AT96075B - Elektrischer Induktionsofen für Raumheizung. - Google Patents

Elektrischer Induktionsofen für Raumheizung.

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AT96075B
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Austria
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heated
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Josef Dr Schieszler
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Josef Dr Schieszler
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  Elektrischer Induktionsofen fiir Raumheizung. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Heizvorrichtung mittels Wirbelströmen und sucht   durch Ausnutzung derWämmespeicherung, der Wärmestrahlung   und der Reflexion möglichst viel Wärme nutzbar zu machen. Da zur Erzeugung   wirksamer Wirbelströme Wechselströme   mittlerer und hoher Frequenz (400-700 bzw. 5000-25000 und darüber) erforderlich sind, so wird man entweder eine Hochfrequenzmaschine oder eine Niederfrequenzmaschine in Verbindung mit einem Frequenzwandler oder einen zu einer Entlade-strecke irgendwelcher Art parallelgesehalteten Schwingungskreis als Energiequelle verwenden. 



   Die Konstruktion des Ofens selbst ist folgende : Das vorzugsweise aus Eisen bestehende, heizende Metallrohr ist nach der Figur in der Brennlinie eines   zylindrischen Parabolspiegels. 8   angeordnet und der untere Teil des Rohres ist eventuell mit einem Trichter 3 versehen, während der obere Teil   4   die obere   Stirnfläche   des Spiegelgehäuses durchsetzt. Beide Enden des Rohres sind mit je einer Spule 6, 6'bzw. mit einem Elektromagnetsystem versehen. Der ganze Parabolspiegel 2 ist auf einer Grundplatte 7 montiert und um die vertikale Achse 8 drehbar. Auf der oberen   Stirnfläche   des Spiegels 2 sind ein Schalter 9 und eine Glimmlampe 10 angeordnet. Der Spiegel   : 2 kann   z.

   B. aus Metall oder Porzellan hergestellt sein und man kann ihm auch einen   halbkreisförmigen Querschnitt   geben. In Wohnräumen od. dgl. kann aber die Anordnung auch so getroffen werden, dass die beschriebene Heizvorrichtung in einer Zimmerecke, u. zw. ebenfalls in   de Brennlinie   eines Spiegels mit parabolischem Querschnitt angeordnet ist, der aus glasierten Kacheln hinter dem in der Brennlinie angeordneten Heizkörper aufgeführt ist, wobei die Ausläufer der Parabel mit den Wänden möglichst   gleichlaufen   sollen. Um einen Raum gründlich zu erwärmen, kann auch in der Gegenecke eine analoge oder   ähnliche Einrichtung   angeordnet sein. 



   Die Wirkungsweise ist nun folgende : Wird durch den Schalter oder einen Steckkontakt der von irgendeiner Einrichtung erzeugte Hochfrequenzstrom eingeschaltet, so erzeugt dieser in dem Metallrohr
Wirbelströme, welche dasselbe stark erhitzen. Da das Metallrohr in der Brennlinie eines Parabolspiegels angeordnet ist, so wird die Wärme an der Spiegelwand in Form eines parallelen Strahlenbündels reflektiert.
Ist nun die Öffnung des Parabolspiegels von der Art, dass die Zimmerwände unmittelbar in der Fortsetzung des Spiegels liegen, so wird das ganze Zimmer leicht erwärmt. Der Spiegel kann in der Zimmerecke aus glasierten Kacheln aufgebaut und entsprechend hoch sein. Da nun das Heizrohr oben und unten offen ist, so wird in demselben die erwärmte Luft emporsteigen und die am Boden befindliche kühle Luft durch das Rohr durchsaugen.

   Wird in grossen Räumen in der Gegenecke die gleiche Anordnung getroffen, so wirkt jede zugleich als Strahlensender und Strahlenempfänger und durch die gegenseitige Reflexion und Konzentration steigert sich die   Wärme allmählich zu   einem Maximum. Dabei kann der Gegenspiegel bloss eine parabolische Nische ohne Heizrohr sein. 



   Die vorliegende Einrichtung ist selbstverständlich nur eine beispielsweise und es sind noch andere Ausführungsformen möglich, ohne das Wesen der Erfindung zu ändern, das darin besteht, dass ein von Wirbelströmen unmittelbar erhitztes Heizrohr in der Brennlinie eines Parabolspiegels angeordnet ist, der entweder aus Metall, Porzellan oder glasierten Kacheln in der Ecke des zu heizenden Raumes derart aufgeführt ist, dass der letztere nahezu ganz innerhalb des durch die Reflexion des Spiegels erzeugten Wärmefeldes liegt, wobei in der Gegenecke entweder dieselbe Heizvorrichtung oder nur eine parabolische Spiegelnische angeordnet sein kann, so dass durch gegenseitige Reflexion und Konzentration die   Wärme ;   menge sich allmählich auf ein Maximum steigert.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrischer Induktionsofen für Raumheizung, dadurch gekennzeichnet, dass ein oben und unten offenes, metallisches Heizrohr entweder nur an einem oder an beiden Enden von einer elektromagnetischen Erregervorrichtung für Wirbelströme (Spule oder Elektromagnetsystem) umgeben und in der Brennlinie bzw. Mittelachse eines parabolischen bzw. halbkreisförmigen, halbzylindrischen Spiegels aus Metall, Porzellan oder glasierten Kacheln in der Ecke des zu heizenden Raumes angeordnet ist.
    2. Ausführungsform der Heizeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur gründ- lichen Erwärmung eines Raumes auch die Gegenecke desselben mit einer gleichen oder ähnlichen Vorrich- tung versehen ist, wodurch der zu heizende Raum nahezu vollständig in das zwischen den zwei Spiegeln erzeugte homogene Wärmefeld zu liegen kommt und durch die gegenseitige Reflexion und Konzentration die Wärmemenge allmählich bis zu einem Maximum gesteigert wird.
    3. Ausführungsform der Heizvorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Spiegel eventuell um eine vertikale Achse drehbar und das Heizrohr oben und unten offen ist, wobei durch die untere, eventuell mit einem Trichter versehene bzw. durch ein Rohr mit der frischen Aussenluft in Verbindung stehende Öffnung die kühlere Boden-, bzw. frische Aussenluft durch das erwärmte Heizrohr hindurchgesaugt wird und so den Raum, abgesehen von der Strahlung, auch durch Leitung und Zirkulation erwärmt. EMI2.1
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