AT92171B - Rohrverbindung. - Google Patents

Rohrverbindung.

Info

Publication number
AT92171B
AT92171B AT92171DA AT92171B AT 92171 B AT92171 B AT 92171B AT 92171D A AT92171D A AT 92171DA AT 92171 B AT92171 B AT 92171B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
connection
pipe
pipes
pipe connection
rings
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Mannesmann Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann Ag filed Critical Mannesmann Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT92171B publication Critical patent/AT92171B/de

Links

Landscapes

  • Gasket Seals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Rohi'verbinduug.   



   Die Erfindung betrifft eine Rohrverbindung mit kegelförmigen   Piessstüeken,   die durch die Anzugflansche auf die Rohre gepresst werden. Die Benutzung kegelförmiger Ringe ist bei Rohrverbindungen bereits vorgeschlagen worden. Dabei hat man entweder ungeteilte oder geteilte Keilringe verwendet und auch bei diesen an den zu verbindenden Rohren noch Bördel vorgesehen. Mit ungeteilten Keilringen ist ein festes Anlegen der Keilringe an die Rohre überhaupt   unmöglich,   die bekannten Einrichtungen dieser Art waren auch sehr verwickelt und sicheren trotzdem nicht einen festen Zusammenhang der Rohre. Nach einem andern Vorschlag soil ein Keilring aus zwei Hälften verwendet werden. Ein solcher Ring kann sich ebenfalls dem Rohrprofil nicht genau anpassen und nicht an allen Stellen gegen den Rohrumfang gepresst werden.

   Eine derartige Verbindung ist also ebenfalls unsicher, was auch schon daraus hervorgeht, dass, wie erwähnt, bei einer bekannten Verbindung dieser   Alt   an den Rohrenden Bördel vorgesehen waren, die ein Widerlager für die Keilringe bilden sollen. Durch die notwendige Bearbeitung der Rohre wird die Verbindung teuer und man kann nicht ohne weiteres beliebige Rohrabschnitte mit einander verbinden. 



   Die vorliegende Verbindung vermeidet die Mängel aller bekannten Verbindungen. Sie'ist dadurch gekennzeichnet, dass als Pressstücke an sich für andere Zwecke bekannte, kegelförmige, durch Einschnitte federnd gemachte Ringe benutzt werden, die unmittelbar auf den glatten Rohren sitzen, und sich beim Anziehen der Flansche saugend dem Rohrumfang fest anschliessen. 



   Jede Bearbeitung der Rohre fällt hiebei fort, die Verbindung ist äusserst einfach und wegen der Anpressung der Keilringe an allen Stellen des Rohrumfanges vollkommen sicher. 



   In der Zeichnung ist eine derartige Rohrverbindung in einem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 teils in Ansieht, teils im Schnitt dargestellt. 



   Fig. 2 zeigt einen der verwendeten Keilringe und Fig. 3 eine Einzelheit. 



   Die Enden der glatten Rohre a sind stumpf aneinander gelegt, auf jedes Rohr ist ein durch Einschnitte federnd gemachter Keilring b, der gegebenenfalls auch aus mehreren Teilen, die sich an den Fugen   überdecken,   bestehen könnte, aufgeschoben. Auf diesen Keilringen b sitzen Flanschen e, die durch Schraubenbolzen   d   vereinigt sind und durch Anziehen der Muttern einander genähert werden können. Bei dieser Bewegung werden die Keilringe b im Durchmesser etwas verkleinert und dadurch mit grosser Kraft auf die Rohre gepresst, so dass eine vollkommen feste Verbindung zwischen den Ringen und den Rohren entsteht. 



   Infolgedessen nehmen die Flanschen bei   ihrer Annäherung   die Rohre mit und pressen die Enden, zwischen denen eine Dichtung e angebracht ist, fest zusammen. Die Dichtungsfuge ist durch den einen über sie hinweggreifenden Keilring, wie die rechte Seite der Fig. 1 zeigt, überdeckt, wodurch die Dichtung am Platze gehalten und gleichzeitig die Rohre zentriert werden. Gegebenenfalls könnte, wie Fig. 3 zeigt, in einer Aussparung des Keilringes noch eine die Fuge überdeckende Dichtung t angebracht werden. 



   Bei der vorliegenden Rohrverbindung fällt jede Bearbeitung und Schwächung der Rohrenden fort, das gesunde Rohrmaterial bleibt erhalten, die Verbindung ist dadurch nicht nur besser, sondern auch billiger. 



   Die Verbindung kann überall, auch an fertig montierten Leitungen, nachträglich angebracht werden. 



  Bei einem Rohrbruch braucht nur das schadhafte Stück herausgeschnitten zu werden, die Enden des 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gleichzeitig ein neues   Passstück   zwischengeschaltet. Bisher musste das beschädigte   Rouir ausgebaut   und zur Fabrik geschickt werden, wodurch viel Zeitverlust, Kosten und Betriebsstörungen entstanden :
Ein weiterer Vorzug der neuen Verbindung besteht darin, dass die nun mögliche Benutzung glatter Rohre eine weit leichtere Versendung, namentlich zu Schiff, mit viel geringerem Raumbedarf als bisher ermöglicht. Die Verbindungsteile lassen sich in Kisten verpacken und die glatten Rohre dicht verstauen. 



  Jede Nacharbeit an der Verlegungsstelle, wie nachträgliches Aufwalzen von Bunden od. dgl., fällt jetzt fort. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rohrverbindung mit kegelförmigen Pressstücken, die durch die Anzugflansche auf die Rohre gepresst werden, dadurch gekennzeichnet, dass als Pressstücke an sich bekannte, kegelförmige, durch Einschnitte federnd gemachte Ringe (b) benutzt werden, die unmittelbar auf den glatten Rohren (a) sitzen und sich beim Anziehen der Flansche saugend dem Rohrumfang fest anschmiegen.

Claims (1)

  1. 2. Rohrverbindung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Aussparung des die Fuge. der Rohrverbindung überdeckenden Keilringes eine Dichtung fi) angeordnet ist, die die Fugen- dichtung (e) überdeckt (Fig. 3). EMI2.1
AT92171D 1919-07-26 1920-07-26 Rohrverbindung. AT92171B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE92171X 1919-07-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT92171B true AT92171B (de) 1923-04-10

Family

ID=5644051

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT92171D AT92171B (de) 1919-07-26 1920-07-26 Rohrverbindung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT92171B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE350608C (de) Rohrverbindung mit keilfoermigen Pressstuecken
DE2010013A1 (de) Rohrverbinder
CH202300A (de) Schweissverbindung an Rohren.
AT92171B (de) Rohrverbindung.
DE3419633C2 (de) Zug- und schubgesicherte Schraubmuffenverbindung für Rohre
DE855832C (de) Rohrverbindung fuer Versatzrohre
DE859243C (de) Hochdruck-Stahlrohrgelenkleitung
DE947034C (de) Kupplung fuer Rohre und andere hohle Bauteile
AT98593B (de) Flanschenverbindung, insbesondere für Druckluftrohrleitungen.
AT200865B (de) Rohrverbindung
DE619161C (de) Rohrverbindung mit einer die Rohre umfassenden Muffe und Klemmhuelsen
DE2136898C2 (de) Verbindung für Fluidleitungen
EP0010332A1 (de) Kupplungselement sowie Verfahren zur Herstellung desselben
DE1937399C3 (de) Vorrichtung zum abgedichteten Aneinanderkuppeln von fließfähige Medien führenden Elementen, beispielsweise Leitungsrohren
DE693278C (de) Muffenrohrverbindung
DE862532C (de) Rohrverbindung
DE445282C (de) Einlage zur Herstellung von Rohrverbindungen oder -verschluessen
CH130503A (de) Anordnung zum dichten Anschluss eines Schraubkörpers an einen zur Aufnahme eines komprimierten Fluidums bestimmten Hohlkörper.
DE616085C (de) Verbindung fuer Rohre u. dgl., bei der eine Klemmhuelse derart zwischen Druckgliedern angeordnet ist, dass ihre Enden den Druckgliedern anliegen und dass beim Schliessen er Verbindung die Klemmhuelse zusammengedrueckt und verformt wird
DE599564C (de) Schnellrohrverbindung mittels Kniehebelverschluss
DE858048C (de) Muffenrohrverbindung
DE809737C (de) Armaturen-Verbindungsrohr
DE921960C (de) Kugelgelenkige Muffenrohrverbindung mit Schraubstopfbuchse
AT101534B (de) Einlage zur Herstellung von Rohrverbindungen oder -verschlüssen.
AT48917B (de) Rohrverbindung.