AT94522B - Verfahren zur Herstellung von Formstücken aus Wolfram- oder Molybdänkarbid. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Formstücken aus Wolfram- oder Molybdänkarbid.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Formstücken aus   Wolfram-oder Molybdänkarbid.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Für einige Zwecke, so z. B. für Ziehmatrizen, Sehneidwerkzeuge, Bohrer u. dgl., ist das gross-   kristallinische   Gefüge der so hergestellten Karbidkörper weniger geeignet, als ein mehr feinkörniges Gefüge. Um ein solches zu erreichen, unterbricht man die Erwärmung in der Nähe der unteren Temperaturgrenze des Temperaturintervalls, das das Gebiet des vollkommen Festen von dem des vollkommen Flüssigen trennt, so dass die grosskristallinische Struktur in der erstarrten Schmelze vermieden wird. 



  In diesem Falle werden die Karbide also nur in einen zähflüssigen, plastischen Zustand übergeführt. Noch sicherer lässt sich das Auskristallisieren in grossen Kristalliten vermeiden, wenn durch Zusatz anderer Metalle das Temperaturintervall vergrössert wird, indem z. B. dem Wolframkarbid einige Prozente Molybdänoxyd,   Molybdänmeta.     Il oder Molybdänkarbid   zugesetzt werden. 



    PATENT-ANSRÜCHE :   
 EMI2.1 
 gekennzeichnet, dass man aus den fein gepulverten Karbiden durch Pressen in Formen aus Kohlenstoff Formstücke herstellt, und diese mit den Kohleformen in einem Ofen beliebiger Bauart bis dicht an den Schmelzpunkt der Karbide elhitzt, bis Kristallisieren eintritt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform, des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man an Stelle der Formen aus Kohlenstoff gewöhnliche Formen verwendet und die Formstücke in einem Ofen beliebiger Bauart in einer reduzierenden Atmosphäre bis dicht an den Schmelzpunkt der Karbide erhitzt, bis Kristallisieren eintritt.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Er- zielnng nicht kristallinischer, also amorpher, für einige Zwecke besser geeigneter Formstücke aus Karbid die Erhitzung nicht bis zur Bildung von Kristallen, sondern nur bis zur teigartigen, d. h. plastischen Beschaffenheit des Karbides durchführt.
    4. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man zwecks sicherer Vermeidung des Kristallisierens dem gepulverten Wolframkarbid einige Prozente an Molybdän in Form von Metall. Oxyd oder Karbid zusetzt.
AT94522D 1914-01-02 1920-10-30 Verfahren zur Herstellung von Formstücken aus Wolfram- oder Molybdänkarbid. AT94522B (de)

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