AT97491B - Magnesiumbrennkörper und Lampe. - Google Patents
Magnesiumbrennkörper und Lampe.Info
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Description
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Magnesiumbrennkörper und Lampe.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Magnesiumlampe, die in erster Linie für photographische Zwecke bestimmt ist.
Bei der Erzeugung von Dauerlicht ist es insbesondere für photographische Zwecke von grösster Wichtigkeit, die Brenngeschwindigkeit des Magnesiums abstimmen zu können und die Rauchentwicklung möglichst zu unterdrücken.
Es hat sich nun erwiesen, dass beide Faktoren in einigem Zusammenhang stehen und sowohl durch die chemische Beschaffenheit der Oberfläche des Magnesiums, als auch durch die Art wie aus demselben der Brennkörper zusammengesetzt wird, in weitgehendem Masse beeinflusst werden können.
Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, dass das in Form von Bändern, Bleehseheibchen, Pulverform od. dgl. zur Verwendung gelangende Magnesium zuerst an der Oberfläche einer chemischen Veränderung unterworfen wird, die weiterhin ganz allgemein als Oxydation bezeichnet werden möge und sodann das so vorbereitete Material durch Wickeln, Aufeinanderkuppeln od. dgl. zu einem zylindrischen Brennkörper gestaltet wird.
Die Erfindung betrifft weiters eine Lampe für die Verwendung solcher Brennkörper, die im Wesen aus einem mit einer regelbaren Luftzuführung versehenenen, den Brennkörper umgebenden Glaszylinder besteht.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 das Ausgangsmaterial, und Fig. 2 dasselbe Material zusammengedreht für die Brennkörper nach Fig. 3 und 4, Fig. 5 einen Brennkörper aus runden Blechplättchen und Fig. 6 eine Lampe nach der Erfindung.
Das in Fig. 1 dargestellte Ausgangsmaterial besteht aus parallelen schmalen Magnesiumbändern, die mittels sehr dünner Kupferdrähte 2 zu einem breiteren Band zusammengeflochten sind.
Dieses Material wird nun mit einer sehr dünnen Oxydhaut versehen, indem es z. B. rasch durch sehr verdünnte Salpetersäure gezogen wird. Statt Salpertersäure kann irgendeine andere, die Oberfläche des Magnesiums chemisch verändernde Lösung in entsprechender Verdünnung angewendet werden.
Das so vorbereitete Material wird nach Fig. 2 zu einer Art Schnur 3 zusammengedreht, das nun zur Erzeugung eines Brennkörpers entweder in dichten Schraubenlinien (Fig. 3) oder durch Aneinanderlegen in der Richtung der Erzeugenden (Fig. 4) zu einem zylindrischen Körper gewickelt und auf einen eisernen Dorn 4 aufgebracht wird. Oben und unten ist der Brennkörper mittels Eisenblechscheibchen 5 abgeschlossen, die ausser dem Zusammenhalt des Körpers noch die wichtige Funktion haben, den Zutritt der Luft vom Innern des Zylinders abzuhalten.
Der Eisendorn 4 trägt oben ein Gewinde. Mittels der flachen Mutter 6 wird der Brennkörper niedergeschraubt.
In Fig. 5 ist ein anderes Beispiel für die Ausführung des Brennkörpers dargestellt.
Hier sind statt der Magnesiumbänder kreisrunde Scheibchen mit zentralem Loch aus dünnem Magnesiumblech verwendet, die durch Stanzen mit radial gestellten Wellungen versehen sind. Die oberflächliche Oxydation wird ebenso wie bei den Bändern durchgeführt. Die Scheibchen werden auf dem Eisendorn zu einem Stappel aufeinandergereiht und zwischen den Eisenblechblättchen mittels der Schraubenmutter 6 zusammengeschraubt. Statt das Magnesium als Blech in Band-oder Scheibenform zu verwenden, können auch scheibenförmige Körper aus Magnesiumpulver gepresst werden, die einer oberflächlichen Oxydation laut vorliegender Erfindung unterworfen wurden. Diese Scheibchen werden
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ebenfalls auf den Eisendorn aufeinandergereiht.
Wirksamer ist es, noch das Pulver vor dem Pressen der oberflächlichen Oxydation zu unterwerfen.
Die auf diese Weise hergestellten Brennkörper werden oben entzündet und brennen mit geringer Rauchentwicklung langsam und gleichmässig nieder, wobei sie eine grosse Leuchtkraft entwickeln.
Für die Brenngeschwindigkeit und die Rauchentwicklung ist die Menge der zugeführten Verbrennungsluft von grösster Bedeutung. Eingehende Versuche haben erwiesen, dass ein zu grosser Überschuss
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bracht.
Der Brennkörper ist von dem Lampenzylinder ss umgeben, der auf einem ringförmigen mit einer
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PATENT-ANSPRÜCHE ;
1. Magnesiumbrennkörper, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Erzeugung des Brennkörpers verwendete Magnesium an der Oberfläche einer chemischen Veränderung (Oxydation), z. B. durch Behandlung mit'verdünnter Salpertersäure od. dgl. unterworfen wird.
Claims (1)
- 2. Magnesiumbrennkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere vorbehandelte Magnesiumbänder zusammengedreht und sodann in einer Schraubenlinie in Zylinderform gewiekelt werden..3. Magnesiumbrennkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere vorbehandelte und zusammengedrehte Magnesiumbänder in Wicklungen, parallel zur Erzeugenden zu einem zylindrischen Körper geformt werden.4. Magnesiumbrennkörper nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Brennkörper aus vorbehandelten mit radialen Wellungen versehenen dünnen Magnesiumblechscheibehen durch Aufeinanderschichten gebildet wird.5. Magnesiumbrennkorper nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass aus Magnesiumpulver gepresste Scheibchen od. dgL Körper an der Oberfläche oxydiert und sodann auf einem Dorn zu einem zylindrischen Körper aufgereiht werden. EMI2.3 pulver vor dem Pressen zu Scheibchen od. dgl. der oberflächlichen Oxydation unterworfen wird.7. Magnesiumbrennkörper nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe oben und unten durch Scheibchen aus Eisenblech od. dgl. abgeschlossen wird.8. Lampe für die Magnesiumbrennkörper nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Brennkörper umgebender Glaszylinder unten mit einer regelbaren Luftzuführung versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT97491T | 1923-05-05 |
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| AT97491B true AT97491B (de) | 1924-07-10 |
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| AT97491D AT97491B (de) | 1923-05-05 | 1923-05-05 | Magnesiumbrennkörper und Lampe. |
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- 1923-05-05 AT AT97491D patent/AT97491B/de active
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