AT99939B - Vorrichtung zur fortlaufenden Füllung von Trikalziumsaccharat. - Google Patents

Vorrichtung zur fortlaufenden Füllung von Trikalziumsaccharat.

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AT99939B
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Carl Jun Ing Steffen
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Carl Jun Ing Steffen
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  Vorrichtung zur fortlaufenden   Füllung von Trikalziumsa. ccharat.   



   Zusatzpatent zum Patente Nr. 97933. 



   Um aus   zuckerhaltigen   Lösungen mittels Kalziumoxyd ein gutes Trikalziumsaccharat zu erhalten, in welchem das Verhältnis des Zucker. zum Kalzium ein   günstiges   ist, ist es notwendig, die   Oberfläche   der zuckerhaltigen Lösung, auf welche das Kalkmehl in fein verteilter Form gestreut wird, vollkommen schaumfrei zu halten. 



   Nach dem Stammpatent ist 7ur Erzielung einer solchen schaumfreien Oberfläche ein zwischen Kühl- und Sammelgefäss eingeschaltetes Regerorgan vorgesehen. Es wird hiebei die dem   Kalkzubringungs-   apparate zufliessende Flüssigkeit unterhalb des Spiegels der im Sammelgefäss gestauten Flüssigkeitsmenge abgezogen, wodurch die Oberfläche, auf die das Kalkmehl gestreut wird, tatsächlich schaumfrei ist. 



  Dem Kühlgefäss wird gerade so viel Flüssigkeit   zugeführt,   als die Pumpe abzieht, so dass ein Leerziehen des Kühlgefässes verhindert wird. Ein solches Leerziehen hätte zur Folge, dass Luft mitgerissen und der Apparat in kurzer Zeit verschäumen würde. 



   Erfindungsgemäss wird nun zur Erreichung desselben Zieles eine Vorrichtung verwendet, bei welcher der   Querschnittder Verbindungsleitung zwischen Kühl-und   Sammelgefäss so bemessen ist, dass die bei einer bestimmten Stauhöhe der Kalkzubringung zugeführte Flüssigkeitsmenge kleiner ist als die durch die Pumpe von dem   Sammel-in das Kühlgefäss   geförderte Flüssigkeitsmenge, wobei eine Ausgleichsvorrichtung vorgesehen ist, welche eine der Differenz zwischen der von der Pumpe geförderten und der durch die Verbindungsleitung fliessenden Flüssigkeitsmenge entsprechende Flüssigkeitsmenge aus dem Kühlgefäss in das Sammelgefäss abgibt. 



   Bei dieser Anordnung ist wie bei der Vorrichtung nach dem Stammpatent ein Leerziehen des 
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 nicht eintreten kann. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 steht das Kühlgefäss 1 an seinem unteren Teile durch 
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 Flüssigkeitsspiegels im Kühlgefäss 1 angesetzte Leitung 4, in welche der Kalkzubringungsapparat 5 eingeschaltet ist, sowie durch eine vom   Flüssigkeitsspiegel   im Kühlgefäss ausgehende Ausgleichsleitung 6 mit dem Sammelgefäss 7 in Verbindung. 



   Die Verbindungsleitung 4 ist derart bemessen, dass die in der Zeiteinheit durchfliessende Flüssigkeitsmenge kleiner ist als die in der Zeiteinheit von der Pumpe 2 geförderte Flüssigkeitsmenge. Durch die Ausgleichsleitung 6 wird nur jene Flüssigkeitsmenge die der Differenz zwischen der von der Pumpe 2 geförderten und der durch die Verbindungsleitung   4   fliessenden Flüssigkeitsmenge entspricht, in das Sammelgefäss geführt. Die Stauhöhe   H   wird dadurch konstant erhalten. 



   Der Arbeitsvorgang ist folgender : Die durch die Pumpe 2 aus dem Sammelgefäss 7 in das Kühl-   gefäss   1 geförderte Flüssigkeitsmenge wird teilweise durch die Verbindungsleitung 4 und teilweise durch die Ausgleichsleitung 6 in das Sammelgefäss 7   zurückgeführt.   Bevor die Flüssigkeit aus der Verbindung leitung 4 in das Sammelgefäss 7 eintritt, gelangt sie unter den Kalkzubringungsapparat 5, durch welchen in bekannter Weise Kalk in fein verteiltem Zustande auf die schaumfreie Oberfläche gestreut wird. Aus dem Sammelgefäss 7 gelangt die Flüssigkeit unter der Wirkung der Pumpe 2 abermals in das Kühlgefäss 1 

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 und aus demselben durch die   Verbmdungsleitung   und die Ausgleichsleitung 6 wieder zurück in das Sammelgefäss 7.

   Dieser Kreislauf wiederholt sich, bis der Fällprozess beendet ist. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 mündet die Ausgleichsleitung 6 nicht unmittelbar in das Sammelgefäss 7, sondern in einen Schwimmerbehälter   8,   der durch eine Leitung 9 mit dem Sammelgefäss 7 in Verbindung steht. Das im Schwimmerberhälter 8 untergebrachte Ventil 10 regelt entsprechend der 
 EMI2.1 
 



   Aus dem Kühlgefäss. 1 gelangt die Flüssigkeit, welcher bei 5 das Kalkmehl   zugeführt   wird, durch die Verbindungsleitung 4, welche wieder so bemessen ist, dass die in der   Zeiteinheit durchfliessende   Flüssigkeitsmenge kleiner ist als die in der Zeiteinheit von der Pumpe 2 geförderte FlÜssigkeitsmenge, in das 
 EMI2.2 
 erhalten, wodurch ein Leerziehen desselben ausgeschlossen ist. 



   Der Arbeitsvorgang bei dieser Anordnung ist folgender : Die   Fällflüssigkeit   fliesst durch die Ver-   bindumgsleitung   4, welche unterhalb des   Kalkzubringungsapparate durchgeführt   ist, in das Sammelgefäss 7, während die   Ausgleichsflüssigkeitsmenge   durch die Ausgleichsleitung 6   über das Schwimmer-   ventil 10   und   durch das Rohr 9 gleichfalls dem Sammelgefäss 7 zufliesst. Die Pumpe 2 fördert durch die Leitung 3 die Summe der beiden durch die Leitungen 4 und 6 fliessenden   Flüssigkeitsmengen   in das Kühlgefäss 1   zurück,   aus welchem die Flüssigkeit wieder teilweise durch die Verbindungsleitung 4 und die Ausgleichsleitung in das Sammelgefäss 7 fliesst. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Vorrichtung   zur fortlaufenden Fällung von   Tnkaiziumsaccharat   nach Stammpatent Nr.   97933,   dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Verbindlmgsleitung zwischen   Kühl-und Sammel-   
 EMI2.3 
 gleichsleitung auf konstantem Niveau erhalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch ein in der Ausgleichsleitung eingeschaltetes Schwimmerventil, zur Konstanthaltung des Flüssigkeitsspiegels im Sammelgefäss.
AT99939D 1923-01-20 1924-02-29 Vorrichtung zur fortlaufenden Füllung von Trikalziumsaccharat. AT99939B (de)

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AT99939T 1924-02-29

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