CH100719A - Massewalze. - Google Patents

Massewalze.

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CH100719A
CH100719A CH100719DA CH100719A CH 100719 A CH100719 A CH 100719A CH 100719D A CH100719D A CH 100719DA CH 100719 A CH100719 A CH 100719A
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CH
Switzerland
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roller
mass
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edge
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English (en)
Inventor
A-G Maschin Augsburg-Nuernberg
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/26Construction of inking rollers

Landscapes

  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description


      Nassewalze.       Die Walzenkerne der meist sehr langen       Massewalzen    von Druckmaschinen für den  Hochdruck wurden     bisher    aus dickwandigem,  gezogenem Rohr angefertigt, weil man all  gemein der Ansicht war,     da.ss    nur solche  Walzen die erforderlichen Eigenschaften,  insbesondere den 'nötigen Grad von Starrheit  hätten. Die mit solchen Kernen versehenen  Walzen waren schwer, das Ausheben der  Walzen, z. B. zum Zwecke des Umgiessens  und das Wiedereinsetzen in die Maschine,       zvar    darum ziemlich     unbequem.     



  Die vorliegende Erfindung gründet sich  auf die Erkenntnis, dass auch weniger kräf  tige     Massewalzen    ihren Zweck vollkommen  erfüllen, dass sie also leichter ausgeführt wer  den können. Das Gewicht der     Massewalzen     wird nach der Erfindung dadurch verringert,  dass man einen dünnwandigen, rohrförmigen  Kernmantel, z. B. Rohre aus Blech, vorzugs  weise aus geriffeltem Blech,     Xylolith,    Pa  pier, wasserdicht     lakierter    Pappe oder der  gleichen, verwendet.

   Solche Rohre werden  durch Walzenböden genau zentrisch zu den    Lagerzapfen gehalten, eine     Arbeit,    die auch  der weniger Geschickte rasch und fehlerfrei  ausführen kann, wodurch die     Herstellung'          erheblich        verbilligt    wird.     Infolge    ihres ge  ringen Gewichtes und der genauen     Zentrie-          rung    können die neuen Walzen mit weit  höherer Geschwindigkeit als der bisher er  reichbaren Geschwindigkeit, angetrieben wer  den. Die neuen Walzen sind zudem wegen  ihrer Leichtigkeit bequemer zu handhaben  als die bisher     gebräuchlichen        Massewalzen     aus gezogenem Rohr.  



  Zweckmässig wird der     Massewalze    nach  der Erfindung eine durchgehende     Hohlspin-.          del    gegeben, auf der die Walzenböden be  festigt werden. Diese     können    aber auch als  Lagerzapfen ausgebildet sein, in welchem  Falle die Spindel entfällt.  



  Eine beispielsweise     Ausführungsform    des  Erfindungsgegenstandes ist in den     Fig.    1 bis  3 dargestellt, vier weitere Ausführungsbei  spiele in den     Fig.    4, 5, 6 und 7.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht teilweise im  Schnitt eines Endes der     Massewalze;        Fig.    2      ist eine Ansicht desselben Teils von oben,  teilweise im Schnitt;     Fig.    3 ist ein     Quer-          schnitt        nach    ,der Linie     a-     der     Fig.    1.  



  1 ist der geriffelte Kernmantel, ? ist eine  Spindel aus     .Gasrohr    oder dergleichen mit  einem in das Ende eingeführten und zum Bei  spiel durch Anschweissen des Rohrendes be  festigten Vollzapfen 3. 4 ist einer der den  Hohlraum zwischen Mantel und Spindel ab  schliessenden Böden. An dem     narb.    innen ab  gebogenen und die     Spindel        umschliessenden     Teil desselben befinden sich     einspringende     Schlitze 5. Bei der Herstellung der Walze       werden    die Böden auf die Spindel gesteckt  und durch Stifte 6 gegen Verdrehen gesichert.

    Die Stifte 6 :dienen ausserdem zum Festhalten  der Achszapfen 3 in dem     Spindelrohr.    Der  Walzenmantel wird in die äussere ringförmige  Ausbuchtung der beiden Böden eingeführt.       Hierauf    werden die Ringmuttern 7 mit Zap  fenschlüsseln .angezogen, bis der Mantel fest  in den Böden sitzt. Jeder der Böden wird  dann durch eines der in den Muttern vorhan  denen Zapfenlöcher 8 angebohrt, worauf die  Muttern durch     Hindurchstecken    von Stiften  9 an den Böden gegen Rückdrehung gesichert  werden.

   Beim Angiessen der Walzenmasse  dienen die Muttern, wie die entsprechenden  Schultern an den Walzenkernen aus dick  wandigem Rohr, zur genauen Einstellung in  der     Gussflasehe.            Fig.    4 ist eine Seitenansicht, teilweise im  Schnitt, einer andern Ausführungsform. Der  Innenrand des Bodens 4 wird hier     zweick-          mässig    durch Schweissen oder Löten am La  .gerza.pfen 3     befestigt.    Nach dem Zusammen  stecken wird -der Mantel,     falls    er aus Blech  ist, durch Schweissen oder Löten, falls er aus  nichtmetallischem Material ist, in anderer  geeigneter     Weise,    z.

   B. durch Verkitten, mit       tlen    Böden verbunden.     Fig.    5 ist eine Seiten  ansicht, teilweise im Schnitt, einer dritten  Ausführungsform, bei welcher der Boden 4  durch Ziehen zum Lagerzapfen ausgebildet  wurde. Der Kernmantel wird in gleicher  Weise wie beim     Ausführungsbeispiel    nach       Fig.    4 befestigt,         Fig.    6 und 7 sind     msTei    weitere     Ausfüh-          rungsbeispiele    in Ansicht, teilweise im  Schnitt, 10 ist ein Walzenboden mit abge  drehten Rändern 11, über die der Kernmantel  geschoben und an denen er befestigt ist.

       12?     ist eine als Walzenboden ausgebildete Ab  schlussscheibe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Massewalze für Druckmaschinen, gekenn zeichnet durch einen dünnwandigen, rohr- förmigen Kernmantel, der an den Enden durch Walzenböden konzentrisch zu den Lagerzapfen gehalten wird. UNTERANSPRMIE : . 1. Massewalze nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kernmantel und die Walzenböden aus Blech bestehen und die Aussenränder der letzteren zum Aufnehmen des Kernmantelrandes ausge buchtet sind.
    \?. Massewalze nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kernmantel uneben ist. 3. Massewalze na.oh,dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kernmantel aus einem niehtmetallischen Stoff besteht. 4. Massewa.lze nach dem Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine. Lagerzapfen tra gende Hohlspindel, an der die Walzen böden mittelst einer Umbiegung ihres In nenrandes und eines durch die Nohlspin- .del und einen Schlitz des umgebogenen Bodenrandes hindurchgehenden Stiftes be festigt sind.
    5. Massewa,lze nach -dem Patentauspruch, ge kennzeichnet durch eine vor jedem Wal zenbolzen sitzende Ringmutter zum An pressen des Bodens gegen den Mantelrand, welche Ringmuttern mit durchgehenden Zapfenlöchern versehen und mittelst je eines, durch eines der Zapfenlöcher und eine in der Fortsetzung dieses Zapfen loches verlaufende Anbohrung des Bodens besteckten Stiftes gegen Rückdrehung ge sichert sind. 6. Massewalze nach dem Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass die Walzen böden als Lagerzapfen ausgebildet sind.
CH100719D 1921-10-14 1921-10-14 Massewalze. CH100719A (de)

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ID=4359019

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