AT87640B - Sicherungseinrichtung an Automobilen, um beim Zusammenstoß mit einem Fahrthindernis zu verhüten, daß die Wageninsassen hinausgeschleudert werden. - Google Patents

Sicherungseinrichtung an Automobilen, um beim Zusammenstoß mit einem Fahrthindernis zu verhüten, daß die Wageninsassen hinausgeschleudert werden.

Info

Publication number
AT87640B
AT87640B AT87640DA AT87640B AT 87640 B AT87640 B AT 87640B AT 87640D A AT87640D A AT 87640DA AT 87640 B AT87640 B AT 87640B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
frame
safety device
collision
obstacle
event
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aba Goldfeld
Original Assignee
Aba Goldfeld
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from AT75057D external-priority patent/AT75057B/de
Application filed by Aba Goldfeld filed Critical Aba Goldfeld
Application granted granted Critical
Publication of AT87640B publication Critical patent/AT87640B/de

Links

Landscapes

  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sicherungseinrichtung an Automobilen, um beim Zusammenstoss mit einem   Fahrthindernis   zu verhüten, dass die Wageninsassen hinausgeschleudert werden. 



   Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Sicherungseinrichtung nach dem Stammpatent Nr.   75057   und bezweckt im wesentlichen, dass die Verbindung des Vertikalgestelles mit dem Wagen und die Feststellung des daran aufgehängten Sitzes auch dann aufgehoben wird, wenn ein Zusammenstoss von der Seite erfolgt. 



   Zu diesem Behufe ruht der Erfindung gemäss das Vertikalgestell im funktionsbereiten Zustande lose auf einem an dem Wagengestell querverschiebbar angeordneten, das Wagengestell beiderseits überragenden, wagrechten Rahmen, der beim Auftreten auf ein seitliches Hindernis durch dieses verschoben wird und dann das Vertikalgestell freigibt, gleichzeitig aber auch die den Sitz feststellende Schnur   zerreisst,   während bei einem Zusammenstoss von vorn das Vertikalgestell durch ein sich hierbei   verschiebendes   Puffergestänge von dem Rahmen abgezogen und die Schnur zerrissen wird, worauf das Gestell auf die Fahrbahn fällt, um dann in einer stossdämpfenden Vorrichtung zur Ruhe zu kommen. 



   Die stossdämpfende Vorrichtung besteht erfindungsgemäss aus einer das Vertikalgestell umgreifenden U-förmig gespannten Schnur, die mittels eines entsprechend ausgebildeten Trägers an dem Wagenrahmen befestigt ist. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar. zeigt Fig. i ein mit der Sicherungseinrichtung ausgerüstetes Automobil in funktionsbereitem Zustande im Längsschnitt, teilweise in Ansicht, und Fig. 2 eine Draufsicht auf die Sicherungseinrichtung. 



   Das ähnlich wie im Stammpatente ausgebildete Vertikalgestell 1 weist drei Laufrollen 2 auf, von denen zwei an den vorderen Eckpunkten und die dritte rückwärts in der Mitte angebracht sind. Der Sitz 3 ist mittels zweier zu beiden Seiten angeordneter Stangen 4 und eines Hängelagers 5 schwingbar an dem Gestell 1 befestigt. Die Schwingungsweite des Sitzes wird durch die Lagerarme 5',   5'und   die über den Schwingzapfen des Sitzes hinausragenden Stangenenden 4'begrenzt, indem die   Arme/)', 5'Anschläge   für die Stangenenden   4'bilden.   Um das Höchstmass der Schwingungsweite der Bewegung des Sitzes 3 verringern zu können, greift in der Mitte der Sitzunterseite eine Schnur 6 an, die andrerseits, auf die erforderliche Länge einstellbar, an dem Wagenrahmen 7 befestigt ist.

   Die Feststellung des Sitzes 3, um ihn gegen ein Pendeln während der Fahrt zu sichern, erfolgt durch eine im Mittelpunkte der Sitzunterseite befestigte Schnur   8,   die nach abwärts und dann längs des Wagengestells 7 durch Ösen nach vorn läuft und mittels einer Stellschraube 9, deren Mutter am Rahmen 7 befestigt ist, gespannt ist. 



   Das Vertikalgestell 1 ruht in der funktionsbereiten Lage mittels Gabelstützen 10 auf Vorsprüngen 11 eines Rahmens 12 lose auf. Dieser ist in Hülsen 13 senkrecht zur Wagen- 
 EMI1.1 
 Schnur 8 in der Mittellage festgehalten. Zu diesem Zwecke ist die Schnur 8 durch eine am Rahmen 12 angeordnete Öse 14 hindurchgezogen. 



   An dem Wagenrahmen 7 ist ferner ein U-förmiger   Bügel 15   in der Längsrichtung des Wagens verschiebbar befestigt, der mit seinen gabelförmigen Schenkelenden 16 die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 vorderen Vertikalstreben des Gestelles 1 umgreift. Das Vertikalgestell 1 befindet sich innerhalb des Wagenrahmens 7 und das Oberende dieses Gestelles ist von einer U-förmig gespannten Schnur 17 umgeben, die an einem Bügel 18 angebracht ist. Dieser sitzt an einer Vertikalstange   19,   die an dem Wagenrahmen 7 in der Längsmitte desselben befestigt ist. 



   Die Rückwärtsbewegung des Gestelles 1 wird durch Schnüre 20 begrenzt, die an der Vertikalstange   19   verankert sind. 



   Bei einem Zusammenstoss des Automobiles mit einem davor befindlichen Fahrthindernis wird der Bügel 15 zurückgestossen. Hierbei wird das Gestell 1 von den   Vorsprüngen   11 abgezogen und durch diese Bewegung die Schnur 8 zerrissen. 



   Erfolgt der Zusammenstoss von der Seite des Fahrzeuges gegen den Rahmen 12, so wird dieser entsprechend quer verschoben, wobei die Vorsprünge 11 aus den Gabeln 10 gleiten. Gleichzeitig wird die Schnur 8 bei der Öse 14 zerrissen. 



   Während der Verschiebung des Rahmens 12 wird das Vertikaigestell 1 in dem Bestreben, infolge Reibung der aufeinanderliegenden Teile 10, 11 sich mitzuverschieben, durch die Schenkelenden 16 daran gehindert. 



   Das nunmehr vom Rahmen 12 bzw. Wagenrahmen 7 freigewordene Vertikalgestell 1 fällt mit den Rollen 2 auf die Fahrbahn, wo das Gestell infolge des   Beharrungsvermögens   innerhalb der stossdämpfenden Schnüre 17 hin und zurückfährt, bis es zur Ruhe kommt, wobei der in dem nun frei schwingenden Sitze befindliche Wageninsasse weder durch Anstossen verletzt noch aus dem Wagen herausgeschleudert werden kann. 



   Durch die Konstruktion des Stossdämpfers 17, 18, 19, welche an sich wesentlich einfacher ist, als die dem gleichen Zwecke dienende Einrichtung beim Stammpatent, ist das Gestell 1 in der Wirkungsstellung nicht nur vom Wagenrahmen 7, sondern auch vom Wagenkasten 21 völlig unabhängig. 



   Schliesslich sei noch erwähnt, dass es zweckmässig ist, den Rahmen 12 zusammenschiebbar auszubilden, damit er ausser Gebrauch vom Wagenrahmen 7 nicht vorsteht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Sicherungseinrichtung an Automobilen nach dem Stammpatent Nr. 75057, um beim Zusammenstoss mit einem Fahrthindernis zu verhüten, dass die Wageninsassen hinausgeschleudert werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Vertikalgestell   (1)   in funktionsbereitem Zustande lose auf einem an dem Wagenrahmen   (7)   querverschiebbar angeordneten, für gewöhnlich diesen Rahmen seitlich überragenden Horizontalrahmen (12) ruht, der beim Zusammenstoss mit einem seitlichen Hindernis von diesem verschoben wird und dabei das Vertikalgestell   (1)   auf die Fahrbahn herabfallen lässt, während bei einem Zusammenstoss mit. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. 2. Sicherungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die stossdämpfende Vorrichtung, in welcher das auf die Fahrbahn gefallene Vertikalgestell (1) zur Ruhe kommt, aus einer das Gestell (1) umgreifenden U-förmigen gespannten Schnur (17) besteht, die von einem U-förmigen Rahmen (18), dessen Tragstangen (19) an dem Wagenrahmen (7) befestigt sind, gehalten wird.
    3. Sicherungseinrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Sitz (3) gegen Pendeln feststellende Schnur (8) gleichzeitig den Rahmen (12) in der Mittelstellung hält, indem sie über dem Rahmen (12) gespannt nach vorn läuft und dort mit diesem durch eine Öse (14) verbunden ist.
AT87640D 1915-08-05 1919-04-24 Sicherungseinrichtung an Automobilen, um beim Zusammenstoß mit einem Fahrthindernis zu verhüten, daß die Wageninsassen hinausgeschleudert werden. AT87640B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT75057D AT75057B (de) 1915-08-05 1915-08-05 Sicherungseinrichtung an Automobilen, um beim Zusammenstoß mit einem Fahrthindernis zu verhüten, daß die Wageninsassen hinausgeschleudert werden.
AT87640T 1919-04-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT87640B true AT87640B (de) 1922-03-10

Family

ID=25603887

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT87640D AT87640B (de) 1915-08-05 1919-04-24 Sicherungseinrichtung an Automobilen, um beim Zusammenstoß mit einem Fahrthindernis zu verhüten, daß die Wageninsassen hinausgeschleudert werden.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT87640B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69019456T2 (de) Anordnung eines sitzgestelles zum absorbieren der aufprallenergie.
DE69923308T2 (de) Stuhlstruktur
DE941174C (de) Aufhaengung der starren Hinterachse eines Kraftwagens
EP0407741A2 (de) Kopfstütze für Rücksitze
EP0317590A1 (de) Luftgefederter fahrzeugsitz.
EP2420404A1 (de) Fahrzeugschwingungsvorrichtung für Fahrzeugsitze oder Fahrzeugkabinen
DE1902391A1 (de) Kraftfahrzeugrahmen mit einem energieverzehrenden Vorderteil
DE2157899B2 (de) Insassenrueckhaltesystem in fahrzeugen, insbesondere in kraftfahrzeugen
DE2802749A1 (de) Anordnung zum daempfen von schwingbewegungen in fahrzeugsitzen
DE3422695C2 (de) Kinder-Rückhaltevorrichtung
DE3624156C1 (en) Table for vehicles, in particular for motor vehicles
DE1064828B (de) Fahrzeugsitz mit umklappbarer Rueckenlehne
DE10052838B4 (de) Armlehne, insbesondere Mittelarmlehne eines Kfz
DE102007032524A1 (de) Fahrzeugsitz mit einer neigungsverstellbaren Rückenlehne, insbesondere für Personenkraftwagen
AT87640B (de) Sicherungseinrichtung an Automobilen, um beim Zusammenstoß mit einem Fahrthindernis zu verhüten, daß die Wageninsassen hinausgeschleudert werden.
DE10052829B4 (de) Vorrichtung zur Arretierung eines beweglichen Körpers, insbesondere in einem Kfz und Armlehne
DE1949085B2 (de) Fahrzeugsitz, insbesondere Kraftfahrzeugsitz
DE2402498A1 (de) Sitz mit verstellbarer kopfstuetze
DE1906813A1 (de) Drehbar gelagerter Fahrzeugsitz
AT151161B (de) Schwenkbarer Sitz für Kraftfahrzeuge.
DE1555147A1 (de) Achsaufhaengung fuer Kraftfahrzeuge mit auf Schraeglenkern gelagerten Raedern
DE2546883A1 (de) Schwingfaehig abgestuetzter fahrzeugsitz
DE7502928U (de) Fuehrung fuer die verstellung eines, gegebenenfalls mit einem sicherheitsgurt ausgeruesteten autositzes
DE19843148B4 (de) Quer zur Fahrrichtung angeordneter Sicherheitssitz, der an einer Beifahrertür angebracht beim Schließen der Tür letztendlich nach hinten geschoben wird
DE616258C (de) Schaukelartig aufgehaengter Sitz fuer Kraftfahrzeuge