AT93483B - Verfahren zum Imprägnieren von Dochten. - Google Patents

Verfahren zum Imprägnieren von Dochten.

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  Verfahren zum Imprägnieren von Dochten. 



   Es ist bekannt, dass Kerzen aus sauerstofffreier Kerzenmasse, wie Paraffin und Zeresin und auch Kompositionskerzen, ebenso wie Lampen, die mit nicht vollkommen raffiniertem Erdöl oder Pflanzenöl gespeist werden, unter starkem Rauchen und Russen brennen. Die in üblicher Weise gebeizten Kerzenund Lampendochte helfen   diesem Übelstande nicht   in vollem Masse ab. 



   Die Erfindung besteht darin, dass die Lampen-oder Kerzendochte mit einer Flüssigkeit getränkt werden, die neben Zucker oder Stärke Kaliumhydroxyd enthält. Kalisalze, wie insbesondere Chlorkalium und Kalisalpeter, sind als Bestandteile von   Dochtbeizen   bereits bekannt. Die Konzentration der im Sinne der Erfindung verwendeten Lösungen richtet sich nach der Beschaffenheit und Stärke der Dochte. Im allgemeinen wählt man 3-6% ige Lösungen von raffiniertem Zucker in destilliertem Wasser, welchen 1-2% Ätzkali zugesetzt werden. Der Zucker lässt sich durch Stärke ersetzen und in diesem Falle bereitet man einen 1-2% Weizenstärke, Kartoffelstärke u. dgl. enthaltenden dünnen Kleister. An die Stelle von   Zucker-oder Stärkelosungen   kann auch abgerahmte Milch treten, die mit Wasser verdünnt und mit Kaliumhydroxyd versetzt wird. 



   Die Dochte werden in die Lösung getaucht oder in dieser gekocht, dann mit den Händen oder maschinell ausgewrungen oder ausgeschleudert, getrocknet und in üblicher Weise verarbeitet. Allenfalls kann vor der angegebenen Tränkung der Dochte das übliche Beizen vorgenommen werden, jedoch ist dies nicht unerlässlich, weil schon die Behandlung der Dochte im Sinne der Erfindung eine ähnliche Wirkung wie das Beizen ausübt und das Abzehren der Dochte beim Brennen ausserordentlich fördert. 



   Die erfindungsgemäss behandelten Dochte bewirken ein rauch-und russfreies Brennen von Paraffinund Zeresinkerzen, sowie von mit nicht vollkommen raffinierten Ölen gespeisten Lampen und liefern beim Brennen eine sehr feine, leichte Asche, die von der Flamme mitgeführt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Imprägnieren von Dochten, dadurch gekennzeichnet, dass die Dochte mit einer verdünnten Lösung von Zucker oder Stärke, die Kaliumhydroxyd enthält, getränkt und dann getrocknet werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zum Imprägnieren von Dochten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle von Zucker oder Stärke abgerahmte Milch dient. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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