AT99911B - Verfahren zur Behandlung von durch die Koagulation von Zelluloselösungen hergestellten Fasern. - Google Patents
Verfahren zur Behandlung von durch die Koagulation von Zelluloselösungen hergestellten Fasern.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Behandlung von durch die Koagulation von Zelluloselösungen her- gestellten Fasern. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Behandlung von durch die Koagulation von Zelluloselösungen hergestellten Fasern. Gemäss der Erfindung wird die durch die Koagulation von Zelluloselösungen hergestellte Faser zur Entfernung der an ihr haftenden chemischen Substanzen bei der Abwicklung von der Spule durch ein Wasserbad oder zur Entschwefelung durch ein chemisches Bad geführt. Bei ihrem Austritt aus diesem Bade wird die Faser über erwärmte, z. B. zylinderartige Flächen geführt und dann aufgewickelt. Auf dem Wege von der Abwickel-zur Aufwickelspule erfährt die Faser gleichzeitig die erste Drehung. Das angemeldete Verfahren führt also das Waschen (oder Entschwefeln), die Trocknung (durch Übergang z. B. über eine erhitzte Trommel) und die Verzwirnung in einen einzigen Arbeitsgange aus, während bei dem bekannten Verfahren das Verzwirnen, Waschen und Trocknen als zeitlich getrennte Arbeitsvorgänge erfolgen. Das Abwickeln der mit Salzen imprägnierten Fäden weist in der Praxis Nachteile auf, da, falls diese Substanzen konzentriert sind, die Salze kristallisieren und der Faden sich nur schwer von der Masse der Fäden und der krystallisierten Salze abhebt, während, falls die Lösungen, mit denen die Fäden imprägniert sind, flüssig bleiben, es vorkommt, dass von der zur Erzeugung der Torsion umlaufenden Spule die Säure umhergespritzt wird, was einen grossen Nachteil darstellt. Ausserdem können die Fäden nicht getrocknet werden, falls sie nicht vorher einer geeigneten völligen Waschung unterworfen worden sind, was auf den Haspeln selbst sehr schwer durchzuführen ist. Bei der Erfindung dagegen löst sich der Faden leicht von der im Wasser umlaufenden Spule ab ; EMI1.1 gleichzeitig verzwirnt werden kann. Der Vorteil der Erfindung besteht also im wesentlichen darin, dass man nach den in einem einzigen Arbeitsgange durchgeführten Operationen auf der Aufwickelspule einen völlig verarbeiteten Faden erhält. Andere Vorteile bestehen in dem geringen Wasserverbrauch und in der Abkürzung der Einwirkung der Säuren auf das geringste Zeitmass. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Behandlung von durch die Koagulation von Zelluloselösungen hergestellten Fasern, dadurch gekennzeichnet, dass die von der in dem Wasser (Entschwefelungs) bad umlaufenden Spule abgewickelte Faser durch dieses Bad hindurch und über erwärmte Flächen hinweg der Aufwickelspule EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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1923
- 1923-05-23 AT AT99911D patent/AT99911B/de active
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