AT9157B - Verfahren und Vorrichtung zum Vervielfältigen von Phonogrammen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Vervielfältigen von Phonogrammen.

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AT9157B
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electrodes
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Thomas Alva Edison
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Thomas Alva Edison
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Description


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 falls in Rotation versetzt. Nunmehr wird die Inductionsspule in Thätigkeit gesetzt und der Strom so reguliert, dass zwischen den Elektroden 9 eine ruhig streichende Entladung von hoher Spannung stattfindet. Durch eine derartige Entladung in einem   cvacuicrten   Raum wird eine rasche Verdampfung    des,   Elektrodenmetalls und ein Niederschlagen des verdampften Metalls auf   der Phonographenwalze in   Form eines äusserst feinen, gleicht mässigen und zusammenhängenden Überzuges erreicht, so dass durch einen nachfolgenden, gewöhnlichen elektrolytischen Process eine stärkere Plattierung vorgenommen werden kann. 



   Es ist selbstverständlich, dass die beschriebene Methode des Niederschlagens von   ) IotaUdämpfen mitte1st   einer ruhig streichenden, elektrischen Entladung auch für andere Zwecke Verwendung finden kann : der dünne Metalltiberzug auf den Phonogrammen kann ferner auch auf andere Weise, z. 13. durch Auftragen von Blattgold oder von Silbersalzen, welche dann durch geeignete chemische Reagentien zu Metall reduciert werden, erreicht werden. 



   Nachdem man auf diese Weise auf dem Phonogramm einen äusserst dünnen Metall- überzug erzeugt hat, wird das   Phonogramm   aus der Vacuumkammer entfernt., und dem Überzug durch einen rascher verlaufenden Process, z. B. durch Erzeugung eines Kupferiiberzuges im   eloktrolytischen   Bad, eine grössere Dicke gegeben. Hierauf wird das   eigent-   liche Phonogramm aus der auf demselben gebildeten Metallhülle entfernt, indem man   e.   durch Kälte sich zusammenziehen lässt und herausstreift oder es ausschmilzt. Die Aussenfläche der so gebildeten Metallform wird hierauf vollkommen glatt abgedreht und so genau wie möglich passend in einen cylindrischen Mantel, der zweckmässig aus   Messing   besteht, eingesetzt.

   Auf diese Weise hat man eine hohle, cylindrische Metallform, welche auf der Innenfläche das Negativ des Originalphonogramms trägt, und von welcher durch 
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In   Fig. 2   ist 23 eine Grundplatte, auf welche die Form aufgestellt wird. 24 ist der   äussere Messingmantel   und 25 die eigentliche Form mit dem Negativ auf der inneren Seite. 



    Hi ist   eine leere Phonographenwalze von bekannter, seifenähnlicher Zusammensetzung. In die conische Bohrung dieser Walze passt der conische Dorn 27. 



   Um mit dieser Vorrichtung Copien des   Phonogramms   herzustellen, wird die leere Walze in die Form gestellt und sammt dieser einer Erhitzung ausgesetzt. Infolgedessen 
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 negative l'honogramm der Form eindrücken und empfängt ihrerseits einen positiven Eindruck des Phonogrammes. Gleichzeitig wird die Walze durch die Erwärmung etwas weicher. so dass mittelst des Dornes 27 das Eindrücken der Walze in das Negativ noch unterstützt werden kann.   IIiedurch wird   ein klarer, scharfer und absolut genauer Abdruck des Originals erzielt. Der Dorn wird alsdann herausgezogen, und die Vorrichtung in einer   Cefrierkammer der Kälte ausgesetzt,   so dass die Duplicatwalze sich sehr stark zusammenzieht und einfach in achsialer Richtung aus der Form herausgezogen werden kann.

   Es ist zu bemerken, dass der Eingriff der leeren Walze mit der Form durch die   Wärmeau-     dehnung allein   oder auch dadurch erfolgen kann, dass die Walze zunächst durch An-    ärmen weich   gemacht und dann mechanisch mittelst des   conischen   Domes eingepresst werden kann. Die Verbindung beider Verfahren in der beschriebenen Weise ist jedoch vorzuziehen. mittels der in Fig. 3 dargestellten Vorrichtung erfolgt die Herstellung des   Duplicato--   durch   Eingiessen   von geschmolzenem Material in die das Negativ tragende Form.   Die   
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 Seifen oder anderem geeigneten Material, welchem eine Substanz zugesetzt wird, die durch Wasser nicht angegriffen wird, wie z. B.

   Ceresin, wodurch die Copien gegen die Einwirkungen der atmosphärischen Feuchtigkeit geschützt werden. Die Masse wird in dem Bottich 30 durch Wärme, welche auf geeignete Weise, z.   B.   durch eine   Gasheizung 3 : J   mit mehreren Brennern, erzeugt wird, in geschmolzenem Zustande erhalten. Das Niveau des geschmolzenen Materials wird annähernd auf der durch die gestrichelte Linie angedeuteten Höhe erhalten, indem stets soviel frisches Material zugeführt wird, wie bei dem 
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   Bei der Handhabung der Vorrichtung wird zunächst der Kolben 33, wie gezeichnet, unter die Öffnungen 31 geführt, so dass das geschmolzene Material über den Kolben in den Cylinder eintreten kann. Da der Kern 34 hohl ist, so erreicht er fast augenblicklich die Temperatur des geschmolzenen Materials und kann daher das letztere nicht wesentlich abkühlen. Hebt man nun den Kolben 33, so wird das   darüberbenndliche,   geschmolzene Material, indem es den coniscllen Kern 34 umgibt, in die Form 28 gehoben, wobei etwa 
 EMI3.1 
 der Form wird das geschmolzene Material sofort auf seiner Oberfläche abgekühlt, und der von dem Negativ erhaltene Abdruck wird fest und dauernd.

   Um diese Abkühlung der Oberfläche des geschmolzenen Materials noch zu beschleunigen, kann die Form durch 
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 des geschmolzenen Materials schreitet nach dem Kern hin vor, wobei jede Volumverminderung durch Zusammenziehung durch das in der Kappe 37 befindliche, überflüssige Material compensiert wird. Sobald das Material in der Form vollständig abgekühlt ist. 
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 und dem dazwischen   befindlichen Grusstück   von dem Cylinder 29 entfernt und vollständig abgekühlt, bis die eingegossene Masse sich soweit zusammengezogen hat. dass das Guss-   stück durch Abwärtsdrticken   des Kolbens 33 aus der Form sich herausziehen lässt. Die Stange   35   wird alsdann von dem Korn 34 abgeschraubt, und die fertige   Phonogramm-     Copie wird von dem Kern abgehoben.

   Die fertigen   Stücke werden an den Enden glatt 
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 der Form erforderliche   Zusammcnziehung mit   einer beträchtlichen Verkürzung der Länge   verbunden. Die Schwindung   beträgt bei gewöhnlichen Walzen annähernd ein Procent. Es ist sonach nöthig, dass das Originalphonogramm auf einer   Sprechmaschine   hergestellt wird, deren Transportschraube eine geringere Anzahl von Windungen auf die   Längeneinheit   besitzt, als diejenige Maschine, auf welcher die Duplicatc benutzt werden sollen, damit nach der   Zusammcnziebung dos Materials die   Steigung der Recordwindungen des   duplicata   
 EMI3.5 
 
PATENT-ANSPRÜCHE : 1.

   Verfahren zum Vervielfältigen von Phonogrammen, dadurch gekennzeichnet, dass, 
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 mit   HücJisicht auf   die jeweilig gebräuchlichen Phonographen erhalten soll, dem OriginalPhonogramme bei der Aufnahme eine um so viel   grössere Ganghühe   der Furche erheilt. wird, dass die Verringerung der Ganghöhe der   ('opienfurche. weiche durch   die   Zusammen-     ziohung   des Copienmatorials, während der nach dem Erstarren der Copie stattfindenden   Abkühlung bedingt ist, eben aasreicht, um   die Ganghöhe der Copie auf die normale Grösse zu bringen.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsart des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass EMI3.7 bekannter Weise auf galvanoplastischem Wege herzustellende Matrize zunächst ein äusserst feiner Metallüberzug dadurch hergestellt wird, dass das Originalphonogramm im Vacuum und zweckmässig rotierend zwischen zwei Metallelektroden angeordnet wird, zwischen denen EMI3.8 einer Vacuumkammer mit zwei Metallelektroden.
    deren Zuleitungen an eine Inductionsspule oder an eine andere Elektrieitätsquelle von hoher Spannung zur Erzeugung einer ruhig streichenden Entladung zwischen den Elektroden angeschlossen sind, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Metallelektroden (9) an zwei aus Isoliermaterial bestehende, im Innern die Zuleitung enthaltende Träger (5) arigehängt sind, zwischen denen ein Drehzapfen (10) für das Ankerrad (13) angeordnet ist, welches das Originalphonogramm trägt und das- EMI3.9 seines grösseren Ausdehnungs-Coëfficienten sich derart ausdehnt, dass es in die negativen RecordcurvenderFormemtritt.
    <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 ziehung derselben in radialer Richtung hervorgebracht wird, um die Copie durch einfache Längsbewegung sammt dem Kerne aus der Form bringen zu können.
    ss. Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch die Anordnung eines hohlen Kernes im Inneren der Matrize, von welchem das Duplicat nach der Abkühlung abgehoben wird.
    7. Vorrichtung zur Ausführung dos Verfahrens nach den Ansprüchen 5 und ti, ge- kennzeichnet durch die Anordnung eines mit unteren Öffnungen versehenen Cylinders (29) EMI4.2
AT9157D 1900-07-31 1900-07-31 Verfahren und Vorrichtung zum Vervielfältigen von Phonogrammen. AT9157B (de)

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