<Desc/Clms Page number 1>
A lltomobildiebstalùssicherung,
Um den immer häufiger vorkommenden Automobildiebstählen wirksam begegnen zu können, ohne dass kostspielige Anschaffung und langdauernde Adaptierung notwendig sind, wird im nachstehenden eine einfache, praktische und billige Sicherung beschrieben, welche den Gegenstand der Erfindung bildet.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 die Sicherung der Motorhaube, in Fig. 2 und 3 die Vorrichtung zur Blockierung der Lenkung und zum Kurzschluss des Magnetapparates.
Die Sicherung basiert auf der, durch Absperrung der Motorhaube beruhenden Unzugänglichkeit des unter derselben liegenden Motors und einer Blockierung der Lenkung. Die Motorhaube wird, wie Fig. 1 zeigt, auf beiden Seiten abgesperrt, u. zw. geschieht dies mit Hilfe je eines Schlosses s, das nach der Kühler-und Bordwandseite je einen Riegel t'und hat ; der Riegel r greift in einen Bügel kam am Kühler, fl in einen Bügel 7C1 an der Bordwand ein. Das Schloss ist von aussen für Unberufene unzugänglich, dosischer Konstruktion und kann daher nur mit dem dazugehörigen Schlüssel gesperrt und geöffnet werden. Die Riegel sind ausserdem durch eine Sperre gegen Verschiebung gesichert.
Die Sicherung gegen ein Fortschleppen oder Stehlen des Autos besteht nun darin, dass gleichzeitig mit der Blockierung der Lenkung der Magnetapparat kurzgeschlossen wird. Wie Fig. 2 zeigt, ist die Steuersäule i und die Steuersäulenhülse i durchbohrt ; genau über dieser Bohrung befindet sich der Fixierstift c, an dem der Hebel h befestigt ist. Der Fixierstift c ist in der Fibrehülse b, die auf der ringförmigen Grundplatte a verschraubt ist, und in dem Schraubdeckel e, der auf der Fibrehülse b verschraubt ist, geführt, und wird durch die Spiralfeder d stets nach abwärts gedrückt.
Auf der Aussenseite der Führungshülse des Schraubdeckel e ist ein Gewinde vorgesehen, in das die Kontaktschraube g verschraubt ist. f ist eine Unterlagsscheibe, die zur Befestigung des Kurzschlusskabels dient. Die Fibrehülse b hat einen Längs-und einen schiefen Querschlitz, in welchen der Hebel h seine Bewegung begrenzt hat.
Die Grundplatte a ist mit einer Schelle auf der SteuersÅaulenhülse befestigt.
Während der Fahrt ist der Fixierstift c durch den Hebel h in dem schiefen Querschlitz hochgehoben und festgehalten und es ist eine metallische Berührung (Kurzschluss) nicht möglich, weil der Fixierstift durch die Fibrehülse von den übrigen Teilen des Chassis isoliert ist.
Will man nun das Automobil sichern, so sperrt man zunächst die versperrte Motorhaube auf der Lenkradseite auf, hebt diesen Motorhaubenteil etwas hoch und dreht den Hebel h in dem Querschlitz so lange, bis er in den Längsschlitz der Fibrehülse b kommt und lässt ihn los ; durch die Spiralfeder d wird er nun in die Bohrung der Steuersäulenhülse und der Steuersäule einschnappen und es ist zugleich eine leitende Verbindung von rf1gnctapparat über Kurzschlusskabel - Deckelschraube-Spiralfeder-Fixierstift-Steuerung-Chassis-Motor zum
EMI1.1
Motorhaube wieder.
Würde jemand versuchen, das Auto zu stehlen, so würde zunächst der Motor nicht angeworfen werden können, weil der Magnetapparat kurzgeschlossen ist ; ausserdem würde die Lenkung nicht funktionieren, weil bei Drehung der Steuersäule der Fixierstift sich gegen die Steuersäulenhülse stemmen würde, daher eine Bewegung nicht möglich wäre. Beides zu beheben ist für Fremde nicht möglich, weil
EMI1.2
öffnet man die Motorhaube mit dem Schlüssel auf der Lenkradseite, hebt sie etwas hoch und dreht den Hebel h aus dem schiefen Querschlitz in den Längssehlitz. lässt den Hebel los und sperrt die Motorhaube
<Desc/Clms Page number 2>
ab. Beim Entsichern wird der Hebel im Längsschlitz hochgehoben und in den Querschlitz gedreht.
Das Auf-und Zusperren der Motorhaube ist beim Sichern und Entsichern derselbe Vorgang.
Die Vorteile dieser Sicherung sind sehr mannigfache. Es sind durch die abgesperrte Motorhaube der Motor sowie dessen Bestandteile gegen unabsichtlich oder böswillige Verstellungen und Beschädigungen usw. vollkommen geschützt, für Fremde nicht zugänglich ; die bisher gebräuchlichen Haltevorrichtungen für die Motorhaube sind überflüssig geworden. Die Sicherungsvorrichtung an der Steuerung funktioniert infolge ihrer ausserordentlichen Einfachheit anstandslos und man kann, weil bloss ein Hebel verdreht und nieder-, respektive hochgehoben werden muss, die Sicherungsmanipulation auch in der ärgsten Finsternis-ohne LieLt-zum Unterschiede von schon bestehenden Sicherungen, bewerkstelligen.
Ausserdem kann diese Sicherung ohne hohe Kosten und grossen Zeitaufwand an jedem Automobil angebracht werden.