AT97389B - Verfahren zur Herstellung eines durchsichtigen, aber für ultraviolette Strahlen undurchlässigen, titanhaltigen Glases. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines durchsichtigen, aber für ultraviolette Strahlen undurchlässigen, titanhaltigen Glases.

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AT97389B
AT97389B AT97389DA AT97389B AT 97389 B AT97389 B AT 97389B AT 97389D A AT97389D A AT 97389DA AT 97389 B AT97389 B AT 97389B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung eines durchsichtigen, aber für ultraviolette Strahlen   undurchlässigen,     titanhaltigen   Glases. 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> A <SEP> B <SEP> C
<tb> Kieselsäure <SEP> (Si02) <SEP> 54 <SEP> 49 <SEP> 60 <SEP> vom <SEP> Hundert
<tb> Natriumkarbonat <SEP> (Na2CO3) <SEP> ... <SEP> 25 <SEP> 24 <SEP> 21, <SEP> 75 <SEP> #
<tb> Kaliumnitrat <SEP> (KN03)........ <SEP> 5,2 <SEP> 4,6 <SEP> 5
<tb> kohlensaurer <SEP> Kalk <SEP> (CaCOg)... <SEP> 6 <SEP> 5, <SEP> 4 <SEP> - <SEP> #
<tb> Titandioxyd <SEP> (TiO2).......... <SEP> 8 <SEP> 7,7 <SEP> 4, <SEP> 25 <SEP> " <SEP> "
<tb> Cernitrat <SEP> (rein) <SEP> Ce <SEP> (NO"), <SEP> 7, <SEP> 7 <SEP> 7, <SEP> 50
<tb> Vanadiumdioxyd <SEP> (V2O3) <SEP> ...... <SEP> - <SEP> - <SEP> 0,35 <SEP> # <SEP> #
<tb> borsaures <SEP> Natrium <SEP> (Na2B4O7) <SEP> .

   <SEP> 1 <SEP> 0,8 <SEP> 0, <SEP> 67 <SEP> " <SEP> "
<tb> Arsentrioxyd <SEP> (As2Oa).....,.. <SEP> 0,5 <SEP> 0,4 <SEP> 0, <SEP> jazz
<tb> 99, <SEP> 7 <SEP> 99, <SEP> 6 <SEP> 100, <SEP> 02 <SEP> vom <SEP> Hundert.
<tb> 
 



   Das Glas von der Zusammensetzung A besitzt eine fahle, gelbgrüne, das von der Zusammensetzung B eine glänzende, klare, gelbe Farbe. In Scheiben von 2 mm Dicke wird Licht von der Wellenlänge 365    und weniger absorbiert. In dieser Beziehung ergibt ein Titandioxyd in Verbindung mit Ceroxyd ein anderes Ergebnis als Chromoxyd (Cr202) oder Eisenoxyd   (FeOg), das,   wenn es mit einem Cerglase zum Zweck der Neutralisation der dem Cerzusatz eigentümlichen   grellroten   Farbe vermischt wird, ein Glas von einer trüben statt einer klaren Farbe ergibt.

   Enthält das Glas Cernitrat und Titandioxyd, so besitzt es eine eigentümliche Farbe von grösserem Glanz als erwartet werden darf, wenn man ein Glas der Zusammensetzung   A   auf ein Glas legt, das der Zusammensetzung   A   ähnlich ist, wobei jedoch die   8%   Titandioxyd durch 8% Cernitrat ersetzt sind. Legt man zwei solche Gläser von 4 mm Dicke übereinander, so wird eine Farb- und Absorptionswirkung in ähnlicher Weise erreicht, wie wenn ein Glas, das eine ähnliche Farbe hat wie A, die durch den Gebrauch von Cr2O3 oder Fe203 bedingt ist, auf ein Cerglas der angegebenen Zusammensetzung gelegt wird.

   Wenn jedoch der Farbträger aus A, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 nämlich Titandioxyd, der Schmelze des Cerglases zugesetzt wird, so dass sich ein Glas der Zusammensetzung B ergibt, so wird eine gänzlich verschiedene Farbe erhalten und ausserdem ist die Absorption ultravioletter Strahlen eines Viermillimeterglases gemäss B viel grösser als die eines   Viermillimeterglasps   von A + einem Viermillimeter-Cerglas. 



   Die Verhältnisse und Beträge des Titanoxyds und Cernitrat können gemäss der gewünschten   Absorption der ultravioletten Strahlen und der Farbe geändert werden. Es sei bemerkt, dass der Breehungs-   index eines Titanglases sehr hoch ist und dass die Hinzufügung von Borax, das u. a. als Mittel zur Verminderung des   Brechungsindexes   gebraucht wird, sogar einen höheren Brechungsindex bedingt. 
 EMI2.1 
 gestellt werden. Der Salpeter in den Zusammensetzungen A und B verhindert die Reduktion der Metallsalze und gibt ein klareres Glas als im Falle seiner Abwesenheit.

   Der Ausdruck"Glassatz"soll nicht allein eine einheitliche Mischung der Glasbestandteile bezeichnen, sondern auch weitergehend die Fälle einschliessen, in welchen einige der Bestandteile zunächst geschmolzen werden, worauf während des Schmelzens die andern Bestandteile hinzugefügt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung eines durchsichtigen, aber für ultraviolette Strahlen undurchlässigen titanhaltigen Glases, dadurch gekennzeichnet, dass dem Glassatze neben einem Oxydationsmittel Titandioxyd in einem   solchen Verhältnis zugemischt   wird, dass im fertigen Glase mindestens 4, 25% Titandioxyd enthalten sind. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. 3. Ausführungsform nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Glassatze noch Vanadium- dioxyd zugesetzt wird.
AT97389D 1916-03-27 1919-12-12 Verfahren zur Herstellung eines durchsichtigen, aber für ultraviolette Strahlen undurchlässigen, titanhaltigen Glases. AT97389B (de)

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