DE391680C - Kuehlturm mit aufrechten Rieselwaenden - Google Patents

Kuehlturm mit aufrechten Rieselwaenden

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DE391680C
DE391680C DER58711D DER0058711D DE391680C DE 391680 C DE391680 C DE 391680C DE R58711 D DER58711 D DE R58711D DE R0058711 D DER0058711 D DE R0058711D DE 391680 C DE391680 C DE 391680C
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DE
Germany
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walls
wall
upright
cooling tower
water
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Expired
Application number
DER58711D
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ERNST RAUSCH DR ING
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ERNST RAUSCH DR ING
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Application granted granted Critical
Publication of DE391680C publication Critical patent/DE391680C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F25/00Component parts of trickle coolers
    • F28F25/02Component parts of trickle coolers for distributing, circulating, and accumulating liquid
    • F28F25/08Splashing boards or grids, e.g. for converting liquid sprays into liquid films; Elements or beds for increasing the area of the contact surface
    • F28F25/087Vertical or inclined sheets; Supports or spacers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 11. MÄRZ 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JHl 391680 -KLASSE 17e GRUPPE 1
IjI7 e)
. Ernst Rausch in Berlin-Lichterfelde. Kühlturm mit aufrechten Rieselwänden. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1923 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung für die Wasserverteilung in Kaminkühlern, insbesondere solchen mit auf-"rechten Kühlwänden. Hierbei wird das Wasser meist durch Spritzteller, auf, welche es aus Zulauftrögen fällt, auf den gesamten Querschnitt des Kühlers verteilt. Wenn die Kühlwände am oberen Ende keine besondere Berieselungsvorrichtung erhalten, dann fällt ein Teil des Wassers durch die freien Luft-
S91680
wege zwischen den Wänden durch und wird so der kühlenden Wirkung des Luftstromes wegen des beschleunigten Durchgangs fast völlig entzogen. Die vorliegende Erfindung bezweckt die Behebung dieses Nachteils und soll also das Hindurchfallen des Wassers zwischen den Kühlwänden verhindern; sie soll gleichzeitig eine gleichmäßige beiderseitige Berieselung der Wände gewährleisten. ίο Dieselbe Aufgabe ist schon in der Patentschrift 373003, Kl. 17ε, Gr. ι, behandelt, wonach das Wasser durch Leitwände aufgefangen wird, die unten zugeschärft sind und mit ihrer unteren, mitten über der oberen Kühlwandkantenfläche liegenden Kante das Wasser zu den Kühlwänden ableiten, die dadurch gleichmäßig auf beiden Seiten mit Wasser versorgt werden.
Die letztgenannte Erfindung hat jedoch den Nachteil, daß die zugeschärfte Kante leicht aus der Wandmitte rücken kann und dann nur die eine Wandfläche berieselt wird.
Auch der Patentanspruch 3 gibt keine exakte Lösung, weil durch die dort angeordneten Löeher Spritzwasser unmittelbar hindurchfällt, was vermieden werden soll.
Bei der vorliegenden Erfindung wird die
Aufgabe auf andere Weise gelöst, und die Lösung erscheint besser und einfacher, worin der Fortschritt gegenüber dem angeführten Patent besteht.
Das Abfangen der Wassertropfen und das Ableiten derselben auf beide Seiten der Kühlwände erfolgt hier nicht durch eine besondere Hilfskonstruktion, sondern durch eine S-förmige Ausbildung der oberen Teile der Kühhvände selbst. Die größte Breitenausladung der S-Form entspricht dem Abstand der Wände, so daß zwischen denselben Wassertropfen nicht durchfallen können. Die zugeschärfte wagerechte Oberkante der Wand liegt in der Mitte der durch die S-Form gebildeten Wellenbreite, wodurch der auf die Wand fallende Wasserschleier in zwei gleiche Teile geteilt wird. Die eine Hälfte der Wassertropfen trifft die obere Schrägfläche und rieselt auf der einen Wandseite hinunter, während die zweite Hälfte derselben auf die untere Schrägfläche fällt und auf der anderen Wandseite hinunterfließt (vgl. Abb. 1 bis 3). Diese Lösung erscheint besser als das oben angeführte Patent, weil sie eine gleichmäßige Berieselung beider Wandteile sicherstellt, und einfacher, da eine besondere Konstruktion zur Abfangung und Weiterleitung der Wassertropfen dadurch entbehrlich ist.
Bei den auf Abb. 1 und 2 dargestellten Anj Ordnungen endigt die Wand oben in schräger Richtung, und so wird dort die nach oben zwischen den Wänden durchziehende Luft ebenfalls in schräger Richtung austreten. Durch den schrägen Luftzug können die herabfallenden Wassertropfen von ihrer lotrechten Richtung abgelenkt werden und treffen dann die obere Schrägfläche unter größerem Einfallswinkel1 (ihre Richtung nähert sich der Flächennormale). Durch diese Ablenkung würde die obere Schrägfläche mehr, die untere weniger als die Hälfte der Wassertropfen erhalten. Ob auf diese Weise tatsächlich nennenswerte Ungleichmäßigkeiten bei der Berieselung der beiden Wandteile auftreten werden, soll Versuchen überlassen bleiben; man kann sie dadurch ausschalten, daß die Oberkante der Wand etwas aus der Wellenmitte gerückt und dadurch die obere Schrägfläche zugunsten der unteren verringert wird. Auch ist der Nachteil dadurch zu beheben, daß die Wand über dem S-förmig ausgebildeten Teil in lotrechter Richtung endigt, so daß die Luft lotrecht ausströmt und zur Ablenkung der Wassertropfen keine Ursache mehr besteht (Abb. 3).
Zum Schluß sei noch bemerkt,"daß Kühler mit gewellten Rieselflächen, bei denen die Wellen wagerecht liegen, bekannt sind (französische Patentschrift 399177). Die Wasserzuleitung erfolgt hier durch besondere Rohrleitungen, die zwischen den Wänden oben angeordnet sind und das Wasser mittels Düsen auf die Wände übertragen. Die Wandflächen sind von oben bis unten gewellt, wodurch eine größere Kühlfläche und Verringerung der Abflußgeschwindigkeit erzielt wird. Die Bestimmung der Wellenform ist also eine grundsätzlich andere als bei vorliegender Erfindung, auch wird hierdurch weder die Abdeckung der Luftschlitze noch die gleichmäßige Berieselung beider Wandflächen bezweckt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kühlturm mit aufrechten Rieselwänden, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Wänden liegenden Spalten für die ansteigende Luft durch S-förmige Querschnittausbildung der oberen Wandteile abgedeckt sind und die zugeschärfte Oberkante der Wand ungefähr in der Mitte der durch die S-Form gebildeten Wellenbreite liegt, wodurch die Berieselung beider Wandflächen bezweckt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER58711D 1923-06-16 1923-06-16 Kuehlturm mit aufrechten Rieselwaenden Expired DE391680C (de)

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DE (1) DE391680C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1119882B (de) * 1955-11-21 1961-12-21 Kraftanlagen Ag Rieselplattenkuehler mit gewellten Platten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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