AT99052B - Sicherungsvorrichtung an Automobilen, um bei einem Zusammenstoß ein Herausschleudern der Wageninsassen zu verhindern. - Google Patents

Sicherungsvorrichtung an Automobilen, um bei einem Zusammenstoß ein Herausschleudern der Wageninsassen zu verhindern.

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AT99052B
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Austria
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automobiles
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Aba Goldfeld
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Aba Goldfeld
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  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

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   Es bestehen bereits   Sicherungsvorrichtungen   an Automobilen, die bei einem Znsammenstoss ein Herausschleudern der Wageninsassen verhindern sollen. Zu diesem Zwecke ist der Sitz an einem Gestell schwingbar aufgehängt, das bei einem Zusammenstoss von seiner Verbindung mit dem Wagenkasten selbsttätig gelöst wird und auf die Fahrbahn fällt, auf der es mit Laufrollen aufruht. Gleichzeitig wird eine den Sitz haltende Schnur zerrissen, wonach der Sitz schwingen kann. 



   Die vorliegende Einrichtung bezieht sich auf Sicherurgsvorrichtungen dieser Art, nur kommt 
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 kasten austreten kann, nachdem es von seiner Festhaltung gelöst worden ist. 



   Bei der in der Zeichnung in der Seitenansicht und im Grundriss dargestellten   Ausführungsform   ist teils innerhalb teils unterhalb des Automobiles ein Gestell 1, 2 vorgesehen, das mit Laufrollen-3 versehen ist und in folgender Weise die Sitze trägt. Die Gestellstange 1 trägt oben eine horizontale Stange 4, auf der mittels eines Gelenkes 5 und einer Hängestange 6 eine Plattform 7 aufgehängt ist. Diese Plattform trägt die Fahrgastsitz   8,   die   Wagenrüekwand   9 und den Lenkersitz 10 ; der Lenker kann sich mittels Riemens 10 od. dgl. am Sitz sichern. 



   Die Feststellung'der ganzen Einrichtung erfolgt durch Eingriff der an der Plattform 7 vorgesehenen Haken 11 in Gegenhaken 12. Diese Hakeneingriffe werden durch eine gespannte Schnur   13   gesichert, die zu einem über Rollen 14 geführten Schnurrahmen 15 (Schnurviereck) führt. Sowohl auf die Hakeneingriffe 11, 12 wie auch auf den Schnurrahmen 15 können eine vorne und zwei seitlich angebrachte, federnde Stossstange 16 bzw. 17. 18 in folgender Weise einwirken. Von der vorderen Stossstange 16 geht eine Längsstange 19 ab, die auf die lotrechte Gestellstange 1 stossend wirken kann. Die Führungsstangen 20 für die Stossstange enden in Messer   21,   die auf die Schnur 15 einwirken können. 



    Die seitlichen Stossstmlgen 17 und 18   wirken einerseits auf   im Wagengestell   gelagerte Querstangen   22.   die die   erwähnten   Gegenhaken 12 tragen, und anderseits mittels Stangen 23 auf Messer 24, die auf die gespannte Schnur 15 wirken können. Die lotrechte Gestellstange 1 ist ferner oben und unten mittels Rollen 11 in einer beispielsweisen von zwei horizontalen   Längsschnüren   25 gebildeten Führung geführt um eine   Berührung   zwischen der Inneneinrichtung mit dem Wagenkasten zu verhindern ; die untere Führung befindet sich in der Ebene des Fahrzeugrahmens und ist in Fig. 1 nicht dargestellt. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Für gewöhnlich wird das Gestell 1, 2 samt Plattform 7 und Sitzen   8, 10   von den Hakeneingriffen 11, 12, den Führungen 25 und der gespannten
Schnur 13, 15 in der dargestellten Lage gehalten. 



   Erfolgt beispielsweise ein Zusammenstoss von vorne, dann   nimmt   die Stossstange 16 den Stoss auf und wird, entgegen der Wirkung der Federn 27, nach hinten gedrückt. Dadurch wird einerseits die Schnur 15 zerschnitten, bevor der Stoss auf den Wagen übertragen wird und dabei infolge Entspannung der Schnur   18 das   Gestell samt den Sitzen frei gegeben und anderseits mittels der   Längsstange-M   auf die Stange 1 ein nach hinten gerichteter Stoss ausgeübt, der das Gestell samt den Sitzen von den Haken-   eingriffen 11. 12 löst,   so dass es fallen und sich nach hinten aus dem Automobil herausbewegen kann. 



  Dabei läuft das Gestell mit den Rollen   3   am Boden und wird auch weiterhin durch die   Führungen 26   in der   Längsrichtung   des Automobiles geführt. Diese Bewegung wird durch mehrere sich dabei spannende
Schnüre 26 begrenzt. Die Schnüre 26 verhindern ein zu starkes Pendeln der Plattform, 

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Bei einem Stoss von einer der beiden Seiten wird die Schnur 15 mittels eines der   Messer 24 zer-   schnitten, wobei   dieHakeneingriffe   11, 12 durch seitliche Verschiebung der die Gegenhaken 12 tragenden Querstangen 22 gelöst werden. 



   An der Vorderseite des Automobiles kann ferner u. zw. zweckmässig hinter der Stossstange 16, ein rahmenloses Netz 29 angebracht sein, das mittels der federnden Arme 28 an der vorderen Radachse gelagert ist. Dieses Netz soll im Vereine mit seiner federnden Lagerung den Stoss mildem und das Automobil vor Beschädigung schützen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sicherungseinrichtung an Automobilen, um bei einem Zusammenstoss ein Herausschleudern der Wageninsassen zu verhindern, mit einem durch Hakeneingriff od. dgl. am Automobil gehaltenen. die Sitze tragenden, fahrbaren Gestell, das nach seiner bei einem Zusammenstoss erfolgten Lösung am 
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   rückwand     (9)   nach hinten aus dem Automobil austreten kann, wenn die Festhalteschnur   (13)   durchschnitten ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Stossstange (16) eine Längsstange (19) betätigt, die das Gestell , S, nach hinten stösst. EMI2.2 oben und unten in Längsführungen (25) geführt ist.
    4. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, mit an der vorderen Stirnseite des Automobils federnd angeordnetem Netz, dadurch gekennzeichnet, dass das Netz (29) keinen starren Rahmen besitzt und zur Milderung der Stösse und Schonung des Automobiles dient. EMI2.3
AT99052D 1922-08-14 1922-08-14 Sicherungsvorrichtung an Automobilen, um bei einem Zusammenstoß ein Herausschleudern der Wageninsassen zu verhindern. AT99052B (de)

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