AT96912B - Elastischer Radreifen. - Google Patents

Elastischer Radreifen.

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Goodyear Tire & Rubber
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elastischer Radreifen. 



   Die Erfindung betrifft in ihrem weitesten Umfang einen elastischen Reifen mit voneinander getrennten Laufteilen, die durch von einem Rand der   Lauffläche   zum andern reichende Einschnitte von wechselnder Tiefe gebildet werden. Die Einschnitte besitzen ihre grösste Tiefe unterhalb der Lauffläche längs der Mittellinie der Lauffläche und nehmen allmählich an Tiefe gegen die Ränder hin ab, wo sie in die Lauffläche übergehen.

   Die Breite der Einschnitte oder eingepressten Vertiefungen ist im Vergleich zu den verbleibenden   Laufteilen verhältnismässig   gering, so dass die Umrisslinie der Lauffläche im allgemeinen erhalten bleibt und der Reifen eine grosse tragende Fläche besitzt. 
 EMI1.1 
 können die tragenden Teile der   Lauffläche   durch Verbindungsteile verstärkt und versteift werden, die kreuzartig innerhalb der verhältnismässig tiefen Einschnitte angeordnet sind. Die Einschnitte können parallel in Gruppen angeordnet sein, wobei die verschiedenen Gruppen   bezüglich   der Querschnitts-und Mittelebene verschiedene   Winkel einschliessen,   so dass diese Gruppen gegeneinander geneigt sind und einander schneiden, wodurch Lauffiguren von rhombischer Gestalt gebildet werden.

   Bei dieser Ausbildung können die Verstärkungsteile so angeordnet sein, dass sie benachbarte Laufteile an den Schnittstellen der Einschnitte verbinden. Die Verstärkungsteile können und werden vorteilhaft geringere Tiefe besitzen als die Einschnitte, so dass ihre oberen Flächen unterhalb der Lauffläche liegen und sie werden 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Eines der Merkmale von besonderer Bedeutung in Hinsicht auf die Einschnitte besteht darin, dass die Tiefe jedes Einschnittes in geradem Verhältnis seiner Entfernung von dem Rande des Reifens   zunimmt.   Die Wirkung der Veränderung der Einschnittiefe ist die, dass getrennte Lauf- teile gebildet werden, welche entlang der Mittellinie des Reifens grössere Tiefe besitzen als entlang   seiner Ränder.   



   Dieses besondere Merkmal ist deutlich den Fig. 2,3 und 4 zu entnehmen. Der in Fig. 4 dargestellte 
 EMI2.1 
 
Tiefe des Einschnittes oder der Rinne gegen die Mitte des Reifens zunimmt, und bei Annäherung an einen der beiden Randteile abnimmt. Mit Rücksicht auf die Klarheit der Darstellung ist in dieser Figur die
Krümmung der Reifenoberfläche vernachlässigt und dieser Reifen ist so dargestellt, als ob seine Lauffläche eben wäre, also so, als wenn der Reifen quer durchschnitten und in eine Ebene aufgerollt wäre. 



   Das   sämtliche   Rinnen oder Einschnitte M die gleiche allgemeine Form besitzen, so bildet die
Projektion   der Umrisslinie   der Grundflächen der Einschnitte auf eine Querschnittebene eine konkave Linie, die in Fig. 2 durch die Linie 14 dargestellt ist. 



   Wenn eine derartige Linie als Grundlinie für den Entwurf eines Radreifens angenommen wird. so wird die Tiefe irgendeiner Rinne oder eines Einschnittes an irgendeinem Punkt der   Lauffläche   durch den vertikalen   Abstand   der Linie 14 von der Lauffläche bestimmt sein. Diese Linie stellt daher den geometrischen Ort der Projektionen der Grundlinien der einzelnen Einschnitte oder Rinnen vor. 
 EMI2.2 
 sind als längs der Ränder, so ist es augenscheinlich wünschenswert, die in der Mitte befindliehen Figuren zu versteifen, ohne der Hauptsache nach ihre elastischen Eigenschaften zu beeinträchtigen. Zu diesem 
Zwecke sind zwischen benachbarten Laufteilen   Verstärkungselemente-   16 in solcher Weise ausgebildet, dass sie diese Laufteil gegen übermässige seitliche Verschiebung abstützen.

   Diese   Verstärkungselemente     sind inn-rhalb   der Einschnitte, vorteilhaft an den Unterteilungsstellen, untergebracht und   zweckmässig   in gleichem Abstand unter der   Lauffläche   angeordnet. Die in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellten Schnitte 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 als bisher üblich auszubilden. 



   Der seitliche Schub, denen die Ränder der Reifenlauffläche ausgesetzt sind, wird durch die an 
 EMI2.7 
 breitflächigen Luftreifen möglich war. 

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Claims (1)

  1. Die Fig. 5-9 zeigen eine Ausführungsform der Erfindung, bei der nur eine einzige Reihe von Fig. 20 auf der Lauffläche des Reifens durch Einschnitte 21 gebildet werden. Zur Verstärkung dienende Elemente 22, ähnlich den Elementen 16 der früher beschriebenen Reifentype, werden zwischen angrenzenden Teilen der Lauffläche gebildet. Die Randteile 23 der Lauffläche bilden einen wirksamen Schutz für die Stellen 20 der Figuren der Lauffläche. Dass die Einschnitte von verschiedener Tiefe sind, ist deutlich aus Fig. 10 zu erkennen, die ein Schnitt nach der Linie M-. M der Fig. 5 ist. Man ersieht aus dieser Figur, dass die EMI2.8 den Fig. 5-10 dargestellten Reifens.
    PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.9 <Desc/Clms Page number 3> gegen die Ränder zu allmählich in die Lauffläche übergehen, wobei die eingeschnittenen Teile der Lauffläche im Vergleich mit den Lauf teilen der Reifenfläche verhältnismässig klein sind.
    2. Elastische Radreifen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch innerhalb der verhältnismässig tiefen Teile der Einschnitte kreuzartig angeordnete Verbindungsteile zur Verstärkung der Laufteile.
    3. Elastischer Radreifen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte in einander schneidenden Gruppen angeordnet sind.
    4. Elastischer Radreifen nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsteile benachbarte Lauf teile an den Schnittstellen der Einschnitte verbinden.
    5. Elastischer Radreifen nach Anspruch 2,3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Verstärkungsteile geringer ist als die Tiefe der Einschnitte an den Verbindungspunkten zwischen diesen Verstärkungsteilen und den Laufteilen.
    6. Elastischer Radreifen nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächen der EMI3.1 7. Elastischer Radreifen nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lauffläche im Wesen zylindrisch ist.
    8. Elastischer Radreifen nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte in zwei einander schneidenden Gruppen angeordnet sind, wobei die Einschnitte jeder Gruppe schräg sowohl zur Mittelebene als auch zu den Querschnittsebenen des Reifens liegen.
AT96912D 1921-08-27 1922-08-26 Elastischer Radreifen. AT96912B (de)

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AT96912B true AT96912B (de) 1924-05-10

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