AT97766B - Maschine zum Durchziehen von Fäden durch aufeinanderliegende Stofflagen. - Google Patents

Maschine zum Durchziehen von Fäden durch aufeinanderliegende Stofflagen.

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AT97766B
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Gaston Venditti
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Description


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  Maschine zum   Durchziehen   von   Fäden durch attfeinanderliegende Stofflagen.   



   Den Gegenstand bildet eine   tragbare Fadendurchziehmé1schine nach   Art jener Maschinen, welche von Hand aus längs einer bestimmten Kontur auf einem Gewebe zu verstellen sind. Die Maschine ist dazu bestimmt, den Faden durch zwei aufeinander liegende Stofflagen unter Bildung von Schlaufen auf der 
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 beiden Stofflagen und Durchschneiden des zwischen ihnen befindlichen Fadens die durch die Enden des Fadens auf der oberen Fläche des oberen Stoffes entstehende Linienführung vollständig symmetrisch zu jener ist, welche durch die auf der Unterseite des unteren Stoffes verbleibenden Schlaufen gebildet ist. Durch diese Maschine werden auf diese Weise zwei vollständig symmetrische Stoffteile, z. B. für Ärmeln, Hosenbeine u. dgl. erhalten. 



   Es sind bereits tragbare Nähmaschinen bekannt, welche von Hand aus zu betätigen und auf einem Stoff intermittierend vorzubewegen sind ; diese Maschinen dienen aber entweder zum Zusammennähen oder zum Heften von Stoffteilen zur Herstellung eines   Kleidungsstückes.   Ferner sind auch Stickmaschinen bekannt, die man von Hand aus auf einer einzigen Stofflage verstellt und bei welchen eine am Ende eines Armes angeordnete Nadel eine Hin-und Herbewegung erhält, derart, dass diese Nadel nach abwärts und durch den Stoff hindurch geht und nach Bildung einer an der Unterseite des Stoffes verbleibenden Schlaufe wieder nach aufwärts steigt. 



   Im Gegensatz hiezu, ist die Maschine nach der vorliegenden Erfindung dazu bestimmt, auf der Unterseite von zwei   übereinander liegenden Stofflagen schlaffe Schlaufen   zu bilden, um auf der Oberseite des oberen Stoffes und auf der Unterseite des unterhalb befindlichen Stoffes zwei einander vollständig   symmetrische Linienzüge dannzu   erhalten,   wennman diefäden zwischen   den beiden Stofflagen abschneidet. 



   Bisher war eine langwierige Handarbeit zu leisten, um zwei identische   Stücke   herzustellen ; durch die Maschine nach der Erfindung wird eine grosse Ersparnis an Zeit und gleichzeitig eine absolute Gleichheit der beiden Stücke erzielt. Die erfindungsgemässe tragbare Maschine zum Durchziehen von Fäden durch zwei aufeinander 
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 aus längs einer vorgezeichneten Linienführung bewegt werden und bei welchen die Nadel am Ende eines hin-und hergehenden Armes angeordnet ist und ist dadurch gekennzeichnet, dass sie mit Hilfe einer Klinkenvorrichtung während des Eindringens und Austreten der Nadel in die bzw.

   aus den Stofflagen selbsttätig angehalten wird, worauf die Nadel in ihre Endlage zurückkehrt, wo sie während der Verstellung der Maschine um ein der Entfernung von zwei aufeinanderfolgenden Schlaufen entsprechendes Stück in Ruhe bleibt, so dass durch leichtes Auseinanderziehen der Stoffe und Abschneiden des zwischen ihnen befindlichen Fadens einerseits die Enden desselben und anderseits die Schlaufen auf jeder Stofflage zwei symetrische Linienzüge verzeichnen. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Durchnähmaschine nach der Erfindung ver-   anschaulicht. Fig. l   ist   ein Aufriss   der einen Seite derselben, Fig. la eine gleiche Teilansicht für eine andere Stellung der einzelnen Organe ; Fig. 2 ist eine Ansicht der anderen Seite der Maschine, Fig. 3 ein vertikaler 
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   Massstabe,   teilweise im Schnitt dar und Fig. 5 veranschaulicht schematisch die durch die Maschine durch die beiden Stoffe gezogenen Faden mit ihren Schlaufen. 

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 rad   3e   verbunden und auf der Welle d eines im Gehäuse a umlaufenden Schwungkörpers   d, lose   aufgesetzt ist.

   Auf dieser Welle d ist eine Seheibe c4 mit einer Klinke c5 aufgekeilt die durch eine Feder   c.   mit dem Schaltrad c, in Eingriff gehalten wird. Wenn man die beiden Hebel   b.   b2 einander nähert, nach Art der 
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 ganges des Hebels b2 in seine Ausgangslage nicht betätigt, so dass also die Welle des Schwungkörpers b, durch den Antrieb vermittels der Hebel b, b2 eine Umlaufbewegung im gleichen Sinne erhält. Auf der Welle d ist an der anderen Seite des Schwungkörpers d1 eine Scheibe e aufgekeilt, die eine Klinke e1 
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 mit Einkerbungen i3 aufgekeilt. In letztere greift eine Klinke   1   ein, die unter der Wirkung einer Feder   il   steht und einen der Arme eines bei   12   am Gehäuse a drehbaren Hebels bildet.

   Ein weiterer Arm j3 dieses Hebels liegt in der Bahn eines Zapfens   g,   des Armes g, der die Nadel trägt. Ein dritter Arm      besitzt eine 
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 ihre Feder e2 mit der Kerbe f1 der Scheibe f wieder in Eingriff gebracht. Die Kurbelscheibe f betätigt nun neuerlich den   Nadelträger   g und die Nadel   7t   zieht wieder den Faden durch die beiden Stofflagen   k und l   unter Bildung einer weiteren   Schlaufe n. Hat   man die ganze auf dem Stoff k angezeigte Zeichnung umfahren, so entfernt man die beiden Stoffe etwas von einander und schneidet den Faden zwischen ihnen ah. 



    Man erhält dadurch zu beiden Seiten jedes der Stoffe zwei symmetrische Linienführungen. von denen die eine von den Schlaufen und die andere von den Fadenenden n gebildet ist (Fig. 5).   

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 beiderseits des Öhres p (Fig. 4) an ihrer oberen und an ihrer unteren Seite in einer Linie liegende Nuten   pi. p,   um auf diese Weise die Reibung zwischen Faden und Nadel zu vermindern. Der in die Stoffe eingeführte Faden wird auf diese Weise durch die Reibung zwischen ihm und den Stoffen   zurückgehalten   und bildet 
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 eine beispielsweise ist und an ihr verschiedene   Abänderungen   und Ausgestaltungen vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten.

   So kann man den Antriebsmechanismus für die Sehwungkörperdrehung beispielsweise durch einen elektrischen Motor ersetzen, der auf der Maschine angeordnet ist und seinen Speisestrom durch nachgiebige Zuführungsleitungen erhält. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Tragbare Maschine zum Durchziehen von Faden durch zwei aufeinander gelegte Stofflagen nach 
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 verzeichnen.

Claims (1)

  1. 8. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine auf dem Stoff mit Hilfe von geränderten oder gezahnten Rädern (i) läuft, die nach einer bestimmten Winkeldrehung durch eine Klinke (j) angehalten werden, die unter der Wirkung einer Feder (j,) in eine EMI3.4 eingreift und welche aus diesen in dem Augenblick der Fertigstellung dl'1'Schlaufe durch die Bewegung des Nadelträgerarmes (g) ausgehoben wird.
    3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen von einem etwa von Hand aus zu betätigenden Mechanismus im gleichen Sinne umlaufend angetriebenen Schwung- körper (rl3), der durch einen Klinkenmechanismus (e, e1, e2, f und f1) an eine Kurbelseheibe (f) ange- EMI3.5 verbunden ist. wobei dieser Klinkenmechanismus dann ausgerückt und demzufolge der Nadelträgerarm (g) nicht mehr mitgenommen wird, wenn dieser am Ende seines Druckhubes angelangt ist und die Verstellung der Maschine auf dem Stoff erfolgt.
    4. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen am Maschinen- EMI3.6 scheibe (f) des Nadelträgerarmes (g) mit dem Schwungkorper verbindet, um so die Nadelbewegung anzuhalten.
    5. Maschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Nadel (h) auf ihrem Träger (g) EMI3.7 ordneten Nuten , p in einer Linie liegen, derart, dass der von der Nadel getragene und zur Bildung der schlaffen Schlaufe auf der Stoffunterseite bestimmte Fadenteil bei der Rückbewegung der Nadel nicht straff gezogen wird.
AT97766D 1921-08-26 1922-08-14 Maschine zum Durchziehen von Fäden durch aufeinanderliegende Stofflagen. AT97766B (de)

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