AT94836B - Verfahren zur Gewinnung gärkräftiger Preßhefe in der Lufthefefabrikation. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung gärkräftiger Preßhefe in der Lufthefefabrikation.

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AT94836B
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sep
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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12NMICROORGANISMS OR ENZYMES; COMPOSITIONS THEREOF; PROPAGATING, PRESERVING, OR MAINTAINING MICROORGANISMS; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING; CULTURE MEDIA
    • C12N1/00Microorganisms, e.g. protozoa; Compositions thereof; Processes of propagating, maintaining or preserving microorganisms or compositions thereof; Processes of preparing or isolating a composition containing a microorganism; Culture media therefor
    • C12N1/14Fungi; Culture media therefor
    • C12N1/16Yeasts; Culture media therefor
    • C12N1/18Baker's yeast; Brewer's yeast

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren   zur Gewinnling gärki-äftiger Presshefe in der lufthefefabijkation.   
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
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 EMI1.3 
 

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    Für die Eigenschaften der Hefe erweist sich als nützlich, die Ammonsalze und sonstige anorganische Zusätze in zwei oder mehreren Teilen zuzugeben. Dadurch wird die Ausbeute nicht nur beeinflusst, als vor allem auch eine bessere Abpressbarkeit erzielt. 



  Es ist alleidings bekannt (s. deutsche Patentschrift 10135) die zur Hefekultur erforderlichen Materialien portionsweise zuzugeben. Aber hier handelt es sich darum, die jeweilig einer Säurelösung zugeführten Nährstoffe für eine Hefeernte genügend zu halten und dementsprechend auch die erzeugte Hefe sukzessive zu entnehmen, ebenso wie die erforderlichen Materialien portionsweise zuzugeben. 



  Für jede Hefeontnahme ist hier also aus der Lösung eine gewisse Menge Nährstoff verschwunden, der jedoch während der Vegetationsperiode vollständig in der Nährlösung vorhanden war. Beim angemeldeten Verfahren ist dies nicht der Fall. Hier wird die für eine Hefeernte erforderliche stickstoffhaltige Nahrung portionsweise zugesetzt, um dadurch eine restlose Ausnutzung derselben zu gewährleisten. 



  Weder die günstigere Ausnutzung des Gesamtstickstoffs bei passendem Mischungsverhältnis an organischen Stickstoff und Ammonstickstoff, noch die längere Vererblichkeit der guten Eigenschaften der unter diesen Bedingungen gewonnenen Hefe, noch der Einfluss der allmählichen Zugabe der Ammonsalze auf die Eigenschaften der Hefe sind bisher je erkannt worden. Entweder hat man immer nur kleine Mengen angewendet, nur zur Erhöhung der Triebkraft, oder man hat zur Anreicherung der Schlempe mit Eiweissstoffen den Stickstoff nicht für die Hefedarstellung ausgenutzt wegen der Wiedergabe grosser   
 EMI2.1 
 land 1910, S. 194, 250/51.

   Die Angabe im Jahrbuch desselben Verein 1911, S. 23, Absatz   1,   dass Ammonsalze von der Hefe in grossen Mengen zum Aufbau ihrer Körpersubstanz verwendet werden, enthält auch nichts über die Bedingungen, unter denen dies mit günstigster Ausbeute in bezug auf den verwendeten Gesamtstickstoff möglich ist. Aus einer näheren Beschreibung dahingehöriger Versuche ergibt sich, dass im Reaktionsfilter die Stickstoffaufnahmen durch Hefe aus ammonsulfathaltiger Zuckerlösung von rund   30% auf rund 7% fällt (Jahrbuch   1912, Seite 37, Abs. 2). Die weiteren Ergebnisse dieser Arbeiten sind dann im   Jahrbuch   1913, Seite 33 unten und Seite 34 oben, verzeichnet, wo die bisherigen Ergebnisse dahin zusammengefasst werden :
1.

   Dass Ammonsalze nicht entfernt als   Stickstoffvollernährung   für die Hefe anzusehen sind,
2. dass dagegen ein Gemisch von Aminosäuren wie es z. B. bei der Selbstverdauung der Hefe gewonnen wird,   Vollemnährung   gewährleistet und wahrscheinlich die beste Eiweiss-, Albumosen-und Pep tonernährung, wie man sie bei der Malzwürze vor sich hat, übertrifft. 



   Dass ein passendes Gemenge von Eiweiss und Ammonsalzen eine völlig gleichwertige Hefevollernährung darstellt, ist demgegenüber neu. 



   Beispiele. 



   1. Bei einem Einmaischungsverhältnis von   40% Malzkcimen, 20% Grünmalz, 40% Mais   zur   Darstellung   von Lufthefe werden bei einer   Gesamteinmaischung   von 100 q nur 10 q (statt 40) Malzkeime verwendet und der fehlende Stickstoff durch anorganischen Stickstoff ersetzt, z. B. in Form von 150 kg Ammonsulfat, Ammonphosphat, Ammonitrat, Ammonkarbonat oder entsprechende Mengen Ammoncarbaminat, Carbamid oder Gemischen solcher Verbindungen. 



   2. 90   kg Rohzucker, 25 leg   Malzkeime werden   angemacht   und mit 15-20 kg Anstellhefe bei etwa 
 EMI2.2 
 Spiritus erhalten, dass sind   33. 9%   Hefe und   34. 8 % Spnitus,   zusammen 68-7% auf Rohzucker bzw.   26. 8 %   Hefe und   27-6% Spiritus,   zusammen   54-4%   auf Getreidewert bezogen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Gewinnung   gärkräftiger Presshefe   in der Lufthefefabrikation, dadurch gekennzeichnet, dass die organische stickstoffhaltige Nahrung zu mehr als 10 % des Stickstoffes durch Ammoniakstickstoff ersetzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die allmähliche Zugabe der anorganischen Zusatzstoffe.
AT94836D 1915-01-15 1921-03-14 Verfahren zur Gewinnung gärkräftiger Preßhefe in der Lufthefefabrikation. AT94836B (de)

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AT94836D AT94836B (de) 1915-01-15 1921-03-14 Verfahren zur Gewinnung gärkräftiger Preßhefe in der Lufthefefabrikation.

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