnung nach Fig. 2 die Kollektor  wicklung umgibt.  



  Der Käfig kann entweder mit besonderen  metallisch leitenden Endringen versehen wer  den. Es können aber auch die Stäbe des  Käfigs vom Läuferblechpaket geschlossen  werden.    Einfache Ausführungsformen der Erfindung  ergeben sich, wenn als Käfigstäbe metallische  Nutenkeile dienen. Man kann dann entweder  alle Nuten oder auch nur einen Teil mit  einem metallischen Nutenkeil versehen, der  je nach dem Widerstand, den man dem Käfig  geben will, aus Eisen, Messing oder einem  sonstigen Metall besteht. Auch kann man,  um den Widerstand der Käfigwicklung ein  zustellen, Käfigstäbe bezw. Nutenkeile aus  verschiedenem Material kombinieren, beispiels  weise, indem man abwechselnd Nuten mit  Eisenkeilen oder Messingkeilen versieht, oder  indem man die Nutenkeile ihrer Länge nach  unterteilt und die Keile aus verschiedenem  Material zusammenstellt.

   Man wird den  Widerstand der Käfigwicklung so abgleichen,  dass der Charakter der Kollektormaschinen  nicht beeinträchtigt wird, so dass eine Reiben  schlussmaschine im ganzen Arbeitsbereich  ihren Reihenschlusscharakter beibehält. Man  kann dann noch durch geeignete Bemessung  des Widerstandes die besondere Wirkung er  zielen, dass die Leerlaufdrehzahl eines Reihen  schlussmotors nach oben hin wenig über der  Grenze seines normalen Arbeitsbereiches liegt.  Man erhält dann einen Reihenschlussmotor,  der nicht durchgehen kann und dessen obere  Grenzdrehzahl durch geeignete Auswahl des  Käfigmaterials an beliebiger Stelle festgelegt  werden kann.  



  Durch diese Anordnung ist es möglich,  Maschinen in beliebigen Arbeitsbereichen um  den Synchronismus zu verwenden, ohne dass  es, wie seither, erforderlich wäre, kostspielige  Fliehkraftschalter zur Begrenzung der Höchst  drehzahl zu benutzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Verbesserung der Kom mutierung bei ständergespeisten Wechsel strommaschinen mit niederer Läuferfrequenz im normalen Arbeitsbereich, gekennzeichnet durch eine mit der Kollektorwicklung induktiv dicht gekuppelte Käfigwicklung im Läufer. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Käfigwicklung die Läuferwicklung umschliesst. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kollektorwicklung die Käfigwicklung umschliesst. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe der Käfig wicklung vom Läuferblechpaket geschlossen werden. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dar) als Käfigstäbe metal lische Nutenkeile dienen. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, gekennzeichnet durch Nuten keile aus Eisen. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand der Käfigstäbe durch Nutenkeile verschiedenen Materials einge stellt wird. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich ein Teil der Nuten mit metallischen Keilen versehen wird. 8. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand der Käfigwicklung derart abgeglichen wird, dass der Charakter der Kollektormaschine im Arbeitsbereich durch die Käfigwicklung nicht oder nur unwesentlich beeinflusst wird. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch für Reihen schlussmotoren, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand der Kä figwicklung derart abgeglichen wird, dass die Leerlaufdrehzahl des Motors nach oben hin wenig über die G renze des normalen Arbeitsbereiches steigt.
CH100788D 1922-02-21 1922-06-26 Einrichtung zur Verbesserung der Kommutierung bei ständergespeisten Wechselstrommaschinen mit niederer Läuferfrequenz im normalen Arbeitsbereich. CH100788A (de)

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FR555747A (fr) 1923-07-05
GB193810A (en) 1923-08-23
AT101551B (de) 1925-11-10

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