BE1031281B1 - Segmentwelle für eine Rollenrostanlage und Rollenrostanlage mit einer solchen Segmentwelle - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Segmentwelle (10) für eine Rollenrostanlage mit wenigstens einer Grundwelle (11), mehreren Transportscheiben (12) und mehreren Abstandselementen (13), wobei die Transportscheiben (12) und die Abstandselemente (13) auf der Grundwelle (11) drehfest angeordnet sind, wobei wenigstens eines der Abstandselemente (13) zwischen jeweils zwei benachbarten Transportscheiben (12) angeordnet ist, wobei die Segmentwelle (10) wenigstens eine Verschleißanzeigeeinrichtung (14) aufweist, die an und/oder in der Grundwelle (11) zumindest teilweise angeordnet ist und dazu angepasst ist, wenigstens einen Verschleißgrad der Segmentwelle (10) optisch anzuzeigen und/oder ein den Verschleißgrad charakterisierendes elektrisches Signal auszugeben.
Description
t BE2023/5036
Segmentwelle für eine Rollenrostanlage und Rollenrostanlage mit einer solchen Segmentwelle
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Segmentwelle für eine Rollenrostanlage und eine
Rollenrostanlage mit einer solchen Segmentwelle. Eine Segmentwelle nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist beispielsweise aus der DE 100 65 403 A1 bekannt.
Rollenrostanlagen werden generell zum Sieben und Reinigen von grobem, verschmutztem Materialien im Bergbau verwendet. Die Rollenrostanlagen kommen als Siebmaschinen zum Einsatz, die mehrere angetriebene Siebwellen mit
Transportscheiben aufweisen. Die Transportscheiben sind herkömmlicherweise mit einer speziellen, bspw. polygonförmigen, AuBenkontur ausgebildet oder exzentrisch gelagert. Dadurch werden im Betrieb die zu siebenden Materialien schonend in eine rollende Bewegung versetzt. Dabei werden beispielsweise lehmige oder erdige Bestandteile, die an dem groben Material anhaften, gelöst und abgesiebt. Die Rollenrostanlagen eignen sich besonders gut für die
Klassierung von grobstückigen, feuchten, klebrigen oder tonhaltigen Materialien.
Rollenrostanlagen können zum Beispiel in Bekohlungsanlagen zur Vorabsiebung, zur Entlastung von Brechern sowie zur Klassierung nach der Brecherzerkleinerung eingesetzt werden. Des Weiteren können die Rollenrostanlagen zur Vorabsiebung von Abraum und Naturgestein sowie zur Homogenisierung des Mengenstromes für nachgeschaltete Anlageteile beispielsweise einen nachgeschalteten Brecher zum
Einsatz kommen.
Durch die hohe Belastung der Siebkomponenten von Rollenrostanlagen kommt es besonders an den Siebwellen, die mit dem Grobmaterial direkt in Kontakt stehen, zu hohem Verschleiß. Aus dem Stand der Technik sind Siebwellen bekannt, bei denen Transportscheiben auf eine Grundwelle aufgeschweiBt und mittels
Abstandselementen in Achslängsrichtung in einem bestimmten Abstand voneinander angeordnet sind. Des Weiteren sind gegossene Siebwellen bekannt.
Solche Siebwellen müssen abhängig vom VerschleiBgrad vollständig ausgetauscht oder unter hohem Aufwand repariert werden.
Alternativ dazu ist aus der eingangs genannten DE 100 65 403 Al eine
Siebvorrichtung bekannt. Die Siebwellen der Siebvorrichtung sind zumindest
2 BE2023/5036 teilweise als Segmentwellen aufgebaut. Die Siebwellen weisen eine Grundwelle mit aufgeschobenen Rostscheiben auf, die mit der Grundwelle formschlüssig verbunden sind. Ferner ist aus dem Stand der Technik, beispielsweise von der
Firma Hazemag and EPR GmbH, ein Formschlusssystem für Segmentwellen von
Rollenrosten bekannt, bei dem Polygonscheiben und Abstandselemente formschlüssig auf eine Grundwelle aufgeschoben und miteinander verspannt sind.
Dieses System ermöglicht den Austausch der aufgeschobenen Teile, insbesondere im Verschleißfall.
Die aus dem Stand der Technik bekannten Siebwellen haben den Nachteil, dass der Zustand der von Verschleiß betroffenen Komponenten, zum Beispiel der
Transportscheiben, Abstandselemente sowie der Grundwelle, während dem
Betrieb nicht erfasst wird. Um den Verschleißgrad dieser Komponenten zu bestimmen, muss die Rollenrostanlage gestoppt und die Siebwellen durch
Bedienpersonal geprüft werden. Dies ist aufwändig und zieht erhöhte Kosten mit sich. Des Weiteren ist nachteilig, dass der Verschleiß an den Siebwellen soweit fortgeschritten sein kann, dass ein Aufarbeiten bzw. eine Reparatur der
Siebwellen nicht mehr möglich ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Segmentwelle für eine
Rollenrostanlage anzugeben, bei der ein Wartungsaufwand verringert ist und somit die Wartungs- und Betriebskosten reduziert sind. Des Weiteren liegt der
Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine Rollenrostanlage mit einer Segmentwelle anzugeben.
Erfindungsgemäß wird die vorstehend genannte Aufgabe mit Blick auf die
Segmentwelle durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst. Hinsichtlich der
Rollenrostanlage wird die vorstehend genannte Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 14 gelöst.
Konkret wird die Aufgabe durch eine Segmentwelle für eine Rollenrostanlage mit wenigstens einer Grundwelle, mehreren Transportscheiben und mehreren
Abstandselementen gelöst. Die Transportscheiben und die Abstandselemente sind auf der Grundwelle drehfest angeordnet, wobei wenigstens eines der
Abstandselemente zwischen jeweils zwei benachbarten Transportscheiben angeordnet ist. Die Segmentwelle weist wenigstens eine
Verschleißanzeigeeinrichtung auf, die an und/oder in der Grundwelle zumindest
3 BE2023/5036 teilweise angeordnet ist und dazu angepasst ist, wenigstens einen Verschleißgrad der Segmentwelle optisch anzuzeigen und/oder ein den Verschleißgrad charakterisierendes elektrisches Signal auszugeben.
Die Erfindung hat den großen Vorteil, dass durch die Anzeige des
Verschleißgrades der Zustand der Segmentwelle frühzeitig erkennbar ist. Dadurch werden durch Verschleiß verursachte irreparable Schäden an der Segmentwelle verhindert. Dies führt zu einer erhöhten Betriebssicherheit der Segmentwelle und zu reduzierten Reparatur- und Betriebskosten. Insbesondere ist durch die
Segmentwelle das Risiko von schweren Schäden, bspw. an einer Rollenrostanlage, und somit das Risiko von daraus resultierenden Personenschäden verringert.
Des Weiteren erlaubt die erfindungsgemäße Segmentwelle eine verbesserte operative Planung für das Betriebspersonal. Die Verschleißanzeigeeinrichtung zeigt den aktuellen Verschleißzustand der Segmentwelle an und ermöglicht zusätzlich unter Berücksichtigung von Betriebsbedingungen Rückschlüsse auf die restliche Lebensdauer der Segmentwelle. Dadurch ist es möglich, den optimalen
Wartungszeitpunkt zur Wartung der Segmentwelle zu bestimmen. Dies erleichtert einerseits die Wartungsplanung für das Bedienpersonal. Andererseits ermöglicht dies die effiziente Ausnutzung der Segmentwelle. Die Segmentwelle reduziert daher den Wartungsaufwand und somit die Wartungskosten.
Die Verschleißanzeigeeinrichtung zeigt den Verschleißgrad der Segmentwelle optisch an. Das Bedienpersonal kann daher den Zustand der Segmentwelle hinsichtlich des Verschleißes von außen bewerten. Der Verschleißgrad ist durch die Verschleißanzeigeeinrichtung von außen erkennbar.
Zusätzlich oder alternativ ist die Verschleißanzeigeeinrichtung derart angepasst, dass sie in den Verschleißgrad charakterisierendes elektrisches Signal ausgibt.
Dazu kann die Verschleißanzeigeeinrichtung mit einer externen Steuereinrichtung, bspw. einer Anlagensteuerung, signalübertragend verbunden sein. Das elektrische
Signal kann dann von der externen Steuereinrichtung weiterverarbeitet werden, um dem Bedienpersonal einen den Verschleißgrad entsprechenden Hinweis anzuzeigen. Eine solcher Hinweis kann zum Beispiel eine Warn- und/oder
Wartungsmeldung sein. Zusätzlich oder alternativ kann der Hinweis eine
Lebensdauer der Segmentwelle betreffen. Es ist möglich, dass bei besonderes hohem Verschleißgrad der Segmentwelle die externe Steuereinrichtung,
4 BE2023/5036 insbesondere selbstständig, eine Notabschaltung der Rollenrostanlage ausführt.
Der Hinweis kann dem Bedienpersonal auf einem Monitor angezeigt werden und/oder ein Tonsignal sein.
Die optische Verschleißgradanzeige und/oder die Ausgabe des elektrischen
Signals erfolgt vorzugweise im Betrieb der Segmentwelle. Die
Verschleißanzeigeeinrichtung ist daher bevorzugt dazu angepasst, den
Verschleißgrad im Betrieb der Segmentwelle anzuzeigen. Der Verschleißgrad ist damit im Betrieb der Segmentwelle erkennbar. Eine Rollenrostanlage, in der die erfindungsgemäße Segmentwelle eingesetzt ist, muss daher nicht gestoppt werden, um den Verschleißzustand der Segmentwelle zu bestimmen. Die
Verschleißanzeigeeinrichtung bietet daher dem Bedienpersonal die Möglichkeit, den Verschleißgrad der Segmentwelle während dessen Rotation im Betrieb zu bestimmen und/oder zu erkennen. Durch die erfindungsgemäße Segmentwelle sind somit die Stillstandzeit der Rollenrostanlage verkürzt und die Effizienz der
Anlage erhöht.
Im Rahmen der Anmeldung ist unter dem Verschleißgrad eine Momentaufnahme des Zustands der Segmentwelle zu verstehen, die den Verschleiß an der
Segmentwelle, insbesondere an bspw. ein oder mehreren Wellenpositionen, anzeigt. Der Verschleiß entspricht einem Materialabtrag an der Segmentwelle durch das geförderte bzw. gesiebte Schüttgut.
Vorteilhaft ist die Verschleißanzeigeeinrichtung dazu angepasst, mehrere
Verschleißgrade der Segmentwelle anzuzeigen. Mit anderen Worten kann die
Verschleißanzeigeeinrichtung je nach fortgeschrittenem bzw. fortschreitendem
Verschleiß an der Segmentwelle einen entsprechend zugeordneten Verschleißgrad anzeigen bzw. ein diesen charakterisierendes Signal ausgeben.
Die Segmentwelle weist, wir vorstehend beschrieben, mehrere Transportscheiben und mehrere Abstandselemente auf. Die Transportscheiben und die
Abstandselemente sind auf der Grundwelle angeordnet. Die Transportscheiben dienen zum Befördern des Schüttgutes bzw. eines zu siebenden Erd- und/oder
Gesteinsmaterials. Die Transportscheiben können daher alternativ als
Förderscheiben bezeichnet werden.
Zwischen jeweils zwei der Transportscheiben ist eines der Abstandselemente angeordnet. Es auch möglich, dass mehr als ein Abstandselement jeweils zwischen zwei der Transportscheiben angeordnet sein kann. Die
Abstandselemente bilden Abstandhalter, die die Transportscheiben auf der 5 Grundwelle in einer vorbestimmten Axialposition halten. Besonders bevorzugt weisen die Abstandselemente eine geringere Radialerstreckung als die
Transportscheiben auf.
Die Grundwelle bildet eine Trägerwelle, die die Transportscheiben und die
Abstandselemente trägt. Bevorzugt sind die Transportscheiben und die
Abstandselemente auf einem Außenumfang der Grundwelle angeordnet. Die
Verschleißanzeigeeinrichtung selbst ist an der Grundwelle angeordnet, wobei die
Verschleißanzeigeeinrichtung, wie die Transportscheiben und die
Abstandselemente, vorzugsweise auf dem Außenumfang der Grundwelle sitzt. Die
Grundwelle dient auch zum Tragen der Verschleißanzeigeeinrichtung. Alternativ oder zusätzlich kann die Verschleißanzeigeeinrichtung zumindest teilweise in der
Grundwelle angeordnet sein. Beispielsweise bei der Ausbildung der Grundwelle als
Hohlwelle, kann die Verschleißanzeigeeinrichtung teilweise, insbesondere vollständig, in die Hohlwelle integriert sein. Die Anordnung der
Verschleißanzeigeeinrichtung (außen) an der Grundwelle und/oder innerhalb der
Grundwelle hat den Vorteil, dass zwei Verschleißüberwachungsebenen realisierbar sind. Einerseits wird der Verschleißgrad von außen radial bis zur Grundwelle angezeigt und andererseits der Verschleißgrad der Grundwelle selbst. Dies erhöht die Betriebssicherheit weiter.
Die erfindungsgemäße Segmentwelle ist vorzugsweise aus verschiedenen
Segmentbauteilen zusammengesetzt. Diese Segmentbauteile sind bspw. die
Transportscheiben und die Abstandselemente. Dazu kann aber auch die
Verschleißanzeigeeinrichtung gehören. Die Segmentwelle kann mehrere der vorgenannten Verschleißanzeigeeinrichtung aufweisen. Die Segmentwelle ist bevorzugt modular aufgebaut. Mit anderen Worten bildet die Segmentwelle vorzugsweise eine gebaute Welle.
Vorzugsweise kommt die erfindungsgemäße Segmentwelle in einer
Rollenrostanlage zum Sieben und/oder Befördern von grobem, verschmutztem
Materialien bspw. im Bergbau zum Einsatz. Allerdings ist der Einsatz der
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Segmentwelle nicht auf Rollenrostanlagen eingeschränkt. Es ist möglich, dass die
Segmentwelle alternativ in einer andersartigen Siebanlage zum Einsatz kommt.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Verschleißanzeigeeinrichtung zumindest abschnittsweise radial zwischen der Grundwelle und wenigstens einer der Transportscheiben und/oder wenigstens einer der Abstandselemente angeordnet. Mit anderen Worten ist die Verschleißanzeigeeinrichtung zwischen einem Außenumfang der Grundwelle und wenigstens einer auf der Grundwelle angeordneten Transportscheibe angeordnet oder ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich kann die Verschleißanzeigeeinrichtung zwischen einem Außenumfang der Grundwelle und wenigstens einem auf der Grundwelle angeordneten
Abstandselement angeordnet oder ausgebildet sein. Hier ist von Vorteil, dass bei fortschreitendem Verschleiß der Segmentwelle erkennbar ist, ob die Grundwelle bereits von Verschleiß betroffen ist oder nicht. Basierend auf dieser Anzeige kann das Bedienpersonal entscheiden, ob die Segmentwelle auszutauschen ist oder noch für einen bestimmten Zeitraum, insbesondere eine Restlebensdauer, betreibbar ist. Dies steigert die Effizienz der Segmentwelle und somit bspw. eine die Segmentwelle verwendende Rollenrostanlage.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die
Verschleißanzeigeeinrichtung zumindest abschnittsweise axial zwischen einer der
Transportscheiben und wenigstens einer benachbarten Abstandselemente angeordnet. Mit anderen Worten kann die Verschleißanzeigeeinrichtung zwischen einander zugewandten Stirnseiten der Transportscheibe und dem benachbarten
Abstandselement angeordnet sein. Alternativ oder zusätzlich kann die
Verschleißanzeigeeinrichtung zumindest abschnittsweise axial zwischen zwei benachbarten Abstandselementen angeordnet sein. Mit anderen Worten kann die
Verschleißanzeigeeinrichtung zwischen einander zugewandten Stirnseiten zweier benachbarter Abstandselemente angeordnet sein. Die
Verschleißanzeigeeinrichtung erstreckt sich vorzugsweise ausgehend von der
Grundwelle radial nach außen. Es ist von Vorteil, wenn die
Verschleißanzeigeeinrichtung mit einem Außenumfang der Abstandselemente abschließt. Bei dieser Ausführungsform ist vorteilhaft, dass der Verschleißgrad in radialer Richtung zur Grundwelle hin angezeigt wird und ein Verschleißverlauf
7 BE2023/5036 und/oder eine Verschleißgeschwindigkeit daraus ableitbar ist. Dies erleichtert weiter die operative Planung insbesondere mit Blick auf den optimalen Wartungs- bzw. Austauschzeitpunkt der Segmentwelle.
Im Rahmen der Anmeldung ist die radiale Anordnung bzw. die axiale Anordnung der Verschleißanzeigeeinrichtung bezogen auf eine Mittellängsachse der
Grundwelle zu verstehen. Der Begriff „radial“ bedeutet bspw. quer zur
Mittellängsachse und der Begriff „axial“ parallel zur Mittellängsachse der
Grundwelle.
Es ist generell möglich, dass die VerschleiBanzeigeeinrichtung zumindest teilweise auf wenigstens einem der Abstandselemente angeordnet ist. Dies kann realisiert sein, dass zumindest ein Teil der VerschleiBanzeigeeinrichtung in das
Abstandselement in radialer Richtung versenkt angeordnet ist.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die
VerschleiBanzeigeeinrichtung wenigstens ein zumindest abschnittsweise farbiges
Anzeigeelement auf, das auf der Grundwelle drehfest angeordnet ist. Das farbige
Anzeigeelement kann eine Farbscheibe sein. Alternativ oder zusätzlich kann das farbige Anzeigeelement einen hülsenfôrmigen Abschnitt, insbesondere eine
Farbhülse und/oder ein farbiges Rohr, umfassen. Dies hat den Vorteil, dass für das Bedienpersonal schnell und einfach optisch erkennbar ist, welcher
VerschleiBgrad der Segmentwelle vorliegt.
Das farbige Anzeigeelement ist bevorzugt mit der Grundwelle formschlüssig verbunden. Alternativ oder zusätzlich kann das farbige Anzeigeelement mit der
Grundwelle, insbesondere nur, kraftschlüssig verbunden sein. Von Vorteil ist, wenn das farbige Anzeigeelement mit der Grundwelle formschlüssig lôsbar und/oder kraftschlüssig lôsbar verbunden ist. Besonders bevorzuat ist das farbige
Anzeigeelement auf die Grundwelle formschlüssig aufgeschoben. Das farbige
Anzeigeelement ist vorzugsweise drehfest mit der Grundwelle verbunden. Das farbige Anzeigeelement kann radial zwischen der Grundwelle und wenigstens einer der Transportscheiben und/oder wenigstens einer der Abstandselement angeordnet sein. Zusätzlich oder alternativ kann das farbige Anzeigeelement axial zwischen wenigstens einer der Transportscheiben und wenigstens einem benachbarten Abstandselement angeordnet sein. Zusätzlich oder alternativ kann
8 BE2023/5036 das farbige Anzeigeelement axial zwischen wenigstens zwei benachbarten
Abstandselemente angeordnet sein.
Es ist möglich, dass das farbige Anzeigeelement auf die gesamte Grundwelle aufgeschoben ist. Alternativ kann das farbige Anzeigeelement in einem Bereich mit einem erhöhten Verschleißaufkommen auf der Grundwelle angeordnet sein.
Mit anderen Worten kann das farbige Anzeigeelement in einem bestimmten
Axialbereich der Grundwelle angeordnet sein und sich insbesondere nicht über die gesamte Länge der Welle erstrecken.
Vorzugsweise weist das farbige Anzeigeelement mehrere Schichten auf, die sich farblich unterscheiden und radial übereinander angeordnet sind. Das farbige
Anzeigeelement kann mehrere Farbringe aufweisen, die radial übereinaderliegende Schichten bilden. Oder anders gesagt, weist das farbige
Anzeigeelement mehrere Farbschichten auf. Die Schichten können aus einem durchfärbten Polyurethanmaterial gebildet oder zumindest abschnittsweise ein durchgefärbtes Polyurethanmaterial aufweisen.
Die Schichten weisen vorzugsweise ausgenommen jene Schicht, insbesondere einer radial innenliegenden Schicht, die radial an die Grundwelle angrenzt, eine gleiche radiale Dicke auf. Hier ist von Vorteil, dass ein gleichmäßiges
Verschleißvolumen zwischen den einzelnen Schichten zur Verfügung gestellt ist.
Somit kann bei einem Wechsel der farbigen Schichten, insbesondere bei einem
Farbwechsel, das Bedienpersonal unter Berücksichtigung der Durchsatzmenge des bis dahin gesiebten bzw. geförderten Schüttgutes eine Restlebenszeit abgeschätzt werden.
Vorzugsweise weist die radial innenliegende Schicht zumindest in Bezug auf die angrenzende Schicht des farbigen Anzeigeelements eine erhöhte radiale Dicke auf. Diese weist bevorzugt eine radiale Dicke auf, die von 0 bis 20 Prozent größer ist als die radiale Dicke der weiteren, insbesondere angrenzenden, Schicht oder der weiteren Schichten. Die radial innenliegende Schicht weist somit eine ausreichende Restdicke auf, um ein Versagen der Segmentwelle auszuschließen.
Dadurch wird dem Bedienpersonal ein Austauschintervall für die Segmentwelle ermöglicht.
9 BE2023/5036
Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Verschleißanzeigeeinrichtung wenigstens eine Farbschicht, die auf einem Innenumfang wenigstens eines der
Abstandselemente und/oder einem Innenumfang wenigstens einer der
Transportscheiben und/oder auf einem Außenumfang der Grundwelle zumindest abschnittsweise aufgetragen ist. Die Farbschicht kann aus einen Farbmittel umfassen, mit dem der Innenumfang des Abstandselements und/oder der
Innenumfang der Transportscheibe und/oder der Außenumfang der Grundwelle beschichtet ist. Tritt die Farbschicht nach fortschreitendem Verschleiß an der
Segmentwelle hervor, ist dies ein Indiz für das Bedienpersonal zu entscheiden, ob die Welle auszutauschen ist oder für eine Restlebenszeit weiter betrieben wird.
Die Verschleißanzeigeeinrichtung kann wenigstens eine ein Färbmittel enthaltende
Farbpatrone, insbesondere eine Farbkapsel, umfassen, die in wenigstens einer der Transportscheiben und/oder wenigstens einem der Abstandselemente integriert ist. Die Verschleißanzeigeeinrichtung kann mehrere solche Farbpatronen umfassen. Bevorzugt ist die Farbpatrone in die Transportscheibe und/oder das
Abstandselement eingebettet und so ausgerichtet, dass sie im Betrieb bei Kontakt mit einem zu siebenden Schüttgut das Farbmittel freigibt und das Schüttgut dadurch einfärbt. Dies hat den Vorteil, dass das Bedienpersonal an dem eingefärbten Schüttgut den aktuell vorliegenden Verschleißgrad der Segmentwelle erkennt und darauf basierend Vorkehrungen für die Segmentwelle, d.h. den
Austausch oder Weiterbetrieb, treffen kann.
Beispielsweise kann eine optische Erfassungseinrichtung, insbesondere wenigstens ein optisches Messgerät und/oder wenigstens ein optischer Sensor, vorgesehen sein, die eingefärbtes Material bzw. Schüttgut erfasst. Die
Erfassungseinrichtung kann dazu konfiguriert sein, ein elektrisches Signal auszugeben, wenn ein eingefärbtes Schüttgut erfasst wird. Dieses Signal kann bspw. einem Leitstand bereitgestellt werden.
Bei einer weiteren Ausführungsform weist die Verschleißanzeigeeinrichtung wenigstens einen Licht-detektierenden Sensor, insbesondere einen Lichtsensor, auf, der in der Grundwelle integriert ist und mit wenigstens einer externen
Steuereinrichtung zur Übertragung des elektrischen Signals verbunden ist. Hier ist von Vorteil, dass die Grundwelle separat überwacht ist, sodass ein schwerer
Schaden der Segmentwelle und somit bspw. einer Rollenrostanlage verhindert wird. Der Licht-detektierende Sensor kann induktiv oder drahtgebunden
10 BE2023/5036 stromversorgt sein. Durch die Integration des Sensors in der Grundwelle ist dieser vor Verschmutzung und Beschädigung geschützt.
Bevorzugt ist der Licht-detektierende Sensor mit der externen Steuereinrichtung drahtlos, insbesondere per Bluetooth, Infrarot und/oder W-LAN, oder drahtgebunden verbunden.
Weiter bevorzugt sind die Transportscheiben und/oder die Abstandselemente mit der Grundwelle formschlüssig und/oder kraftschlüssig, insbesondere lösbar, verbunden. Bevorzugt sind die Transportscheiben und die Abstandselemente und insbesondere die Verschleißanzeigeeinrichtung auf die Grundwelle formschlüssig aufgeschoben. Zusätzlich sind die Transportscheiben und die Abstandselemente und insbesondere die Verschleißanzeigeeinrichtung vorzugsweise axial miteinander verspannt. Dieser modulare Aufbau der Segmentwelle ermöglicht einen schnellen und einfachen Austausch beschädigter oder verschlissener
Komponenten, sodass der Wartungsaufwand weiter reduziert ist.
Vorzugsweise weisen die Transportscheiben einen polygonförmigen, insbesondere dreibogenförmigen, Außenumfang auf. Alternativ können die Transportscheiben einen elliptischen Außenumfang oder einen sternförmigen Außenumfang aufweisen. Die Transportscheiben können alternativ einen rotationssymmetrischen Außenumfang aufweisen. Die Segmentwelle kann
Transportscheiben mit unterschiedlichen, vorgenannten, Außenumfängen umfassen.
Die Grundwelle ist vorzugsweise eine Vollwelle oder zumindest abschnittsweise eine Hohlwelle.
Nach einem nebengeordneten Aspekt betrifft die Erfindung eine Rollenrostanlage mit mehreren erfindungsgemäBen Segmentwellen, die in einem Rahmen drehbar gelagert sind, wobei die Segmentwellen quer zu deren Längsachsen derart voneinander beabstandet sind, dass wenigstens zwischen jeweils zwei der
Segmentwellen ein Spalt gebildet ist. Hierbei wird auf die im Zusammenhang mit der Segmentwelle erläuterten Vorteile verwiesen. Darüber hinaus kann die
Rollenrostanlage alternativ oder zusätzlich einzelne oder eine Kombination mehrerer zuvor in Bezug auf die Segmentwelle genannter Merkmale aufweisen.
11 BE2023/5036
Die Erfindung wird nachstehend mit weiteren Einzelheiten unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Die dargestellten Ausführungsformen stellen Beispiele dar, wie die erfindungsgemäße Segmentwelle ausgestaltet sein kann.
In diesen zeigen
Fig. 1 eine Ansicht der Längsseite einer Segmentwelle nach einem bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel;
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Segmentwelle nach Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Verschleißanzeigeeinrichtung der
Segmentwelle nach Fig. 1;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer Transportscheibe einer
Segmentwelle nach einem weiteren erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiel; und
Fig. 5 einen Längsschnitt durch eine Segmentwelle nach einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel.
In der folgenden Beschreibung werden für gleiche und gleichwirkende Teile dieselben Bezugsziffern verwendet.
Fig. 1 zeigt eine Segmentwelle 10 nach einem bevorzugten erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiel, wobei mehrere der Segmentwelle 10 bevorzugt in einer
Rollenrostanlage zum Sieben und Befördern von grobem, verschmutztem
Materialien im Bergbau verwendet. Die Rollenrostanlage löst beispielsweise lehmige oder erdige Bestandteile, die an dem groben Material anhaften und führt dabei eine Absiebung aus. Eine solche Rollenrostanlage eignet sich besonders für die Klassierung von grobstückigen, feuchten, klebrigen oder tonhaltigen
Materialien. Dazu gehören insbesondere Gesteine in jeglicher Form und Art.
Allerdings ist der Einsatz der Segmentwelle 10 nicht auf Rollenostanlagen eingeschränkt. Die erfindungsgemäße Segmentwelle 10 kann auch in anderen
Siebanlagen eingesetzt werden.
12 BE2023/5036
Die Segmentwelle 10 weist eine Grundwelle 11, mehrere Transportscheiben 12 und mehrere Abstandselemente 13. Wie in Fig. 1 und 2 gut ersichtlich ist, sind die Transportscheiben 12 einen polygonförmigen Außenumfang 24 auf. Mit anderen Worten weisen die Transportscheiben 12 einen Außenumfang 24 in
Dreibogenform auf. Die Transportscheiben 12 sind nicht auf die Ausgestaltung mit polygonförmigen Außenumfang 24 eingeschränkt. Beispielsweise können eine oder mehrere der Transportscheiben 12 einen elliptischen oder sternförmigen
Außenumfang aufweisen. Rotationssymmetrische Außenumfänge 24 sind möglich.
Die Abstandselemente 13 sind Abstandshalter, welche die Transportscheiben 12 auf einer vorbestimmten Längsachsposition auf der Grundwelle 11 halten. Die
Abstandselemente 13 sind hülsenförmig. Die Grundwelle 11 ist als Hohlwelle ausgebildet, wobei deren Längsenden jeweils durch einen Wellenzapfen 26 verschlossen ist. Beispielsweise ist dies in Fig. 5 gezeigt.
Die Transportscheiben 12 und die Abstandselemente 13 sind auf der Grundwelle 11 drehfest angeordnet. Die Grundwelle 11 weist eine Mittellängsachse L auf, auf der die Transportscheiben 12 und die Abstandselemente 13 koaxial angeordnet sind. Die Transportscheiben 12 und die Abstandselemente 13 sind mit der
Grundwelle 11 formschlüssig, insbesondere drehfest, verbunden. Zusätzlich oder alternativ können die Transportscheiben 12 und/oder die Abstandselemente 13 mit der Grundwelle 11, insbesondere zumindest teilweise, kraftschlüssig verbunden sein.
Konkret sind die Transportscheiben 12 und die Abstandselemente 13 auf einen
Außenumfang 21 der Grundwelle 11 formschlüssig aufgeschoben. Auf die
Transportscheiben 12, die Abstandselemente 13 und deren
Formschlussverbindung mit der Grundwelle 11 wird später näher eingegangen. Es ist alternativ möglich, dass die Abstandselemente 13 auf die Grundwelle 11 aufgeschoben sind, ohne mit der Grundwelle 11 in formschlüssigem Eingriff zu stehen.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, umfasst die Segmentwelle 10 ferner eine
VerschleiBanzeigeeinrichtung 14, die dazu angepasst ist, einen VerschleiBgrad der
Segmentwelle 10 optisch anzuzeigen. Die Verschleißanzeigeeinrichtung 14 weist mehrere farbige Anzeigeelemente 15 auf, die auf der Grundwelle 11 drehfest angeordnet sind.
13 BE2023/5036
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, bilden die farbigen Anzeigeelemente 15 jeweils eine
Farbscheibe 16. Die Farbscheibe 16 weist in radialer Richtung mehrere Schichten 17a, 17b, 17c auf, die sich farblich unterscheiden. Insgesamt weist die
Farbscheibe 16 drei Schichten 17a, 17b, 17c mit unterschiedlichen Farben auf, die radial übereinanderliegen. Es ist möglich, dass die Farbscheibe 16 alternativ eine einzige Farbschicht aufweist. Weiter alternativ kann die Farbscheibe 16 wenigstens zwei Farbschichten aufweisen, die sich farblich unterscheiden und in radialer Richtung aufeinander angeordnet sind. Möglich ist auch, dass die
Farbscheibe 16 mehr als drei sich farblich unterscheidende Schichten aufweist.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst die Farbscheibe 16, wie vorstehend bereits genannt, drei Farbschichten 17a, 17b, 17c. Eine erste 17a der
Farbschichten 17a, 17b, 17c ist radial außenliegend angeordnet, eine zweite 17b der Farbschichten bildet eine Zwischenschicht und eine dritte 17c der
Farbschichten 17a, 17b, 17c ist radial innenliegend angeordnet. Die zweite
Farbschicht 17b ist radial zwischen der ersten Farbschicht 17a und der dritten
Farbschicht 17c angeordnet.
Die erste Farbschicht 17a bildet einen Außenumfang der Farbscheibe 16. Mit anderen Worten bildet die erste Farbschicht 17a einen radial außenliegenden
Abschluss der Farbschicht 16. Der Außenumfang, insbesondere der radial außenliegende Abschluss, der Farbscheibe 16 ist zylindrisch ausgebildet. Die zweite Farbschicht 17b erstreckt sich in Umfangsrichtung der Farbscheibe 16 zwischen den beiden Farbschichten 17a, 17c. Die dritte Farbschicht 17c grenzt an die Grundwelle 11 an. Konkreter steht die dritte Farbschicht 17c mit der
Grundwelle 11 in Kontakt. Gemäß Fig. 2 ist gezeigt, dass eine
Formschlussverbindung durch Eingreifen zwischen der dritten Farbschicht 17c und der Grundwelle 11 besteht.
Jede der Farbschichten 17a, 17b, 17c steht für einen Verschleißgrad der
Segmentwelle 10 im Bereich der Farbscheibe 16. Die Farbscheibe 16 der
Segmentwelle 10 ist so ausgebildet, dass sie wegen ihren drei Farbschichten 17a, 17b, 17c insgesamt drei unterschiedliche Verschleißgrade anzeigen kann.
Beispielsweise ist die erste Farbschicht 17a blau, die zweite Farbschicht 17b gelb und die dritte Farbschicht 17c rot. Jede der Farben entspricht dabei einem
Verschleißgrad. Der Verschleißgrad entspricht einer Momentaufnahme des
Zustands der Segmentwelle 10, die den Verschleiß an der Segmentwelle 10 im
14 BE2023/5036
Bereich der jeweiligen Farbscheibe 16 anzeigt. Der Verschleiß entspricht einem
Materialabtrag an der Segmentwelle 10 durch zu förderndes bzw. zu siebendes
Schüttgut und spiegelt einen fortschreitenden Verschleiß an der Segmentwelle 10 wieder.
Die erste und zweite Farbschicht 17a, 17b weisen eine radiale Dicke auf, die im
Wesentlichen gleich ist. Alternativ können die erste und zweite Farbschicht 17a, 17b eine unterschiedliche radiale Dicke aufweisen. Die dritte Farbschicht 17c weist im Vergleich zu den Farbschichten 17a, 17b eine erhöhte radiale Dicke auf.
Die radiale Dicke der dritten Farbschicht 17c ist zwischen 0 Prozent und 20
Prozent größer als die radiale Dicke der ersten und zweiten Farbschichten 17a, 17b. Dadurch wird dem Bedienpersonal ein Austauschintervall für die
Segmentwelle 10 ermöglicht.
Alle drei Farbschichten 17a, 17b, 17c sind in Umfangsrichtung verlaufend durchgängig. Oder anders gesagt, sind die Farbschichten 17a, 17b, 17c ringförmig ausgebildet. Die Farbschichten 17a, 17b, 17c können jeweils ein
Einzelelement sein. Beispielsweise können die Farbschichten 17a, 17b, 17c jeweils ein Ringelement sein, die aufeinander angeordnet sind. Die Ringelemente sind vorzugsweise aus einem durchgefärbten Material gebildet. Vorteilhaft ist, wenn die Ringelemente aus einem gefärbten Kunststoffmaterial gebildet sind. Dies gilt sowohl für die Variante, bei denen die Farbschichten 17a, 17b, 17c
Einzelelemente sind, aber auch für eine weitere Variante, bei der die
Farbschichten 17a, 17b, 17c Teil eines Einzelteils sind. Das gefärbte
Kunststoffmaterial kann ein gefärbtes Polyurethan sein. Die Ringelemente können daher unterschiedlich gefärbte Polyurethanringe sein. Andere Kunststoffe bzw. andere von Kunststoff abweichende Materialien sind möglich. Es ist also möglich, dass die Farbscheibe 16 ein Einzelteil ist. Alternativ kann die Farbscheibe 16 mehrteilig sein, insbesondere aus mehreren Ringelementen bestehen. Die
Farbschichten 17a, 17b, 17c können auch die Mittellängsachse L umlaufende
Farbstreifen sein.
Die Farbscheibe 16 bildet ein separates Bauteil, das auf die Grundwelle 11 formschlüssig aufgeschoben ist. Die Farbescheibe 16 ist, wie in Fig. 2 erkennbar, mit der Grundwelle 11 drehfest verbunden. Fig. 2 zeigt im Wesentlichen einen
Querschnitt durch die Segmentwelle 10 in einem Längsabschnitt Vh mit erhöhter
VerschleiBwahrscheinlichkeit angeordnet ist. Der Längsabschnitt Vh verläuft
15 BE2023/5036 entlang der Mittellängsachse L der Grundwelle 11. In Fig. 1 verläuft bspw. der
Längsabschnitt Vh mit erhöhter Verschleißwahrscheinlichkeit entlang der
Mittellängsachse L der Grundwelle 11 mittig. Mit anderen Worten ist der
Längsabschnitt Vh mit erhöhter Verschleißwahrscheinlichkeit ein zentraler
Längsabschnitt der Segmentwelle 10. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind daher die Farbscheiben 16 in dem Längsabschnitt Vn angeordnet. Möglich ist auch, dass die Farbscheiben 16 in Längsbereichen entlang der Mittellängsachse L außerhalb des Längsabschnitts Vh, insbesondere exzentrisch, angeordnet sind, um eine umfassender Verschleißerkennung zu ermöglichen.
In Fig. 1 ist gut erkennbar, dass in dem Längsabschnitt V der Segmentwelle 10 die Farbscheiben 16 jeweils axial zwischen zwei Abstandselementen 13 angeordnet sind. In dem Längsabschnitt V sind zwischen den Transportscheiben 12 jeweils zwei der Abstandselemente 13 angeordnet. Die Farbscheiben 16 sind jeweils zwischen einer von der benachbarten Transportscheibe 12 abgewandten
Stirnseite der Abstandselemente 13 angeordnet. Ebenfalls in Fig. 1 gezeigt ist, dass ein Außenumfang 29 der Farbscheiben 16 mit dem jeweiligen Außenumfang 31 der beiden Abstandselemente 13 fluchtet, wobei die erste Farbschicht 17a von außen sichtbar ist.
Zusätzlich kann die Verschleißanzeigeeinrichtung 14 wenigstens eine weitere
Farbschicht umfassen, die auf einem Innenumfang 18 wenigstens eines der
Abstandselemente 13 und/oder einem Innenumfang 19 wenigstens einer der
Transportscheiben 12 und/oder auf einem Außenumfang 21 der Grundwelle 11 zumindest abschnittsweise aufgetragen ist. Dies kann beispielsweise eine
Beschichtung und/oder ein Farbanstrich sein. Die weitere Farbschicht ist vorzugsweise radial zwischen der Grundwelle 11 und wenigstens einer der
Transportscheiben 12 und/oder wenigstens einer der Abstandselemente 13 angeordnet.
Wie vorstehend beschrieben, sind die Transportscheiben 12, die
Abstandselemente 13 und die Farbscheiben 16 mit der Grundwelle 11 formschlüssig verbunden. Dazu weist die Grundwelle 11 mehrere parallel zur
Mittellängsachse L verlaufende Nuten 27 auf, die außenumfänglich ausgebildet sind. Konkret weist die Grundwelle 11 drei Nuten 27 auf, die in einen
Außenumfang 21 der Grundwelle 11 ausgebildet sein. Alternativ kann die
Grundwelle 11 weniger oder mehr als drei Nuten 27 aufweisen, die in dem
16 BE2023/5036
Außenumfang der Grundwelle 11 ausgebildet sind. Generell ist die Grundwelle 11 nicht auf die Anzahl von drei Nuten beschränkt. Die Nuten 27 sind über die gesamte Länge des Außenumfangs 21 der Grundwelle 11 parallel zur
Mittellängsachse L ausgebildet. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, sind die Nuten 27 in
Umfangsrichtung gleichmäßig verteilt. Die Nuten 27 sind konkret in
Umfangsrichtung der Grundwelle 11 jeweils um 120 Grad voneinander versetzt ausgebildet.
Die Transportscheiben 12, die Abstandselemente 13 und die Farbscheiben 16 weisen je Nut 27 der Grundwelle 11 einen radial nach innen verlaufenden Steg 28 auf, der in die Nut 27 eingreift. Die Farbscheibe 16 ist daher außen an der
Grundwelle 11 formschlüssig angeordnet. Die Transportscheiben 12, die
Abstandselemente 13, die Farbscheiben 16 und die Grundwelle 11 sind somit durch ein Nut/Feder-System formschlüssig miteinander verbunden. Wie vorstehend beschrieben, ist es möglich, dass die Abstandselemente 13 lediglich auf die Grundwelle 11 aufgeschoben sind, ohne in die Grundwelle 11 einzugreifen. Zusätzlich oder alternativ können die Transportscheiben 12 und/oder die Abstandselemente 13 und/oder die Farbscheiben 16 mit der
Grundwelle 11 kraftschlüssig verbunden sein.
Die Transportscheiben 12, die Abstandselemente 13 und die Farbscheiben 16 sind lösbar mit der Grundwelle 11 verbunden. Dies hat den Vorteil, dass bspw. beschädigte und/oder verschlissene Komponenten schnell und einfach durch
Abziehen und Aufschieben ausgetauscht werden können. Die Segmentwelle 10 umfasst eine nicht dargestellte Spanneinheit, durch die die Transportscheiben 12, die Abstandselemente 13 und die Farbscheiben 16 auf der Grundwelle 11
Miteinander lösbar verspannt sind. Die Transportscheiben 12, die
Abstandselemente 13 und die Farbscheiben 16 können auf der Grundwelle 11 mechanisch, elektromechanisch, hydraulisch und/oder pneumatisch verspannt sein.
Die Segmentwelle 10 ist in Segmentbauweise aufgebaut. Die Transportscheiben 12, die Abstandselemente 13 und die Farbscheiben 16 bilden einzelne Segmente, die auf die Grundwelle 11 aufgeschoben sind. Die Segmentwelle 10 ist somit modular aufgebaut. Mit anderen Worten bildet die Segmentwelle 10 eine gebaute
Welle,
17 BE2023/5036
Fig. 4 zeigt exemplarisch eine der Transportscheiben 12 einer Segmentwelle 10 nach einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel. Die Segmentwelle 10 gemäß Fig. 4 umfasst bevorzugt ein oder mehrere Merkmale der Segmentwelle 10 gemäß Fig. 1 bis 3.
Die Segmentwelle 10 gemäß Fig. 4 umfasst eine Verschleißanzeigeeinrichtung 14, die zusätzlich oder alternativ zu den anhand Fig. 1 bis 3 beschriebenen
Farbscheiben 16 eine ein Färbmittel enthaltende Farbpatrone 22 aufweist, die in wenigstens einer der Transportscheiben 12 integriert ist. Gemäß Fig. 4 ist die
Farbpatrone 22 in der Transportscheibe 12 außenumfänglich eingebettet. Die
Farbpatrone 22 ist von außen zugänglich. Die Farbpatrone 22 weist eine Kapsel auf, in der das Färbmittel eingefüllt ist. Schreitet nun im Betrieb der Verschleiß an der Transportscheibe 12 fort, sodass die Farbpatrone 22 mit dem zu siebenden und fördernden Schüttgut in Kontakt tritt, strömt das Färbmittel aus der
Farbpatrone 22 aus und färbt dadurch das Schüttgut ein. Somit ist für das
Bedienpersonal optisch ersichtlich, dass ein bestimmter Verschleißgrad der
Segmentwelle 10 vorliegt.
Gemäß Fig. 5 ist eine Segmentwelle 10 nach einem weiteren erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiel gezeigt, die eine Verschleißeinrichtung 14 mit einem
Sensorsystem zur Verschleißüberwachung aufweist. Die Segmentwelle 10 sowie die Verschleißeinrichtung 14 gemäß Fig. 5 weisen vorzugsweise zusätzlich ein oder mehrere Merkmale der Segmentwelle 10 bzw. der Verschleißeinrichtung 14 gemäß Fig. 1 bis 3 sowie gemäß Fig. 4 auf.
Das Sensorsystem der Verschleißeinrichtung 14 gemäß Fig. 5 weist einen Licht- detektierenden Sensor 23 (schematisch gezeigt) auf. Insbesondere kann das
Sensorsystem mehrere Licht-detektierende Sensoren 23 aufweisen. Der Licht- detektierende Sensor 23 kann auch als Lichtsensor bezeichnet werden. Der Licht- detektierende Sensor 23 ist in der Grundwelle 11 integriert und mit einer nicht dargestellten externen Steuereinrichtung zur Übertragung eines elektrischen
Signals verbunden. Die Grundwelle 11 ist eine Hohlwelle, die an dessen
Längsenden durch Wellenzapfen 26 verschlossen ist. Der Licht-detektierende
Sensor 23 ist dazu angepasst, in das Innere der Grundwelle 11 einstrahlendes
Licht zu erfassen und dementsprechend ein elektrisches Signal an die externe
Steuereinrichtung auszugeben. Das elektrische Signal charakterisiert dabei einen
Verschleißgrad der Segmentwelle 10.
18 BE2023/5036
Der Licht-detektierende Sensor 23 kann induktiv oder drahtgebunden stromversorgt sein. Durch die Integration des Sensors 23 in der Grundwelle 11 ist dieser vor Verschmutzung und Beschädigung geschützt. Bevorzugt ist der Licht- detektierende Sensor 23 mit der externen Steuereinrichtung drahtlos, insbesondere per Bluetooth, Infrarot und/oder W-LAN, oder drahtgebunden verbunden.
Anschließend wird darauf hingewiesen, dass die Merkmale der vorgenannten
Ausführungsbeispiele nicht auf die einzelnen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern frei untereinander kombinierbar sind.
19 BE2023/5036
Bezugszeichenliste 10 Segmentwelle 11 Grundwelle 12 Transportscheiben 13 Abstandselemente 14 VerschleiBanzeigeeinrichtung 15 Anzeigeelement 16 Farbscheibe 17a erste Schicht 17b zweite Schicht 17c dritte Schicht 18 Innenumfang der Abstandselemente 19 Innenumfang der Transportscheiben 21 AuBenumfang der Grundwelle 22 Farbpatrone 23 Licht-detektierender Sensor 24 AuBenumfang der Transportscheiben 25 Hohlwelle 26 Wellenzapfen 27 Nuten 28 Stege 29 AuBenumfang der Farbscheibe 31 AuBenumfang der Abstandselemente
L Mittellängsachse
Vn Bereich mit erhöhter VerschleiBwahrscheinlichkeit
Claims (14)
1. Segmentwelle (10) für eine Rollenrostanlage mit wenigstens einer Grundwelle (11), mehreren Transportscheiben (12) und mehreren Abstandselementen (13), wobei die Transportscheiben (12) und die Abstandselemente (13) auf der Grundwelle (11) drehfest angeordnet sind, wobei wenigstens eines der Abstandselemente (13) zwischen jeweils zwei benachbarten Transportscheiben (12) angeordnet ist, gekennzeichnet durch, wenigstens eine Verschleißanzeigeeinrichtung (14), die an und/oder in der Grundwelle (11) zumindest teilweise angeordnet ist und dazu angepasst ist, wenigstens einen Verschleißgrad der Segmentwelle (10) optisch anzuzeigen und/oder ein den Verschleißgrad charakterisierendes elektrisches Signal auszugeben.
2. Segmentwelle (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschleißanzeigeeinrichtung (14) zumindest abschnittsweise radial zwischen der Grundwelle (11) und wenigstens einer der Transportscheiben (12) und/oder wenigstens einer der Abstandselemente (13) angeordnet ist.
3. Segmentwelle (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschleißanzeigeeinrichtung (14) zumindest abschnittsweise axial zwischen einer der Transportscheiben (12) und wenigstens einer benachbarten Abstandselemente (13) angeordnet ist oder axial zwischen zwei benachbarten Abstandselementen (13) angeordnet ist.
4. Segmentwelle (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschleißanzeigeeinrichtung (14) wenigstens ein zumindest abschnittsweise farbiges Anzeigeelement (15), insbesondere eine Farbhülse und/oder eine Farbscheibe (16), aufweist, das auf der Grundwelle (11) drehfest angeordnet ist.
21 BE2023/5036
5. Segmentwelle (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das farbige Anzeigeelement (15) mehrere Schichten (17a, 17b, 17c), insbesondere Farbringe, aufweist, die sich farblich unterscheiden und radial übereinander angeordnet sind.
6. Segmentwelle (10) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigeelement (15) mit der Grundwelle (11) formschlüssig und/oder kraftschlüssig, insbesondere lösbar, verbunden ist.
7. Segmentwelle (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschleißanzeigeeinrichtung (14) wenigstens eine weitere Farbschicht umfasst, die auf einem Innenumfang (18) wenigstens eines der Abstandselemente (13) und/oder einem Innenumfang (19) wenigstens einer der Transportscheiben (12) und/oder auf einem Außenumfang (21) der Grundwelle (11) zumindest abschnittsweise aufgetragen ist.
8. Segmentwelle (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschleißanzeigeeinrichtung (14) wenigstens eine ein Färbmittel enthaltende Farbpatrone (22), insbesondere eine Farbkapsel, aufweist, die in wenigstens einer der Transportscheiben (12) und/oder wenigstens einem der Abstandselemente (13) integriert ist.
9. Segmentwelle (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschleißanzeigeeinrichtung (14) wenigstens einen Licht- detektierenden Sensor (23) aufweist, der in der Grundwelle (11) integriert ist und mit wenigstens einer externen Steuereinrichtung zur Übertragung des elektrischen Signals verbunden ist.
10. Segmentwelle (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass
22 BE2023/5036 der Licht-detektierende Sensor (23) mit der externen Steuereinrichtung drahtlos, insbesondere per Bluetooth, Infrarot und/oder W-LAN, oder drahtgebunden verbunden ist.
11. Segmentwelle (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportscheiben (12) und/oder die Abstandselemente (13) mit der Grundwelle (11) formschlüssig und/oder kraftschlüssig, insbesondere lösbar, verbunden sind.
12. Segmentwelle (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportscheiben (12) einen polygonförmigen Außenumfang (24), einen elliptischen Außenumfang oder einen sternförmigen Außenumfang aufweisen.
13. Segmentwelle (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundwelle (11) eine Vollwelle oder zumindest abschnittsweise eine Hohlwelle ist.
14. Rollenrostanlage mit mehreren Segmentwellen (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die in einem Rahmen nacheinander angeordnet durch Lagerböcke drehbar gelagert sind, wobei die Segmentwellen (10) quer zu deren Längsachsen derart voneinander beabstandet sind, dass wenigstens zwischen jeweils zwei der Segmentwellen (10) ein Spalt gebildet ist.
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