AT94249B - Rieseleinbau für Kaminkühler u. dgl. - Google Patents

Rieseleinbau für Kaminkühler u. dgl.

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AT94249B
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slats
slat
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Ludwig Ing Prawda
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Ludwig Ing Prawda
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Rieseleinbau für Kaminkühler u. dgl. 



   Die Erfindung betrifft einen Rieseleinbau für   Wasserrückkühlanlagen   u. dgl. und besteht dem Wesen nach darin, dass derselbe aus zwangläufig hin und her verschwenkbaren Kühllatten oder Kühlbrettern zusammengesetzt ist. 



   Hiedurch wird erzielt, dass die relativ breiten Flächen der schräggestellten Latten abwechselnd einseitig berieselt und auf der andern Seite gleichzeitig intensiv abgekühlt werden, so dass die nassen und warmgewordenen   Lattenflächen   in ihrer andern Schwenklage von der aufstreichenden Luft infolge der hiebei eintretenden Verdunstung schnell und tief abgekühlt und in diesem Zustande wieder in die Berieselungsstellung gebracht werden, in welcher Lage sie eine kurze Zeit verbleiben und dann wieder selbsttätig umgestellt werden. Durch die ständige Bewegung der Lattenroste wird auch das Inkrustieren und Verlegen der Latten mit Wasserstein hintangehalten. 



   Um einen ungehinderten Tropfenfall durch die Luftkanäle des Einbaues hintanzuhalten, werden die zueinander parallelgestellten Latten eines Rostes gegenüber den verschwenkbaren benachbarten Lattenrosten gleichzeitig in verschiedenem Masse und in entgegengesetzte Richtungen verschwenkt und sind die Schwenklattensysteme mit zwischenliegenden festen Kreuzlattensystemen kombiniert. 



   Die Schwenkvorrichtung wird von dem zufliessenden Warmwasser angetrieben. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, u. zw. ist Fig. 1 das schematische Bild des Einbaues eines erfindungsgemäss ausgestalteten Kaminkühlers, Fig. 2 ein Teil eines Schwenkrostes in grösserem Massstabe. Knapp hinter dem Zulaufrohr 1 des Warmwassers ist in dem Haupttrog ein Schaufelrad 3 gelagert, dessen unterer Teil, welcher den   Trogquerschl1itt   nahezu ausfüllt, in den Warmwasserstrom ragt, während die obere Hälfte mit einer umklappbaren Haube 4 abgedeckt ist. Die Welle 5 des Schaufelrades 3 überträgt ihre Bewegung auf die Welle 8. Der Stein 10 eines Kurbel- 
 EMI1.1 
 ihrerseits von einarmigen Schwinghebeln 17 getragen werden.

   Die aus U-Eisen bestehenden Schubstangen 16 besitzen auf ihren beiden nach abwärts gerichteten Schenkeln   Stiftpaare     16 S, welche   die Oberteile der, in pfannenförmigen Ausschnitten 18a der Lattenträger 18 lose eingesetzten Kühllatten 19 umfassen (Fig. 2). Zwischen je zwei derart gebildeten Hürden ist eine feste Hürde 20 bzw. 20a angeordnet, deren Lattenlagen einander kreuzen. Die ausserhalb des Kühlers angeordneten Antriebsorgane sind verschalt und greifen durch Schlitze in das Innere des Kühlraumes K. 



   Das mit grosser Geschwindigkeit in der Richtung des Pfeiles W einströmende Warmwasser versetzt das Schaufelrad 3 und vermittels der Antriebsorgane den Schwinghebel M in Bewegung. Das Schaufelrad 3 vermindert dabei die für die gute Abkühlung und gleichmässige Verteilung unerwünscht grosse Geschwindigkeit des Warmwassers.

   Die näher dem Drehungsmittelpunkt 12 angelenkten Schubstangen 
 EMI1.2 
 in der Zeichnung dargestellte Lage einnehmen, so wird das von den Zerstäuberorganen 21 herabfallende Warmwasser im Sinne der Pfeile t auf die nach oben gerichteten Flächen der nach rechts geschwenkten Latten   M a,   dann auf die Latten 20 des kreuzenden festen Rostes, dann auf die gegenüber dem ersten Latten- 

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 system etwas steiler nach rechts geschwenkten Latten   19b,   den parallelgerichteten festen Lattenrost 20a, die steil nach links geschwenkten Latten   Mc,   den kreuzenden festen Rost 20 und die stark nach links geneigten   Latten 19d   herunterrieseln (Pfeil t2 der Fig. 2).

   Die aufsteigende Kühlluft wird den entgegengesetzten Weg nehmen, wobei sie auf die nach unten geneigten Flächen der Latten trifft und längs der- 
 EMI2.1 
 strömgeschwindigkeit des Warmwassers abhängigen Zeit werden die Lattensysteme 19 durch die Verschwenkorgane   16, 15, 14 und 13   relativ schnell in die andere Schwenklage gebracht.

   Die bisher nach aufwärts gerichteten, dem Warmwasserregen und der   Kühlluft   gleichzeitig ausgesetzt gewesenen nassen Lattenflächen, die die Temperatur des Warmwassers angenommen hatten, sind nunmehr direkt der aufsteigenden   Kühlluft   ausgesetzt   (Pfeil 12, Fig.   2), an welchen entlang diese nach aufwärts geleitet wird und hiebei eine intensive, wärmeentziehende Verdunstung herbeiführt, während längs der bisher abgekühlten, nunmehr nach aufwärts gerichteten Unterflächen der Latten der Warmwasserregen herabrieselt (Pfeil   t2,   Fig. 2) und eine starke Kühlung erfährt. Dieser Vorgang wiederholt sich während des   Kühlbetriebes   fortwährend. 



   Die   Schwingungslängen   der Lattensysteme 16 können durch entsprechende Verstellung der Lenkbolzen in den Schlitzen der Schwenkhebel15 geregelt werden, während die Schwingungsdauer von der Warmwassermenge abhängt. 



   Gebrochene oder schadhaft gewordene   Kühllatten   können zwischen den Mitnehmerstiften   168   leicht herausgezogen und durch neue ersetzt werden, da jede für die Festigkeit der Latten schädliche Nagelung entfällt. 



   Durch die ständige Bewegung der Lattenroste wird auch die Bildung von die Luftkanäle verengenden Inkrustationen nahezu vollständig verhindert. 



   Selbstverständlich kann der Antrieb auch auf eine andere Art, als beschrieben, erfolgen und das Schaufelrad 3 auch zum Antrieb von zugverstärkenden Ventilatoren u. dgl. herangezogen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rieseleinbau für   Kaminkühler   u.   dgl.,   dadurch gekennzeichnet, dass er aus zwangläufig hin und her schwenkbaren   Eühllatten   oder Brettern   (19)   besteht.

Claims (1)

  1. 2. Rieseleinbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes einem Lattenroste angehörige Lattensystem (19) an eine gemeinsame Schwenkyorrichtung (13) derart angelenkt ist, dass seine Latten parallel zueinander und gegenüber den benachbarten Lattensystemen in verschiedenem Masse und in voneinander abweichenden Lagen verschwenkt werden.
    3. Rieseleinbau nach Anspruch1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen je zwei verschwenkbaren Systemen von Kühllatten (19) feststehende Lattensysteme (20) bekannter Art eingebaut sind.
    4. Rieseleinbau nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die verschwenkbaren Kühllatten (19) in pfannenförmigen Ausschnitten (18a) der Lattenträger (18) lose aufsitzen und mit ihren freibeweglichen Teilen an ein gemeinsames hin und her bewegtes Gestänge (16) lose angeschlossen sind.
    5. Rieseleinbau nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Antriebsgestänge (16) der Lattensysteme (18) an einarmigen Schwinghebeln (17) angelenkt ist, die von einer gemeinsamen Antriebsvorrichtung (15) aus mit bestimmter, regelbarer Ausschlagsweite hin und her geschwenkt werden.
    6. Rieseleinbau nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebshebel (15) der einzelnen Lattensysteme (19) mittels Schubstangen (14) an einem zweiarmigen, von einem Rotationstriebe (9) hin und her geschwenkten Hebel (13) angelenkt sind, der die Verschwenkung der Latten (19) rasch und mit einem gewissen Stillstand in ihren Endstellungen durchführt.
    7. Rieseleinbau nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebshebel (12) von einem die Geschwindigkeit des ausfliessende Warmwasserstrahles vermindernden Schaufelrad (3) od. dgl. angetrieben wird.
AT94249D 1922-12-15 1922-12-15 Rieseleinbau für Kaminkühler u. dgl. AT94249B (de)

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