AT91240B - Verfahren und Vorrichtung zum chlorieren von Methan. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum chlorieren von Methan.

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AT91240B
AT91240B AT91240DA AT91240B AT 91240 B AT91240 B AT 91240B AT 91240D A AT91240D A AT 91240DA AT 91240 B AT91240 B AT 91240B
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methane
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chlorinating
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Imre Dr Szarvasy
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Imre Dr Szarvasy
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Chlorieren von Methan. 



   Den Reaktionsverlauf der   Umsetzung   von Chlor mit Methan hat man dadurch beschleunigt, dass man dunkle elektrische Entladungen auf ein, den Ringraum zwischen zwei konzentrischen, als Elektroden ausgebildeten Rohren   durchströmendes   Gemisch beider Gase einwirken liess. Die hiefür in   Anwen-     dung befindlichen Elektrisatoren   haben aber nur geringe Leistungsfähigkeit. Versuche, diese durch Vergrösserung ihrer   wirksamen Oberfläche   zu erhöhen, scheiterten daran, dass selbst bei sorgfältigstem Arbeiten die Endprodukte stets in ungleichmässiger Ausbeute und ungleichartiger Zusammensetzung erhalten werden. 



   Dieser Missstand wird der Erfindung gemäss dadurch vermieden, dass das   Methanchlorgemisch   von einer gedachten Mitte aus nach allen Seiten strahlig nach aussen geführt wird bis zum Eintritt in den erwähnten Ringraum. Die wirksame Oberfläche des Ringraumes ist dadurch umfangreich gestaltet, dass das innere Rohr mit wesentlich grösserem Durchmesser ausgeführt ist, als zur Erfüllung seiner Auf- 
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Eine Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens ist auf der Zeichnung durch ein Beispiel schematisch veranschaulicht. 



   Der Reaktionsraum c wird von den Glasrohren a und b begrenzt. Die Belegungen des Elektrisators werden gebildet einerseits von der Flüssigkeit g im inneren Rohr a und anderseits von der Flüssigkeit   h   in einem das äussere Rohr b umgebenden Gefäss oder von einem metallischen Überzug der Aussenseite des Rohres b. Die zu behandelnden Gase treten durch einen oder mehrere seitliche Rohrstutzen   ei,     des Aussenrohres   in den ringszylindrischen Reaktionsraum c ein. Das Reaktionsprodukt verlässt den Reaktionsraum   bei t.   Das Innenrohr a ist nach seiner Anschlussstelle am Aussenrohr b hin verjüngt, so dass es nur in der Form eines   Stutzens l'geringer   Weite durch das   Aussenrohr hindurchführt   und das Aussen- 
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 auf die Mitte der Mischkammer z.

   Hiebei trelfen sie auf die Glasperlen, die in die Kammer z eingefüllt sind, und verteilen sich in dem Wirrwarr ihrer Zwischenräume, wodurch sie eine vollständige Mischung erfahren. Da der Stutzen x sehr schmal ist, hindert er die Gase nicht bis fast ganz zur Hälfte der   Miseh-   kammer zu gelangen, von wo sie dann weiterhin ihren Weg hernieder und gleichzeitig unter Verbreiterung aller Partien des Gemenges überall radial nach aussen durch die Glasperlenfüllung hindurch bis zu ihrem Einlauf oben am Ringzylinder c nehmen.

   Bei diesem Durchstreichen ständig zunehmender Durchflussquerschnitte werden auch die von der übrigen Masse des Gemisches qualitativ unterschiedenen oder in ihrem Bewegungszustand abweichenden Anteile derart auseinandergezogen, dass bald ein überall gleichartiges Gemenge entsteht, das in diesem gleichmässigen Zustand dann den anschliessenden Ringraum grossen Durchmessers mit überall gleicher Richtung in gleichmässiger Dichte und Mischung durchfliesst, wobei es den dunklen Entladungen zwischen den Belegungen g und h ausgesetzt ist. Nach erfolgter Behandlung verlassen die   Chlorierungsprodukte bei t den Elektrisator.   



   Die Kammer   z   ist so bemessen, dass sie einerseits eine zur vollständigen Durchmischung der Gase   ausreichende Füllung aufnehmen kann, anderseits aber auch ein Volumen nicht überschreitet   bei dem 

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 Regulierungen des Gasabflusses in den Stutzen e1, e2 sich ohne bemerkbare Verzögerung in den Reaktionsraum e fortpflanzen. 



   Die Verjüngung des Innenrohres hat den weiteren Vorteil, dass trotz grosser   Oberfläche   dieses Rohres im Reaktionsraum die Lötstelle der beiden Rohre einen nur geringen Umfang hat, so dass die Nachteile umfangreicher Lötstellen nicht eintreten. Diese würden andernfalls in der Unmöglichkeit bestehen, beim Ineinanderlöten die gleichachsige Lage der beiden Rohre und hiemit die zur Erzielung einer gleichartigen Zusammensetzung und   gleichmässiger   Ausbeute der Reaktionsprodukte unbedingt erforderliche 
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 schafft also neben den oben angegebenen Vorteilen auch die Möglichkeit Apparate mit besonders grosser wirksamer   Oberfläche   von vollkommener Betriebssicherheit herzustellen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Chlorieren von Methan durch Einwirkung dunkler elektrischer Entladungen auf ein den Ringraum zwischen zwei konzentrischen, als Elektroden, ausgebildeten Rohren durchströmendes   Methanchlorgemisch,   dadurch gekennzeichnet, dass die Gase strahlig einem   Ringraum   hinter ihrer Eintrittstelle stark wachsenden Durchmessers und abnehmender lichter Weite zugeführt werden. 
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Claims (1)

  1. das Innenrohr und Aussenrohr nach ihrer Anschlussstelle hin unter Bildung einer zweckmässig mit Zerteilungskörpern gefüllten Mischkammer verjüngt sind. EMI2.3
AT91240D 1918-02-15 1921-02-09 Verfahren und Vorrichtung zum chlorieren von Methan. AT91240B (de)

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