AT91967B - Schrämvorrichtung. - Google Patents

Schrämvorrichtung.

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AT91967B
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disk
discs
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Ludwig Dr Ing Loch
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Ludwig Dr Ing Loch
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    Schr mvorlichtung.   



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Ausgestaltung und Verbesserung von   Schrämvorrichtungen,   die sich von den bekannten Einrichtungen dieser Art dadurch unterscheiden, dass die Verlegung der   Schrämseheiben   mittels eines mehrfach geknickten Tragarmes erfolgt zum Zwecke, um die Bauart der Vorrichtung durch Verringerung der Zahl der notwendigen   Schrämscheiben   zu vereinfachen. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der Teilung der Antriebsturbine.   Zweckmässig   ist eine 
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 wird die Herstellung einer den Scheibendurchmesser   überschreitenden     Schrämtiefe   ermöglicht.

   Die Bearbeitung des Mateliales auf die ganze Breite der Vorrichtung (des   Schrämfeldes)   wird hiebei durch sogenanntes   Vor- und Nachschrämen,   d. h. durch stufenweises Abarbeiten des Materiales infolge'der verschiedenen Durchmesser der Scheiben ermöglicht. Zur Bearbeitung des Materiales auf die ganze Breite der Vorrichtung besitzen die   Schrämseheiben   verbreitete Ränder, die zur Befestigung der   Sehrämzähne   diepen ; der Tragarm bzw. die Tragarmteile werden sodann so geführt, dass sie knapp an den Rändern dieser einen verschiedenen Durchmesser besitzenden Scheiben abgesetzt bzw. ahgeknickt sind. Die 
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 Ebene der Scheibe, doch wird deren wirksamer Teil so geformt bzw. eingestellt, dass die Bearbeitung des Materials auf die ganze Scheibendicke erfolgt.

   Sind an der Vorrichtung drei oder mehr   Schrämscheiben   vorgesehen, so ist der zwischen diese hineinragende Tragarm gegabelt und dabei ist es ferner von Vorteil, der mittleren   Schrämscheibe,   einen grösseren Durchmesser als den beiden äusseren   Schrämscheiben   und diesen wieder einen grösseren Durchmesser wie den gegebenenfalls vorgesehenen. weiteren äusseren Schrämscheiben zu geben. Die an einer Vorrichtung vorhandenen Schrämscheiben können miteinander gekuppelt sein und werden sodann gemeinsam angetrieben, in welchem Falle es sich bei Benutzung von drei Scheiben empfiehlt, den gemeinsamen Antrieb an der mittleren Scheibe anzuordnen. An der Vorrichtung können aber auch zwei oder mehrere Antriebe vorgesehen sein, von denen jeder ein oder mehrere Schrämscheiben antreibt.

   In diesem Falle ist es zweckmässig, die Antriebe nach entgegengesetzten Richtungen wirken zu lassen, um den Tragarm mehr oder weniger oder gänzlich zu entlasten. 



   In den Zeichnungen sind zwei   Ausführungsbeispiele   veranschaulicht. Nach Blatt 1 besteht die   Sehlämvomchtung   aus drei parallel angeordneten Scheiben   1, 2, 3   ; die Scheibe 5 besitzt einen festen Zapfen4, auf welchem der Hohlzapfen 5 der Scheibe 1 verkeilt ist. Mit diesem Hohlzapfen 5 ist die Nabe 6 der mittleren Scheibe. 2 verkeilt, so dass alle drei Scheiben zu einem Ganzen vereinigt erscheinen. Dieses Scheibensystem wird auf einem durch die Mittelscheibe 2 geteilten Tragarm 7 getragen und der leichten Beweglichkeit wegen ist hier ein Kugellager 8 eingeschaltet. Die beiden Hälften des Tragarmes 7 werden vom Kugellager an bis zum Umfang der äusseren Scheiben 1, 3 hart an letzteren geführt, um an der Innenscheibe 2 Raum zur Anbringung von beiderseits angeordneten Freistrahlschaufeln 9 zu gewinnen.

   Aus dem gleichen Grunde sind diese Arme 7 zwischen den Schaufeln 9 und der Randverbreiterung der äusseren Scheiben 1, 3 gegen die mittlere Scheibe 2 abgeknickt und verlaufen hart an der letzteren bis zur Verstärkung derselben ; von da ab knicken die Arme 7 wieder nach aussen und werden dann (durch eine Schraube   10)   mit einander verbunden und erhalten eine Ausbildung, die es erlaubt, an einen Tragarm aufgesteckt und festgeschraubt zu werden. Längs der beiden Tragarmhälften sind Rohre 11 angeordnet, 

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 die den Zweck haben, Druckwasser, Druckluft od. dgl. in das Innere der Scheiben zu den Schaufeln zu : leiten. Die Rohrenden sind zu Düsen ausgebildet, die vorteilhaft halbkreisförmige Mündungen haben. 
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 und geben miteinander ein ganzes Freistrahlaggregat. 



   Der Darstellung nach erfolgt die Drehung im Uhrzeigersinn. Am Umfang sind die Scheiben verbreitert. In entsprechenden Ausnehmungen 12 der Scheibenräder sind die Schrämzähne 13 angeordnet und durch einen aufschraubbaren Ring 14 gegen das Herausfallen gesichert. Trotz der gleichen   Fussbreite   sind die Zähne   13 verschieden gross und   derart versetzt gegeneinander angeordnet, dass durch die Zähne der äusseren Scheiben 1, 3 die Flächen   ab und tg Schrämfelde herausgearbeitet werden,   während die Zähne des mittleren Rades 2 die Fläche cde bearbeiten. 



   Durch das   Nachschrämen   der äusseren Scheiben kann der   Tragarm ?',   der eine geringere Breiteals die ganze Vorrichtung besitzt, im Schram der Schrämscheibe folgen, was die Herstellung eines tieferen Schrames ermöglicht, als der Scheibendurchmesser bei anderen Ausführungen zulassen würde. 



   Die Ausführungsform Blatt 2 unterscheidet sich gegenüber der eben beschriebenen durch die 
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 die beiden äusseren Scheiben 1 und 3, welche Aggregate aber verschiedenen Drehungssinn haben, so dass ; es beim Vollbetrieb zu einem teilweisen Ausgleich des auf den Tragarm 7 wirkenden Druckes kommt. 



   Die beiden äusseren Scheiben 1, 3 sind miteinander gekuppelt und durch Kugellager in der Hohlwelle der mittleren Scheibe   2   verlagert. Die Verlagerung der Mittelscheibe 2 im Tragarm 7 erfolgt wie früher. 



   Durch entsprechende Knickung der Arme 7 muss auf die Anbringung zweier Freistrahlaggregate Rücksicht genommen werden. 



   An Stelle der Freistrahlturbinen können auch andere Turbinensysteme für Druckwasser, Pressluft od dgl. oder Elektromotoren eingebaut werden ; auch kann die   Sehrämvorriehtung   an einem Tragarm angeschraubt werden, welcher mit einem Schwenk-und Vorschubapparat in Verbindung gebracht wird. 



   Die Vorrichtung kann mit Hilfe dieser oder anderer Einrichtungen zur Herstellung von Schramen,
Schlitzen,   Böschungen   und Rünsten Verwendung finden. 



   PATENT-ANSPRUCHE :   l. Sehrämvorriehtung   aus miteinander gekuppelten, auf einem geknickten Tragarm gelagerten und auf die ganze Breite der Vorrichtung wirksamen turbinenartig bzw. elektrisch angetriebenen   Schräm-   scheiben von verschiedenem Durchmesser, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlagerung der Schräm- . scheiben mittels eines mehrfach geknickten Tragarmes   (7)   in der Weise erfolgt, dass das Ende oder die Enden des Tragarmes in innere Vertiefungen der äusseren   Schrämscheiben   eingreifen, zu dem Zwecke, um die Bauart der Vorrichtung durch Verringerung der Zahl der notwendigen Schrämscheiben, eventuell bis auf zwei, zu vereinfachen.

Claims (1)

  1. 2. Schrämvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Turbinenantrieb der Schrämscheiben (bezüglich der Löffel und des Strahlrohres) geteilt ist, und die Teile entweder an beiden Seiten ein und derselben Schrämscheibe oder an zwei verschiedenen (äusseren) Schrämscheiben wirksam sind.
AT91967D 1919-04-14 1919-04-14 Schrämvorrichtung. AT91967B (de)

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