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Einrichtung zur Regulierung der Tourenzahl eines Motors.
Es sind Motoren bekannt, deren Welle durch stossweise wechselnden Reibungseingriff mit einem biegsamen Antriebskörper (Riemen etc.) gedreht wird, der durch abwechselnde Anspannung und Ent. spannung in seiner Längsrichtung in Schwingungen'versetzt wird und dadurch der Welle einen Drehungsimpuls erteilt.
Das Wesen der Erfindung besteht in der Regelung der Winkelgeschwindigkeit des angetriebenen Organs des Motors durch Veränderung der Antriebsleistung des Riemens und des Schwingungskörpers ohne wesentliche Veränderung sowohl der Amplitude als der Sehwingungsdauer des Schwingungsorgans, z. B. durch Veränderung der Spannung des Riemens, durch Veränderung des Berührungswinkels zwischen dem Riemen und dem-Drehungsorgan und durch Verlegung des Angriffspunktes des Riemens an dem Suhwingungsorgan usw. Diese genannten Regulierungsmethoden können jede einzeln, aber auch mehrere zusammen gleichzeitig oder nacheinander verwendet werden, wodurch die Regulierung grob-und feinstufig und in einem viel grösseren Bereiche als durch die Anwendung einer Methode allein bewirkt wird.
Schliesslich wird erfindungsgemäss dort, wo die Schwingungsorgane die Form einer Stimmgabel besitzen, das Drehungsorgan von einer Zinke der Gabel angetrieben und die Winkelgeschwindigkeit des Drehungsorgans durch die andere Zinke geregelt, z. B. durch Verändelung des wirksamen Gewichtes der andern Zinke.
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der Fig. l, und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1, wobei einzelne Teile weggelassen sind.
Die Riemenscheibe 7 ist auf der Welle 20 verschiebbar montiert zu einem Zwecke, der später beschrieben wird, und ist auf der Welle gegen Verdrehung gesichert, z. B. dadurch, dass die Welle vierkantigen Querschnitt hat. Die Welle 20 ist parallel zu den Sehwingungsorganen 1 in den Tragkörperteilen 2 und 4 gelagert. Die Lager sind mit 14 und 15 bezeichnet. Das eine Ende des Riemens 13 ist mit dem Glied 19 verbunden, welches verschiebbar in einem Schlitz 21 befestigt ist, der sich fast der ganzen Länge nach in dem Schwingungsorgan. ? erstreckt. Das andere Ende des Riemens ist mit einer Hülse 22 verbunden, die verschiebbar auf einer Stange 23 befestigt ist, wobei Federn 24 zwischen Riemenende und Hülse eingeschaltet sind, um den Riemen zu spannen und zu bewirken, dass er gegen einen Teil der Riemenscheibe 7 gedrückt wird.
Die Federn 24 sind zweckmässig so angeordnet, dass sie leicht vo n dem Teil 22 und dem Riemen gelöst werden können, so dass Federn verschiedener Spannkraft rasch eingeschaltet werden können, um die Spannung des Riemens verändern zu können. Ein Zylinder a us Filz oder filzähnlichem Material 26 ist innerhalb jeder der Schraubenfedern, angebracht (Fig. 2), um das Geräusch bei Spannung und Entspannung der Federn herabzumindern oder vollständig zu vermeiden.
Die Achse 23, auf welcher die Hülse 22 angeordnet ist, ist in Schlitzen 27 der Tragteile 2 und 4 eingesetzt. Diese Schlitze haben zweckmässig entweder genau oder annähernd die Form von Evoluten und sind zur Welle 20 so angeordnet, dass durch die Bewegung der Achse 23 längs der Schlitze die Spannung des Riemens ein wenig oder gar nicht verändert wird. Auf dem Ende ist die Welle 23 mit einem Kopf 28, auf dem andern Ende mit einer Mutter 29 versehen, so dass die Stange 23 in beliebiger Stellung längs der Schlitze festgeklemmt werden kann.
Zwischen dem Rahmen und dem Kopf 28 bzw. der Mutter 29 sind Unterlagscheiben 81 aus Hartgummi oder einem ähnlichen Material vorgesehen, auch besitzt die
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Scheibe 28 und die Mutter 29 einen beträchtlichen Durchmesser, so dass die Stange 23 leichter in einer parallelen Stellung zur Welle 20 eingestellt und gehalten werden kann.
In dem Schlitze 33, welcher sich der Länge nach in der Richtung der Welle 20 in dem Tragkörper
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sich beiderseits der Riemenscheibe derart, dass sie zu beiden Seiten derselben eingreifen und sie längs der Welle verschieben können. Der Körper 32 ist noch mit einem Ansatz 36 versehen, der eine Öffnung zur Aufnahme eines Sehraubenbolzess 37 besitzt, der mit der Mutter 38 eine Festklemmung des Körpers in bestimmter Stellung gestattet. Der Kopf des Bolzens 37 ist so gestaltet, dass er in dem Schlitz 39 gleiten kann, aber nicht über den Tragkörper 3 vorsteht.
Gemäss der dargestellten Erfindung kann die Winkelgeschwindigkeit der Riemenscheibe 7 auf irgendeine von mehreren Arten verändert werden. Die Geschwindigkeit kann verändert werden durch Auswechslung der Federn 24 gegen Federn mit grösserer oder kleinerer Spannkraft, wobei die Winkelgeschwindigkeit der Riemenscheibe sich proportional mit der Spannung der Feder verändert. Dieses Mittel ist zweckmässig anzuwenden, um die Geschwindigkeit in groben Stufen zu verändern.
Eine zweite Art, um die Geschwindigkeit zu regeln, besteht in der Veränderung des Berührungswinkels zwischen Riemen und Riemenscheibe durch Einstellung der Achse 23 längs der Schlitze 27. Hiebei wird bemerkt, dass die Grösse des Berührungswinkels teilweise durch den Charakter des Riemenmaterials bestimmt wird. Wenn z. B. ein schwerer Lederriemen verwendet wird, kann der Berührungswinkel nur ungefähr 90-1200 betragen, während, wenn ein verhältnismässig leichter Riemen, z. B. ein dicker Leinenstreifen, verwendet wird, der BerÜhrungswinkel auf 7200 und mehr gebracht werden kann, d. h. der Riemen kann ein oder mehrere Male um die Scheibe gewickelt werden, in welchem Falle die Scheibe länger gemacht wird, so dass der Riemen um sie in Form einer Spirale gewunden werden kann.
Eine weitere Art, die Winkelgeschwindigkeit der Riemenscheibe zu verändern, besteht in der Verschiebung der Riemenscheibe und des Riemens längs der Welle 20, wobei die Verbindung des Riemens mit der Stange 23 bzw. mit dem Schwingungsorgan 1 derart ist, dass, wenn die Scheibe mittels des U-för- migen Teiles 32 längs der Welle 20 verschoben wird, der Riemen und die Verbindungsmittel mitfolgen.
Die Winkelgeschwindigkeit der Riemenscheibe wächst, wenn sie gegen das freie Ende des Schwingungorgans bewegt wird, da dieses Ende über einen grösseren Bogen schwingt als die andern Teile des Organs.
Diese besondere Art der Geschwindigkeitsregelung ist auch besonders wirksam, da sie die Möglichkeit bietet, die Winkelgeschwindigkeit der Riemenscheibe von einer Grössenordnung von 100 Umdrehungen pro Minute bis zu der Grössenordnung von einer halben Umdrehung pro Minute zu verändern und, wenn ein einziges Geschwindigkeitsregelungsmittel verwendet werden soll, ist dieses Mittel bei einem Motor von solcher Art zu empfehlen, bei welchem die Winkelgeschwindigkeit der Riemenscheibe, ohne die Schwin-
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ist vorzuziehen, eine Mehrzahl von Geschwindigkeitsregelungsmittel der beschriebenen Art in der Weise zu vereinen, dass nicht nur ein weit grösserer Spielraum einer Geschwindigkeitsregelung erhalten wird, sondern auch ein Mittel verwendet werden kann, um grobe Abstufungen der Geschwindigkeit, und andere Mittel,
um feinere Abstufungen der Geschwindigkeit zu erzielen. Schliesslich besteht eine weitere Art der Geschwindigkeitsregulierung für Vorrichtungen mit Schwingungsorganen in Form einer Stimmgabel in einem Antrieb des Rotationskörpers mittels der einen Zinke der Stimmgabel und in der Veränderung des wirksamen Gewichtes der andern Zinke, da die beiden Zinken der Stimmgabel synchron schwingen, selbst wenn ihre wirksamen Gewichte etwas in der Grösse differieren. Ein geeignetes Mittel, um die wirksamen Gewichte der Gabelzinken zu verändern, besteht in einem Gewicht 41, das längs eines Schlitzes 42 in der rechten Gabelzinke verschiebbar ist.
Das wirksame Gewicht der Zinke kann entweder durch Aus- wechslung des Gewichtes 41 gegen Gewichte von grösserer oder kleinerer Abmessung oder durch Längsverschiebung des Gewichtes in dem Schlitz 42 verändert werden.
Die angegebenen Regulierungseimichtungen können auch in anderer als der beschriebenen Weise ausgeführt werden, z. B. kann die Bewegung des festen Endes des Riemens statt längs der Spur einer Evolute auch längs einer andern Kurve erfolgen, so dass die Spannung des Riemens entweder in geradem oder umgekehrtem Verhältnis zur Veränderung des Berührungswinkels zwischen Riemen und Riemenscheibe verändert wird. Die Spannung des Riemens kann auch in anderer Weise geregelt werden, z.
B. durch Veränderung der Lage entweder der Schwingungsorgane oder der Achse, welche die Riemenscheibe trägt, oder durch Verwendung einer Schnalle zwischen Riemen und Federn ; überdies können die Federn vollkommen ausgeschieden werden durch Verwendung eines der ganzen Länge nach oder an dem Endteile elastischen Riemens.
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