AT91159B - Einrichtung zum Messen der Länge von ungedämpften elektrischen Wellen. - Google Patents

Einrichtung zum Messen der Länge von ungedämpften elektrischen Wellen.

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AT91159B
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coil
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zero
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Clemence De Nerbonne
Verw Armagnat
Simonne Armagnat
Pierre Jules Armagnat
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Clemence De Nerbonne
Verw Armagnat
Simonne Armagnat
Pierre Jules Armagnat
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  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Messen der Länge von ungedämpften elektrischen Wellen. 



   Es sind bereits Einrichtungen zum Messen der Länge von ungedämpften elektrischen Wellen nacl.   der Nullmethode bekannt,   bei welchen die Nullstellung des Indikators sei es mittels eines Elektrodynamometers, sei es mittels eines aus einem Wellenanzeiger und einem Telephon zusammengesetzten Systems ermittelt werden konnte. Bei diesen bekannten Einrichtungen werden in einem, sei es das   Flcktro-   dynamometer, sei es das System   Wellenanzeiger-Telephon enthaltenden Hilfsstromkreis   zwei elektromotorische Kräfte entgegengestellt, von denen die eine durch Induktion seitens des   Messstromkreise''   erhalten wird. Bei der   Nullstellung   des Indikators weisen dann der Messstromkreis und der prinnäse Stromkreis die gleiche Wellenlänge auf.

   Der Gegenstand vorliegender   Eifindung   benutzt ebenfalls die 
 EMI1.1 
   bedürfenden   Nullmethode noch als vorbereitende Massnahmen die sehr bequeme Resonanzmethode zu Hilfe nehmen   kanp.   Zu diesem Zweck wird der ohmsehe Spannungsabfall, welcher durch den zu messenden Strom erzeugt wird, in einem Hilfsstromkreis einer elektromotorischen Kraft entgegengestellt, welche durch doppelte Induktion, nämlich des zu messenden Stromes auf den   Messstromkreis   und des so in dem letzteren induzierten Stromes auf den Hilfsstromkreis entsteht. 



   Die Zeichnungen veranschaulichen den Erfindungsgegenstand in   scbematischer   Weise. Fig. 1 zeigt die neue Anordnung für die Messung nach   der Nullmethode.   Fig. 2 zeigt die bekannte Anordnung für die Messung nach der Resonanzmethode, wobei gezeigt ist, wie man aus derselben durch einen einfachen Handgriff zu der Nullmethode übergehen kann. Fig. 3 zeigt ein Vektordiagramm. 



   Der zu messende, schwingende Strom wird in der   Spule j ! (Fig. l)   erzeugt und fliesst über Spule 2 und den induktionsfreien,   regelbaren Widerstand¯. 3. Die Spule   2 wirkt durch Induktion auf den geeichten Schwingungskreis   (Messkreis)   4 ein und dieser letzterer induziert wieder die Spule 5.

   Der Widerstand 3 
 EMI1.2 
 seitigen Induktion zwischen der Spule 2 und dem Schwingungskreis 4 und m den ebenfalls von Null bis auf einen bestimmten Betrag änderbaren Koeffizienten der wechselseitigen Induktion zwischen dem Schwingungskreis 4 und der Spule 5.   i   die Stromstärke in Spule 1, j die Stromstärke im Schwingungs-% kreis 4, E die in der Spule   :   induzierte elektiomotorische Kraft, L, C den Selbstinduktionskoeffizienten und Kapazität des Schwingungskreises 4, R den konstanten ohmschen Widerstand desselben und   i'den   ohmschen Widerstand   bei'3,   so erhält man zwischen den Werten i, und j einerseits und den Werten E und j anderseits folgende zwei Gleichungen :

   
 EMI1.3 
 Mit Bezug auf das   Vektordiagramm (Fig.   3), nimmt man   als Plmsenanfang- den Strom   
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 von   (J. T-versetzt ist.   



   Der in dem Stromkreis 4 erzeugte Strom l besitzt die Stärke : 
 EMI2.4 
 und ist'nach rückwärts von e um den Winkel versetzt, dessen Wert aus der Formel : 
 EMI2.5 
 bestimmt wird, wobei der ihn darstellende Vektor OC mit dem Vektor OB den   Winkel # bildet.  
Die durch den Strom j in der   Spule ;   induzierte elektromotorische Kraft E besitzt den Wert : 
 EMI2.6 
 
 EMI2.7 
 
 EMI2.8 
 schreiben kann. Diese elektromotorische Kraft   T ? wird durch   den Vektor OD dargestellt. welcher   um     # nach rückwäts   von   OC   versetzt ist. Es geht daraus hervor, dass der Winkel DOy gleich dem Winkel ROC (da die Seiten zueinander senkrecht sinct). d. h. gleich to ist. 



   Die Versetzung des Vektors OD in bezug auf den Vektor OA ist gleich : 
 EMI2.9 
 Es können nun zwei   Fälle   auftreten, nämlich : 1. Wenn der Winkel   !'c gleich Null   ist. 



    #=0, so ist:   
 EMI2.10 
 
 EMI2.11 
 man nun die   Werte r, iit,   M derart zu kombinieren vermag, dass OA = OE wird. mit andern Worten. dass (bei   (c   gleich Null) : 
 EMI2.12 
 ist. und wenn der Stromkreis 3, 5, 8, 6 derart geschaltet ist, dass diese beiden elektromotorischen Kräfte 
 EMI2.13 
 wobei das Telephon tonlos bleibt. 



     2.   Wenn der   Winkel l'nicht   gleich Null ist. Das Vektordiagrammm zeigt. dass die geometrische   Summe   der beiden Vektoren OA und OD nie gleich Null werden kann. Es wird daher in dem Stromkreis 3, 5, 8, 6 stets eine elektromotorische Kraft und somit ein Strom vorhanden sein. was dadurch festgestellt wird, dass das Telephon einen Ton gibt. Es geht daraus hervor, dass wenn der schwingende Stromkreis 4 
 EMI2.14 
   kreis   die gleiche Frequenz. d. h. die gleiche Wellenlänge.

   Für die Nullage müssen die   Faktoren (0),. iÌf,   w und r in bezug auf einander in folgender Weise veränderlich sein : Bei der Nullage ist : 
 EMI2.15 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 oder 
 EMI3.1 
 daher 
 EMI3.2 
 
Wenn unter diesen Umständen   0)   ansteigt (die Wellenlänge abfällt), so wächst auch bei konstanten Werten von M und m der rechte Teil der Gleichung, so dass bei konstantem R der Wert r steigen muss. 



  Steigt anderseits M bei konstantem m, so muss r ebenfalls steigen. Steigt dagegen M bei konstantem r, so muss m sinken. Eine   ähnliche Überlegung   ergibt sich unter der Annahme, dass m ansteigt und M oder r konstant bleiben. 



   Unter   diesen Umständen   ist es möglich, die Wellenlänge einer fest gegebenen Schwingung dadurch zu bestimmen, dass der Stromkreis 4 auf Resonanz gebracht wird, was durch das Tonloswerden des Tele-   phone   festgestellt werden kann, oder es kann eine Schwingung auf eine gegebene Frequenz gebracht werden, indem die Resonanz des schwingenden Stromkreises mit dem auf die gewünschte Welle eingestellten Stromkreis 4 hergestellt wird. 



   Mit Bezug auf Fig.   2.   welche das Schema einer gewöhnlichen Wellenmessanordnung nach der Resonanzmethode darstellt, ist es ersichtlich, dass durch einen einfachen Handgriff von dieser Anordnung zu der die Nullmethode nach Fig. 1 darstellenden Anordnung übergegangen werden kann, was vom praktischen Standpunkte aus wesentliche Vorteile bietet. In der Tat benötigt die Einstellung auf Null eine peinlich genaue Regelung nicht nur der Resonanz, sondern auch der   Werte)', M,   und M.

   Ist die Grössenordnung der zu messenden Welle nicht von vornherein bekannt, so empfiehlt es sieh, zunächst nach der Resonanzmethode (Fig. 2) zu messen, welche sehr bequem zu handhaben ist und unmittelbar die Zone, in welcher sich der gesuchte genaue Punkt befindet, angibt, wonach dann die Einstellung auf Null mittels 
 EMI3.3 
 übergeführt wird und die genaue Messung nach der Schaltung Fig. 1 vorgenommen wird. welche dadurch erleichtert wird, dass man sich in der Nähe des gesuchten Punktes befindet. 



   Obwohl die vorliegende Anordnung auch mit   einem Dynamometerindikator   arbeiten kann, empfiehlt sich die Anwendung des mit dem Wellenanzeiger verbundenen Telephons deshalb, weil dieser letztere Indikator, aus der drahtlosen Telegraphie bekannt, sehr empfindlich ist sowie einen sehr geringen Energieverbrauch verursacht. Es werden daher die. Messungen auch dann möglich, wenn die Stromquelle sehr schwach ist, wobei man für die Werte M und m sehr geringe Grössen wählen kann ; dadurch werden die etwaigen   Rückwirkungen   des Hilfsstromkreises und des Messstromkreises auf den zu messenden Strom vermieden. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   : 
 EMI3.4 
 Kraft wirkt. welche durch doppelte Induktion,   nämlich   des zu messenden Stromes auf einen   Messstrom-   kreis und des so in dem letzteren induzierten Stromes auf den Hilfsstromkreis entsteht.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dei auf seine Wellenlänge zu messende schwingende Strom (in Spule 1) über eine zweite Spule (2) und einen regelbaren induktionsfreienWider- stand (3) fliesst, wobei die zweite Spule durch Induktion auf einen geeichten schwingenden Stromkreis (Messkreis 4) einwirkt, welch letzterer seinerseits eine elektromotorische Kraft in einer dritten Spule (5) induziert, wobei die Werte der wechselseitigen Induktionskoeffizienten zwischen der zweiten Spule (2) und dem geeichten Messstromla :
    eis (4) einerseits und zwischen diesem letzteren und der dritten Spule (5) anderô !'its, sowie die Werte des induktionsfreien Widerstandes (3) und des Widerstandes des Messstromkreises derart gewählt werden, dass das Telepl10n in einem im Hilfsstromkreis eingeschalteten System Tikker-Wellenanzeiger-Telephon tonlos bleibt.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1. und 2, dadurch gekennzeichnet, dass deren Teile derart zu einer Einheit zusammengestellt sind, dass durch die einfache Handhabung eines Schalters die Messungen sowohl nach der Nullmethode (Fig. l) wie nach der Resonanzmethode (Fig. 2) ausgeführt werden können.
AT91159D 1919-10-16 1920-09-15 Einrichtung zum Messen der Länge von ungedämpften elektrischen Wellen. AT91159B (de)

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