AT97317B - Schaufelketten-Wasserkraftmaschine. - Google Patents

Schaufelketten-Wasserkraftmaschine.

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AT97317B
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Victor Homola
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Victor Homola
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaufelketten-Wasserkraftmaschine. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Die Neigungswinkel der Schaufelbahnen und der Stützwinkel der Schaufeln   können   bei gegebener Wassergeschwindigkeit immer derart bestimmt werden, dass bei frei einfallendem Wasser die   Geschwindig-   keit der zuerst beaufschlagten Schaufelreihe   A-B   derjenigen der zweiten   Schaufelreihe   B-D ohne   Rücksicht auf eine mechanische Verbindung (Kette usw. ) der beiden Teile gcnau gleich sei.

   Eine wesent-   liche Stauung der sich zwischen beiden Schaufelreihen (im Dreieckinneren) befindlichen Wassermenge tritt beim Erfindungsgegenstand nicht ein, da der   Ausströmungsquerschnitt   der Strecke B-D (kleinerer Neigungswinkel) zum Einströmungsquerschnitt der Strecke A-B (grösserer Neigungswinkel) im umgekehrten Verhältnis als die Wassergeschwinctigkeiten steht. Es kann hiedurch ein   Gesehwindigkeits-   unterschied zwischen dem ein-und dem ausströmenden Wasser geschaffen und voll ausgenutzt werden, was bei den bisher bekannten ähnlichen Vorrichtungen nicht möglich war. 



   Bei der   Richtungsänderung   um den Punkt B kann leicht ein Wasserwirbel entstehen und es besteht die Gefahr des vorzeitigen Umklappens der gerade dort vorbeiziehenden Schaufeln. Um dem   vorzubeugen,   können die Leitschaufeln g angeordnet werden, welche die Wirbelwirkung dadurch aufheben, dass sie die um die Stelle B entstehenden wasserleeren Stellen mit entsprechender Menge von aussen   hinzugefiibrten   Wassers ausfüllen.   Hiedureh wird gleichzeitig   der   ausgenutzte Wasserquersehnitt   vergrössert. 



   Desgleichen können in der Nähe der Stelle A ebenfalls Leitschaufeln angeordnet werden, um das stossfreie Einstellen der Schaufeln in die Arbeitslage zu erleichtern und den Nutzeffekt des Motors dadurch zu fördern, dass Wasserteile, welche sonst noch Schaufeln ausser der Arbeitslage treffen würden, derart zu den arbeitenden Schaufeln geführt werden. 



   Zu dem gleichen Zweck, d. i. um das Umklappen der Schaufeln steuern zu können, können auch im Inneren des Dreieckes A B D, doch nur bei der Stelle D, ebenfalls Leitschaufeln angeordnet werden. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 1   und   2 kann jede Reihe ihre eigene oder zwei benachbarte Reihen eine gemeinsame Kette haben. Durch die Anordnung von mehreren Schaufelreihen können Wasser- querschnitte von beliebiger Ausdehnung ausgenutzt werden. 



   In weiterer   Ausbildung   der Erfindung wird die Anordnung derart getroffen, dass sich die Schaufel- reihen in horizontaler Ebene wie in Fig. 3 dargestellt bewegen, wobei gleichzeitig zwei Systeme mit   parallel verlaufenden Leerlaufstrecken   (Hypotenusen) angeordnet sind. Diese Anordnung bietet in praktischer Hinsicht mehrere Vorteile ; vor allem, dass dadurch kleine Wassertiefen auch in grösserer
Breite derart ausgenutzt werden können, dass der Motor vor einem vorderen Punkt der Symmetrieachse verankert und auf   Schwimmkörpern   befestigt sich immer selbsttätig in die beste   Arbeitslage - in dip  
Stromrichtung-einstellt. Die Kettenräderpaare werden bei den Stellen A bzw. D miteinander zwangläufig verbunden.

   Die Kraft kann an einer oder zu gleicher Zeit an mehreren Wellen der Maschine entnommen werden. Auch bei dieser   Ausführungsform   können in jedem Dreieck mehrere   Schaufplreihen   parallel zueinander jede für sich abschaltbar angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Ssshaufelketten-Wasserkraftmaschine, deren Schaufelreihen sich entlang den Seiten eines durch drei Kettenrollen bestimmten Dreiecks bewegen, dessen eine Seite parallel zur Stromriehtung liegend die Leerlaufstrecke bildet, während die Energieaufnahme entlang den beiden andern Dreieckseiten erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass beide Arbeitsstrecken ohne Leitschaufeln derart angeordnet sind, dass die vordere Strecke (AB) mit der ursprünglichen Stromrichtung ( einen grösseren Winkel einschliesst als die rückwärtige Strecke (BD) ; (o, 2. Kraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln an der Leerlaufstrecke (AD) auf der Wasserfläche gleitend geschleppt werden.
    3. Kraftmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei Sohaufelsysteme, deren Schaufeln sich entlang den Seiten zweier gleicher Dreiecke mit gemeinsamer Basis bewegen, wobei die die Sym- EMI2.1
AT97317D 1921-06-10 1922-06-03 Schaufelketten-Wasserkraftmaschine. AT97317B (de)

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AT97317B true AT97317B (de) 1924-06-25

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AT97317D AT97317B (de) 1921-06-10 1922-06-03 Schaufelketten-Wasserkraftmaschine.

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