AT94558B - Verfahren zum Zetteln von Garnketten. - Google Patents

Verfahren zum Zetteln von Garnketten.

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  Verfahren zum Zetteln von Garnketten. 
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 Zettelgatters den Durchmesser oder die Länge der Kreuzspule nimmt, so dass hiedurch die praktisch anwendbar Garnmenge der einzelnen Kreuzspulen immer noch beschränkt bleibt. 



   Um diesen Übelstand zu beseitigen, soll der Erfindung gemäss das Zetteln von   Flaschenspulell   erfolgen, wie sie an und für sich in der Wirkerei bekannt sind, allerdings in verhältnismässig kleinem Ausmass. Die Anwendung dieser Spulenart zum Zwecke des Zettelns ermöglicht es, den Garnspulen eine be-   liebige   Grösse bzw. Garnmenge zu geben, ohne dass dabei der oben beim Zetteln oder Scheren von der feststehenden Kreuzspule beschriebene grosse Übelstand der Staubbildung und Staubalagerung über- 
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 Kreuzspule ein so wesentlich grösserer, dass selbst bei den grössten Abmessungen derartiger Spulen eine Reibung des Fadens, wie dies aus der schematischen Fig. 2 hervorgeht, selbst der tieferliegenden Garnschichten ausgeschlossen ist.

   Ferner kommt hinzu, dass eine   Sti, nfläche   am Garnkörper, auf welcher sich der Fadenstaub, der durch die Ablaufbewegung des Fadens bei der Kreuzspule gebildet wird, überhaupt nicht vorhanden   ist. Endlich läuft   der Faden infolge der grösseren Konizität der Garnschiehten bei einer Flasehenspule wesentlich leichter und unbehinderter ab, als dies bei Kreuszpulen überhaupt möglich ist, d. h. es findet eine fast gänzliche Beseitigung des durch die Reibung verursachten Fadenbruches statt. 



  Die Länge und der Durchmesser der   Flaschenspule   und   damait   die Garnmenge kann man ohne technische Schwierigkeiten fast unbeschränkt wählen, was bei der Kreuzspule ebenfalls nicht möglich ist, weil bei Vergrösserung ihres Durchmessers und ihrer Länge die Reibung des ablaufenden Fadens und damit die Staubbildung und der Fadenbruch nur noch erhöht werden würde. 



   Solche Flaschenspulen werden zweckmässig in einem bisher nicht üblichen grösseren Ausmasse benutzt. Dadurch ist ihr Gewicht auch grösser und beim Transport derselben wird zu leicht die obere Schicht der Garnwicklung durch Scheuern und Stossen der Spulen gegeneinander verletzt. Um dies zu vermeiden, soll entsprechend der Fig. 3 in die Bohrung des Spulenkernes t an der   Spulenspitze   ein mit einem Zapfen i versehener Scheibenkörper h eingesteckt werden, dessen   Durchmesser   grösser   ist sis die   Spulenwicklung. Da der   Fuss Je   der Spule ebenfalls grösseren Durchmesser als   die Wicklung aufwei3t,   so   wi, d   beim Autliegen der Spule ihre Wicklung von der   Auflagefläche   frei abstehen und nicht so leicht verletzt.

   Beim Gebrauch der Flaschenspule wird naturgemäss der   Scheibenkölper h abgezogen. Man kann   aber gemäss Fig. 4 die Spule auch mit einer aus Metall, Papier oder Gewebe bestehenden Hülle 1 überziehen, um das Garn gegen Beschädigungen zu schützen. Auf diese Weise wird die Wicklung der Flaschenspule selbst auch dann geschützt, wenn sich die fertigen Spulen kreuzweise übereinander lagern. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Zetteln von Garnketten, darin bestehend, dass das Zetteln von feststehenden Spulen mit konischem   Soheibenansatz,   sogenannten Flaschenspulen beliebiger Grösse erfolgt. 



   2. Flasehenspule zum Zetteln von   Garnketten, gekennzeichnet durch   einen in die Bohrung des   Spulenkernes einsetzbaren Scheibenkörper ,   dessen Durchmesser grösser ist als die Spulenwicklung zum Schutze der letzteren während der Lagerung und des Transportes der Spulen. 

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Claims (1)

  1. 3. Flaschenspule zum Zetteln von Garnketten mit in die Bohrung des Spulenkernes eingesetztem Seheibenkölper, gekennzeichnet durch eine mit dem Scheibenkörper verbundene, über den Fuss (k) der Spule schiebbare Hülle (m) aus Metall oder Papier oder anderem Stoff. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT94558D 1921-08-05 1922-08-01 Verfahren zum Zetteln von Garnketten. AT94558B (de)

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