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Irisblende.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Irisblenden, die mit bogenförmigen Blendenstreifen ausgestattet sind, die an ihren beiden Enden gelagert sind, nämlich an dem einen Ende um eine feste
Achse drehbar und an dem andern Ende gegenüber der Fassung der Irisblende in ihrer Längsrichtung verschiebbar. Der Erfindung gemäss spart man die einzelnen Streifen dieser Blenden an ihrer hohlen
Seite von dem bei geschlossener Blende in den Blendenmittelpunkt zu liegen kommendrn Punkt an bis nahe an das um eine fest} Achse drehbare Ende aus, so dass diese Seite jedes BIendenstrcifens schmaler ist als der übrige Teil desselben.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dans zur Erzielung der Blendenwirkung bereits diejenigen Teile der Blendcnstreifen allein genügen, die bei geschlossener Blende zwischen dem Blendenmittelpunkt und den gegenüber der Blcndcnfassung verschiebbaren Enden der Blendenstreifen liegen, und dass es genügt, die übrigen Teile d'r Streifen als Tragarme für die erstgenannten Teile auszubilden, die dann schmaler gehalten werden können, als die als eigentliche Blenden wirkenden Teile.
Durch das Aussparen der Tragarmteile lässt sich insbesondere bei geschlossener Blende die Anhäufung von Material in'der Blendenmitte vermeiden, wodurch eine leichtere Beweglichkeit der Streifen in der Nähe des Schliessungszustandes der Blende erzielt wird und ausserdem selbst bei verhältnismässig dicken Streifen ein fast vollkommenes Schliessen der Blende.
In der Zeichnung ist in drei Abbildungen ein Ausführungsbeispiel einer der Erfindung entsprechenden Irisblende dargestellt. Fig. 1 und 2 geben je eine Ansicht der Blende wieder, u. zw. sind in Fig. 1 die Blendenstreifen, in der der kleinsten Blendenöffnung entsprechenden Stellung und in Fig. 2 in einer mittleren Stellung gezeichnet, wobei der Deutlichkeit halber nur je ein Teil der Streifen wiedergegeben ist ; Fig. 3 stellt eine Ansicht eines einzelnen Blendenstreif c-ns dar.
Die Blendenstreifen, die mit a bezeichnet sind, sind bei dem gezeichneten Beispiel an ihrem einen Ende in einer Fassung b um Zapfen e, die in der Fassung b befestigt sind, drehbar gelagert. An ihrem ändern Ende sind die Streifen in einem in der Fassung b drehbaren, in d0r Zeichnung nicht sichtbaren, Ring gelagert, wobei sie mit Stiften d in entsprechenden Schlitzen dieses Ringes verschiebbar sind. Von den bei geschlossener Blende in den Mittelpunkt M derselben zu liegen kommenden Punkten an sind die Blendenstreifen nach denjenigen Enden hin, die um die festen Zapfen c drehbar sind, in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise ausgespart. Wie aus der Zeichnung ohne weiteres zu entnehmen ist, wird dadurch die Wirkung der Blende nicht beeinträchtigt.
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