AT92355B - Verfahren zur Herstellung eines transportablen Projektionsschirmes für sogenannte Durchprojektion, der als Tageslichtschirm brauchbar ist. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines transportablen Projektionsschirmes für sogenannte Durchprojektion, der als Tageslichtschirm brauchbar ist.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die Möglichkeit, ein Bild zu projizieren, ist auf zweifache Weise gegeben, entweder dadurch, dass man die Strahlen des Projektionsapparates auf eine lichtundurchlässige, möglichst stark reflektierende Wand fallen lässt, die sie nach dem Auge des Beobachters zurückwirft, oder dadurch, dass man in den Gang der Lichtstrahlen, zwischen Apparat und Zuschauer ein durchscheinendes aber nicht durchsichtiges Mediuni in Form eines Lichtschirmes einschaltet. Im ersteren Falle steht der Apparat auf derselben Seite des Schirmes wie der Beschauer und der Weg des Lichtes wird durch die notwendige Reflexion des Schirmes wesentlich vergrössert, dadurch auch die Stärke herabgesetzt, im letzteren Falle, bei welchem der Schirm die Rolle der Milchglasscheibe eines photographischen Apparates spielt, dringt das Licht mit erheblich geringeren Intensitätsverlusten so durch den Schirm, dass es sowohl zerstreut wird, aber wie auf Milchglas deutlich die Umrisse und Farben der Zeichnung erkennen lässt. Da bei dem letzteren Verfahren das Licht den kürzesten Weg zurücklegt und keine Absorption erleidet, so ist damit eine beträchtliche Ersparnis an Energie verbunden. Bedingung für einen solchen Lichtschirm ist jedoch, dass er möglichst fehlerfrei ist, in höchstem Masse lichtdurchlässig, jedoch nicht so durchsichtig, dass der Beschauer den Stand der Lampeerkennt, Diese Forderungen werden erfüllt, wenn der Schirm, unter jedem Gesichtswinkel betrachtet, an allen Stellen gleichmässig hell erscheint. Es wurde gefunden, dass ein nach folgender Methode hergestellter Schirm diese Forderurg zu erfüllen vermag. Ein Strick fehlerfreies Leinen, Baumwollstoff, Seide oder Papier in passender Grösse wird nach bekannter Art mit Kopaivabalsam oder einer ähnlich optisch wirkenden pflanzensekrethaltigen Lösung getränkt, bis alle Poren des Stoffes gut geschlossen sind. Durch diese Präparation wird das Grundmaterial EMI1.2 dass der Standpunkt der Lichtquelle vom Beschauer aus erkannt wird, bringt man auf den vollkommen trockenen Schirm eine möglichst dünne Schichte von Stärkekörnern, die mit irgendeinem durchsichtigen Klebmittel auf den Schirm aufgetragen wird, so dass die Wand einen gleichmässig weissen Überzug erhält. Als Klebmittel hiezu eignet sich z. B. Schellacksprit. Weniger dichtgeschlossene Gewebe, die zum völligen Schliessen der Poren einen öfteren Anstrich mit Präparationsmittel brauchen würden, kann man zuerst mit einem Kleister von 40-50 g Stärke pro Liter Wasser bestreichen, ehe man mit Kopaivabalsam präpariert. Man erhält dann bereits mit einem Aufstrich von Balsam eine genügende Präparation. Ein auf diese Weise hergestellter Schirm besitzt gegenüber einem solchen, der mit Öl oder Fett getränkt ist, mehrere wichtige Vorzüge : die neue Präparation ist eine Dauerpräparation, die bequem durch Abspritzen mit Seifenwasser gereinigt werden kann. Der Schirm lässt sieh leicht rollen und transportieren. Der grösste Vorzug aber liegt darin, dass ohne Verdunklung des Zuschauenaumes. ein unter jedem Gesichtswinkel betrachtetes Bild, infolge der erzielten Dispersion vollkommen gleichmässig beleuchtet erscheint, Farben durch die der Stärke eigenartigen Lichtbrechungsverhältnisse in nicht erreichter Leuchtkraft wiedergegeben werden können, sofern nur dafür gesorgt ist. dass der Raum hinter dem Schirm nicht von Licht getroffen wird. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung eines transportablen Projektionsschirmes für sogenannte Durchprojektion, dadurch gekennzeichnet, dass Leinen-, Baumwollstoff usw. vorerst in bekannter Weise unter Zuhilfenahme von Kopaivabalsam oder ähnlich optisch wirkenden Mitteln, durchscheinend gemacht wird, worauf in irgendeiner üblichen Weise eine dünne Schichte von Stärkekörnern ein oder beiderseitig auf die vorpräparierte Fläche aufgetragen wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass behufs besserer Fixierung der Stärkekörner auf der Fläche, das Auftragen derselben unter Zuhilfenahme irgendeines Klebstoffes, in welchem die Stärke aufgeschlemmt wird, vorgenommen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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