AT92117B - Atmungsgerät. - Google Patents

Atmungsgerät.

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AT92117B
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Austria
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breathing
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Alexander Bernhard Dr Draeger
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Alexander Bernhard Dr Draeger
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Description


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    Atmungsgerät.   
 EMI1.1 
 



   Der Weg, den die von dem Atmungssack bewegte Aussenluft beschreibt, kann hiebei mit Hilfe von Saug-und Druckventilen, die zweckmässig mit der Heizleitung in Verbindung stehen, so bestimmt werden, dass die Heizluft die Heizleitung zwangsweise immer in einer Richtung durchströmt, damit der   Atmungssack   nur mit der verhältnismässig warmen Aussenluft und nicht mit der durch den   Flüssigkeit-   behälter abgekühlten Luft in Berührung kommt und dadurch hart wird. 



   Zur Anwärmung des, als Heizmittel dienenden Teiles der Aussenluft kann man auch noch die durch die ausgeatmete Luft, insbesondere durch die   Kohlensäureaufnahme   in dem mit   dem Gerät   verbundenen Luftreinigungseinsatz erzeugte Wärme verwerten. Zu diesem Zweck ist der Zusammenbau des Gerätes so gewählt, dass der Einsatz seine ausstrahlende Wärme an die von dem   Atmungssack   als Heizluft bewegte Aussenluft abgibt. 



   Die Zeichnung zeigt in Fig. 1- teilweise im Schnitt ein   Ausführungsbeispiel   eines der Erfindung   gemäss eingerichteten Atmungsgerätes   in schematischer Darstellung. Fig. 2 ist eine ähnliche Darstellung, 
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 noch zwei weitere Ausführungsformen des Atmungsgerätes. 



   Das flüssige Atmungsgas, z. B. flüssiger Sauerstoff, befindet sich in einem für. solche Zwecke geeigneten   und mit-einer zweckmässigen Aufsaugemasse, z. B. Asbest od. dgl.   gefüllten Behälter a (Fig. 1), 

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 der in bekannter Weise von einem   Aussenbehälter   b umgeben ist, der ihn gegen die Einwirkung von Aussenwärme schützt. In dem Aussenbehälter b ist gemäss der Erfindung auch der Atmungssack c des in bekannter Weise aus einem Luftreinigungseinsatz d, einem Ventilkasten e mit Einatmungsventil el und Ausatmungsventil   e2   und einem nach dem   Gesiehtsanschlussorgan   (Maske oder Mundstück) führenden   Atmungsschlauch I bestehenden   Atmungsgerätes untergebracht.

   Der Atmungssack steht mit dem Ventilkasten e und dem Einsatz   d,   in bekannter Weise in Verbindung. Von dem Behälter a führt ein Rohr g nach dem Ventilkasten e, um das verdampfte flüssige Atmungsgas in den Luftweg des Gerätes überzuleiten. 



   Bei der Einatmung fällt der Atmungssack   c   aus der punktierte Stellung (Fig. 1) ungefähr in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Stellung zusammen und übt dadurch in dem   Aussenbehälter   b eine Saugwirkung aus, durch die Aussenluft durch den Stutzen   h   in den Behälter b hineingeholt wird. Bei der Ausatmung bläht sich der Atmungssack c wieder auf und stösst die vorher in den   Behälter   hineingeholte Luft durch den Stutzen   h wieder   aus usw.

   Die durch die   Saug-und Druekbewegungen   des   Atmungssackes   in den Behälter b   hineingeholte   und wieder ausgestossene Aussenluft durchströmt hiebei die zwischen dem   Flüssigkeitsbehälter   a und dem   Aussenbehälter   b belassenen, Heizkanäle bildenden 
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 punktiert dargestellt) beim Einzug in der einen und beim Ausstoss in der andern Richtung und gibt dabei ihre Wärme an den Behälter a ab. Die dadurch vergaste Flüssigkeit tritt durch das Rohr g in das   Atmungsgerät über.   Je stärker, d. h. je tiefer und je häufiger der Gerätträger atmet, desto mehr Aussenluft wird in dem Behälter b hin und her bewegt und desto mehr Atmungsgas in dem   Flüssigkeitsbehälter   a entwickelt.

   Die Versorgung des Atmungsgerätes mit Atmungsgas wird also durch die Atmung selbst selbsttätig geregelt. 



   In manchen Fällen wird es zweckmässig sein, den Flüssigkeitsbehälter a und den Atmungssack   a   in je einem besonderen Aussenbehälter   bl   bzw. b2 (Fig. 2) unterzubringen und beide Behälter durch einen Kanals od. dgl. miteinander in Verbindung zu setzen. 



   Will man verhindern, dass durch   Berührung   mit dem Behälter a abgekühlte Luft den Atmungssack bestreicht und diesen hart macht, so kann dies dadurch vermieden werden, dass man die Aussenluft mit Hilfe von   Rückschlagventilen   zwangsweise in nur einer Richtung um bzw. durch den Behälter a strömen lässt. Zu diesem Zweck ist der   Aussenbehälter   b (Fig. 3,4) bzw.   7J2     (Fig. 2)   mit einem Einsatzstutzen   m   und dieser mit einem bei der Einatmung (Zusammenfallen des Atmungssackes) sich selbsttätig öffnenden Saugventil   n   versehen, während der nunmehr lediglich als Anlass dienende Stutzen h mit einem sich bei der Aufblähung des Atmungssackes selbsttätig öffnenden Druckventil 0 (Fig. 3,4) ausgerüstet ist.

   In Fig. 2 ist gezeigt, dass ein solches Druckventil anstatt in dem   Auslassstutzen     A   der   Heizleistung i   bzw. des den Flüssigkeitsbehälter a umgebenden Behälters   01   auch in dem   Einlass-oder Verbindungsstutzen &    angeordnet sein kann. 



   Bei den Ausführungsbeispielen gemäss Fig. 3 und 4 saugt der Saughub des Atmungssackes bei geschlossen bleibendem Ventil c   Aussenluft   in den Behälter b durch das sich öffnende Ventil   ?   ein. Diese hineingeholte Aussenluft wird durch die nachfolgende Aufblähung des Atmungssackes bei geschlossenem Ventil   n   durch das sich öffnende Ventil o wieder ausgestossen, wobei es den   Flüssigkeitsbehälter a umspült   bzw. dessen Heizleitung   i   durchstreicht. 



   Bei dem   Ausführungsbeispiel   nach Fig. 2 wird die von dem Saughub des   Atmungssackes   in den 
 EMI2.2 
 übergedrückt, worin sie, soweit sie nicht durch den Stutzen   TL ins   Freie gelangt, bis zum nächsten Druckhub des Atmungssackes stehen bleibt, um dann durch die von dem neuen Saughub des Atmungssaekes herbeigeschaffte   Aussenluft hinausgestossen zu   werden, usw.

   Bei den Geräten nach Fig. 2-4 wirkt also der Atmungssaek gleichsam als eine einfach wirkende, in nur einer Richtung fördernde   Pumpvornchtung,   die bei dem einen Hub Aussenluft ansaugt und diese beim nächsten Hub um den Flüssigkeitsbehälter oder durch dessen Heizleitung treibt, und zwar so, dass die Strömung der Luft immer in der gleichen Richtung stattfindet und abgekühlte Luft mit dem Atmungssack nicht in Berührung kommt.

   Bei dem Gerät nach Fig. 1 wirkt der Atmungssack dagegen als Kolben einer Spritze, indem er die durch die Öffnung   h   in den Behälter b   eingesaugte Aussenluft durch   dieselbe Öffnung wieder ausstösst, so dass die Heizluft eine Hin-und Herbewegung um bzw. durch den   Flüssigkeitsbehälter   erhält, wobei die bei der Einzugsbewegung im Behälter a abgekühlte Luft den Atmungssack bespült, was bei den Geräten nach Fig. 2-4 vermieden ist. 



   In Fig. 4 ist gezeigt, wie die durch die Ausatmungsluft bzw. die Kohlensäureaufnahme erzeugte Erhitzung des Einsatzes cl zum Anwärmen der zur Beheizung des Flüssigkeitsbehälters dienenden Aussenluft verwertet werden kann. Es wird dies dadurch erreicht, dass man den Einsatz d einfach in den Atmungssack   umschliessenden   Behälter b (oder   02,   Fig. 2) verlegt oder so an diesem anordnet, dass die entwickelte Wärme in das Innere dieses Behälters ausstrahlt und die darin befindliche Aussenluft entsprechend anwärmt. 



   Um zu verhüten, dass sich infolge übermässiger Vergasung der Atmungssack zu straff mit Atmungs-   fiat,   empfiehlt es sich, in dem Atmungssack einen Auslass mit Rückschlagventil anzubringen, durch 

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 den die überschüssige Gasmenge entweichen kann. In Fig. 1 ist ein solcher Auslass mit Rückschlagventil p angedeutet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Atmungsgerät   zum Atmen in giftigen Gasen mit einem Atmungssack und einem verflüssigtes Atmungsgas enthaltenden Behälter, dessen Inhalt durch die einem Ummantelungsgehäuse des Behälters zugeführte Aussenluft vergast wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Atmungssack (e) im Innern des Ummantelungsgehäuses (b) angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Atmungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Atmungssack (e) in einem besonderen Ummantelungsgehäuse (b2) untergebracht ist, das mit dem Ummantelungsgehäuse des Flüssigkeitsbehälters (a) in Verbindung steht.
    3. Atmungsgerät nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftreinigungseinsatz (d) im Innern des den Atmungssack umgebenden Ummantelungsgehäuses (b oder b2) angeordnet ist. EMI3.1
AT92117D 1919-02-17 1920-08-11 Atmungsgerät. AT92117B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE92117X 1919-02-17

Publications (1)

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AT92117B true AT92117B (de) 1923-04-10

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ID=5644018

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AT92117D AT92117B (de) 1919-02-17 1920-08-11 Atmungsgerät.

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