AT97491B - Magnesiumbrennkörper und Lampe. - Google Patents

Magnesiumbrennkörper und Lampe.

Info

Publication number
AT97491B
AT97491B AT97491DA AT97491B AT 97491 B AT97491 B AT 97491B AT 97491D A AT97491D A AT 97491DA AT 97491 B AT97491 B AT 97491B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
magnesium
burner according
burner
lamp
twisted
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Kral
Original Assignee
Ludwig Kral
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ludwig Kral filed Critical Ludwig Kral
Application granted granted Critical
Publication of AT97491B publication Critical patent/AT97491B/de

Links

Landscapes

  • Gas Burners (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Magnesiumbrennkörper   und Lampe. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine   Magnesiumlampe,   die in erster Linie für photographische Zwecke bestimmt ist. 



   Bei der Erzeugung von Dauerlicht ist es insbesondere für photographische Zwecke von grösster Wichtigkeit, die Brenngeschwindigkeit des Magnesiums abstimmen zu können und die Rauchentwicklung möglichst zu unterdrücken. 



   Es hat sich nun erwiesen, dass beide Faktoren in einigem Zusammenhang stehen und sowohl durch die chemische Beschaffenheit der Oberfläche des Magnesiums, als auch durch die Art wie aus demselben der Brennkörper zusammengesetzt wird, in weitgehendem Masse beeinflusst werden können. 



   Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, dass das in Form von Bändern,   Bleehseheibchen,   Pulverform od. dgl. zur Verwendung gelangende Magnesium zuerst an der Oberfläche einer chemischen Veränderung unterworfen wird, die weiterhin ganz allgemein als Oxydation bezeichnet werden möge und sodann das so vorbereitete Material durch Wickeln, Aufeinanderkuppeln od. dgl. zu einem zylindrischen Brennkörper gestaltet wird. 



   Die Erfindung betrifft weiters eine Lampe für die Verwendung solcher Brennkörper, die im Wesen aus einem mit einer regelbaren Luftzuführung versehenenen, den Brennkörper umgebenden Glaszylinder besteht. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 das Ausgangsmaterial, und Fig. 2 dasselbe Material zusammengedreht für die Brennkörper nach Fig. 3 und 4, Fig. 5 einen Brennkörper aus runden   Blechplättchen   und Fig. 6 eine Lampe nach der Erfindung. 



   Das in Fig. 1 dargestellte Ausgangsmaterial besteht aus parallelen schmalen Magnesiumbändern, die mittels sehr dünner Kupferdrähte 2 zu einem breiteren Band zusammengeflochten sind. 



   Dieses Material wird nun mit einer sehr dünnen Oxydhaut versehen, indem es z. B. rasch durch sehr verdünnte Salpetersäure gezogen wird. Statt Salpertersäure kann irgendeine andere, die Oberfläche des Magnesiums chemisch verändernde   Lösung   in entsprechender Verdünnung angewendet werden. 



   Das so vorbereitete Material wird nach Fig. 2 zu einer Art Schnur 3 zusammengedreht, das nun zur Erzeugung eines Brennkörpers entweder in dichten Schraubenlinien (Fig. 3) oder durch Aneinanderlegen in der Richtung der Erzeugenden (Fig. 4) zu einem zylindrischen Körper gewickelt und auf einen eisernen Dorn 4 aufgebracht wird. Oben und   unten   ist der Brennkörper mittels Eisenblechscheibchen 5 abgeschlossen, die ausser dem Zusammenhalt des Körpers noch die wichtige Funktion haben, den Zutritt der Luft vom Innern des Zylinders abzuhalten. 



   Der Eisendorn 4 trägt oben ein Gewinde. Mittels der flachen Mutter 6 wird der Brennkörper niedergeschraubt. 



   In Fig. 5 ist ein anderes Beispiel für die   Ausführung   des Brennkörpers dargestellt. 



   Hier sind statt der Magnesiumbänder kreisrunde Scheibchen mit zentralem Loch aus dünnem Magnesiumblech verwendet, die durch Stanzen mit radial gestellten Wellungen versehen sind. Die oberflächliche Oxydation wird ebenso wie bei den Bändern   durchgeführt.   Die Scheibchen werden auf dem Eisendorn zu einem Stappel aufeinandergereiht und zwischen   den Eisenblechblättchen   mittels der Schraubenmutter 6 zusammengeschraubt. Statt das Magnesium als Blech in Band-oder Scheibenform zu verwenden, können auch   scheibenförmige   Körper aus Magnesiumpulver gepresst werden, die einer oberflächlichen Oxydation laut vorliegender Erfindung unterworfen wurden. Diese Scheibchen werden 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ebenfalls auf den Eisendorn aufeinandergereiht.

   Wirksamer ist es, noch das Pulver vor dem Pressen der oberflächlichen Oxydation zu unterwerfen. 



   Die auf diese Weise hergestellten Brennkörper werden oben entzündet und brennen mit geringer Rauchentwicklung langsam   und   gleichmässig nieder, wobei sie eine grosse Leuchtkraft entwickeln. 



   Für die Brenngeschwindigkeit und die Rauchentwicklung ist die Menge der zugeführten Verbrennungsluft von grösster Bedeutung. Eingehende Versuche haben erwiesen, dass ein zu grosser Überschuss 
 EMI2.1 
 bracht. 



   Der Brennkörper ist von dem   Lampenzylinder ss   umgeben, der auf einem ringförmigen mit einer 
 EMI2.2 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE ;
1.   Magnesiumbrennkörper,   dadurch gekennzeichnet, dass das zur Erzeugung des Brennkörpers verwendete Magnesium an der Oberfläche einer chemischen Veränderung (Oxydation), z. B. durch   Behandlung     mit'verdünnter Salpertersäure   od. dgl. unterworfen wird.

Claims (1)

  1. 2. Magnesiumbrennkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere vorbehandelte Magnesiumbänder zusammengedreht und sodann in einer Schraubenlinie in Zylinderform gewiekelt werden..
    3. Magnesiumbrennkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere vorbehandelte und zusammengedrehte Magnesiumbänder in Wicklungen, parallel zur Erzeugenden zu einem zylindrischen Körper geformt werden.
    4. Magnesiumbrennkörper nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Brennkörper aus vorbehandelten mit radialen Wellungen versehenen dünnen Magnesiumblechscheibehen durch Aufeinanderschichten gebildet wird.
    5. Magnesiumbrennkorper nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass aus Magnesiumpulver gepresste Scheibchen od. dgL Körper an der Oberfläche oxydiert und sodann auf einem Dorn zu einem zylindrischen Körper aufgereiht werden. EMI2.3 pulver vor dem Pressen zu Scheibchen od. dgl. der oberflächlichen Oxydation unterworfen wird.
    7. Magnesiumbrennkörper nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe oben und unten durch Scheibchen aus Eisenblech od. dgl. abgeschlossen wird.
    8. Lampe für die Magnesiumbrennkörper nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Brennkörper umgebender Glaszylinder unten mit einer regelbaren Luftzuführung versehen ist.
AT97491D 1923-05-05 1923-05-05 Magnesiumbrennkörper und Lampe. AT97491B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT97491T 1923-05-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT97491B true AT97491B (de) 1924-07-10

Family

ID=3616920

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT97491D AT97491B (de) 1923-05-05 1923-05-05 Magnesiumbrennkörper und Lampe.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT97491B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3124986C2 (de) Strahlrohr-Gasbrenner
DE3872639T2 (de) Verfahren zur herstellung eines pyrotechnischen zuendsatzes.
CH660754A5 (de) Waermebestaendiges, ferritisches kugelgraphit-gusseisen.
AT97491B (de) Magnesiumbrennkörper und Lampe.
DE1458974A1 (de) Verfahren zur Entschwefelung von Siliciumeisen bei der Herstellung von orientiertem Siliciumeisen mit Wuerfelflaechenstruktur und dabei verwendeter Gluehseparator
DE448841C (de) Magnesiumbrennkoerper
DE2330974C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Erzeugnisses mit abwechselnden magnetischen und unmagnetischen Abschnitten
AT115002B (de) Verfahren zur Herstellung von nahezu nicht durchhängenden schraubenförmig gewundenen Glühkörpern aus hochschmelzenden Metall.
DE633694C (de) Verfahren zur Beseitigung der Oberflaechenrissigkeit in Teilen, die bei der Warmverarbeitung ganz oder zonenweise auf Zug beansprucht werden
DE140143C (de)
AT154867B (de) Pendelwechselrichter zur Speisung einer langsam ansteigenden Belastung.
DE202174C (de)
AT142052B (de) Beleuchtungsanlage.
CH470471A (de) Brennstoffpaste und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT142839B (de) Elektrischer Widerstand mit negativen Temperaturkoeffizienten.
DE956338C (de) Verfahren zur Oxydation von Ofenruss
DE603265C (de) Verfahren zur Herstellung eines stetig induktiv belasteten elektrischen Fernmeldeleiters
DE587076C (de) Gasbeheiztes Geraet
AT157557B (de) Vielfachzündstab.
AT208486B (de) Heizöl
DE369421C (de) Gassparvorrichtung fuer Gasbrenner u. dgl.
DE527178C (de) Verfahren zum Bleichen von Fettstoffen pflanzlicher oder tierischer Herkunft
DE916791C (de) Stehender Heizkessel mit Fieldroehren
DE516545C (de) Vorrichtung zur Erreichung grosser Lichtstaerken durch Abbrennen einer Mehrzahl von Magnesiumfolien
CH110195A (de) Lampe mit Magnesiumbrennkörper.