DE954852C - Flaschenspule - Google Patents
FlaschenspuleInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H75/00—Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
- B65H75/02—Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
- B65H75/18—Constructional details
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H2701/00—Handled material; Storage means
- B65H2701/30—Handled filamentary material
- B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments
Landscapes
- Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
Description
- Flaschenspule In der Strickerei und Wirkerei werden als Spulenkerne für Idie Garuwicklung sogenannte Fiaschenspulen verwendet. Diese Flaschenspulen bestehen im wesentlichen aus einem an der Basisfläche mit einem Bund versehenen abgestumpften Kegel und einem sich an die andere Stirnfläche des Kegelstumpfes anschließenden Schaft (vgl. Fig. I, in welcher an einer solchen bekannten Flaschenspule Ider Schaft mit I, der Kegelstumpf mit 2 und der Bund an seiner Basisfläche mit 3 bezeichnet ist). Zur besseren Sicherung der auf der Spule gehaltenden Garnlagen ist der Kegelstumpf meist mit einer stufenweisen abgesetzten Oberfläche versehen.
- Das störungsfreie Abspulen ,des Garns von einer solchen Flaschenspule hängt unter anderem davon ab, ob die Oberfläche von Kegelstumpf und Schaft einwandfrei glatt und frei von irgendwelchen Beschädigungen, z. B. kleinen Kerben und Druckstellen ist. An solchen dem Auge oft kaum auffallenden Unregelmäßigkeiten der Oberfläche bleiben dünne Fäden, besonders die sehr dunnen Kunstseidefäden, sehr leicht hängen und reißen dann ab. Der oft recht beträchtliche Garnrest auf der Spule ist dann für die weitere Verarbeitung unbrauchbar.
- Oberflächenfehler ,der geschilderten Art entstehen im Gebrauch der Spulen meist dadurch, daß trotz aller gegenteiliger Weisungen die leeren Spulen nicht sorgfältig behandelt und aufbewahrt werden. So kommt es immer wieder vor, daß die Spulen aus einiger Entfernung in die zu ihrer Aufbewahrung dienenden Kisten geworfen werden.
- Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, Idaß bei dieser unsachgemäßen und dennoch nicht vermeidbaren Behandlung der leeren Spulen die scharfe Kante der Basisfläche des Kegels bzw. des Bundes an der Kegelbasis in weitaus den meisten Fällen die Urheberin ,der Beschädigung anderer leerer Spulen ist. Die geworfenen Spulen treffen nämlich durchweg mit dem schweren Kegel voraus auf.
- In folgerichtiger Auswertung dieser Erkenntnis ist gemäß derErfindung vorgesehen, daß die Kante ihrer Basisfläche als ein aus nachgiebigem Werkstoff wie Gummi bestehendes Polster zum Schutz gegen Stoß usw. ausgebildet ist.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch,dargestellt, wobei die bereits erwähnte Fig. I die Flaschenspule in der bekannten Form und Fig. 2 in vergrößertem Maßstalb den unteren Teil einer neuen Spule; teilweise im Schnitt, wiedergibt.
- Aus dieser Fig. 2 ist zu ersehen, daß der Schaft I in den Spulenkegel 2 eingesetzt ist und mit ihm bei 7 eine Stoßstelle bildet. Mit 6 ist die durch die ganze Spule hindurchgehende Mittelbohrung bezeichnet.
- Der an der Basis des Kegelstumpfes 2 vorgesehene Bund besteht in Fig. 2 aus einem recht eckigen Gummiring 4. An diesen schließt sich, ausgehen etwa von der Mitte der oberen Seite, ein konischer Gummimantel 5 an, mit dem der Ring4 aus einem Stück hergestellt ist. Der Rings ist in seiner Breite so gewählt, daß er der Breite des Bundes 3 entspricht. Er ist in eine umlaufende nutenartige Eindrehung 8 am Kegelkörper 2 so eingelassen, daß er in eingesprengtem Zustand mit seinem Außendurchmesser dem gewünschten Basisdurchmesser der Spule entspricht. Dabei umhüllt der Gummimantel 5 straff den Kegelkörper 2 und sogar noch einen kleinen Teil des Schaftes I. Durch dieses Abdecken der Stoßfuge 7 zwischen Schaft I und Kegel 2 wird vermieden, daß an dieser Stelle Fäden sich in Idie Stoßfuge einklemmen können.
- Der Gummimantel 5 kann an seiner äußeren Fläche auch mit stufenartigen Absätzen entsprechend der oft venvendeten stufenartigen Ausbildung der Oberfläche des Kegels versehen sein.
- Bei der vorgesehenen Herstellung des Ringes 4 und des Mantels 5 aus einem Stück ist der Ring 4 besonders gut in seiner Lage gesichert. Er verhindert also in jedem Fall beim Auftreffen der Spule auf einer anderen, daß letztere durch die Kante der Basisfläche der auftreffenden Spule irgendwie an der Oberfläche beschädigt wird.
- Die Anordnung einer Gummimanschette auf dem Spulenkegel einer Flaschenspule ist an sich bekannt. Hierbei hat aber die verhältnismäßig dünne Manschette, welche über die Kante des Spulenkegels umgestülpt sein kann, vor allem den Zweck, ein Abrutschen bzw. Abfallen der auf dem Spulenkegel liegenden Fadenwindungen zu verhindern.
Claims (8)
- PATENTANSPRÜCH I. Flaschenspule für die Strickerei und Wirkerei, dadurch gekennzeichnet, daß die Kante ihrer Basisfläche als ein aus nachgiebigem Werkstoff wie Gummi bestehendes Polster zum Schutz gegen Stoß usw. ausgebildet ist.
- 2. Flaschenspule nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, ,daß sie im Bereich der Kante der Basisfläche mit einem aufgesetzten Gummiring versehen ist.
- 3. Flaschenspule für Strickerei und Wirkerei nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummiring in eine seiner Breite entsprechende Ringnut des Spulenkegels eingesprengt ist.
- 4. Flaschenspule nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummiring rechteckigen Querschnitt hat.
- 5. Flaschenspule nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummiring den am Fuß des Spulenkegels vorgesehenen Bund bildet.
- 6. Flaschenspule nach Anspruch I oder einem der folgenden, ,dadurch gekennzeichnet, daß der Gummiring mit einem den Spulenkegel bedeckenden Gummi mantel aus einem Stück besteht.
- 7. Flaschenspule nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichaiet, daß der Gummimantel über die Stoß stelle zwischen Spulenkegel und Schaft hinausreicht.
- 8. Flaschenspule nach Anspruch I oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenkegel und der Gummiring und -mantel so bemessen sind, daß bei aufgebrachtem Gummiring die Normabmessungen der Spule eingehalten sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE954852X | 1949-08-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE954852C true DE954852C (de) | 1956-12-20 |
Family
ID=3889434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH784A Expired DE954852C (de) | 1949-08-27 | 1949-12-08 | Flaschenspule |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE954852C (de) |
-
1949
- 1949-12-08 DE DEH784A patent/DE954852C/de not_active Expired
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