AT90718B - Vorrichtung zur Verteilung fließender Massen, insbesondere Staubkohle. - Google Patents

Vorrichtung zur Verteilung fließender Massen, insbesondere Staubkohle.

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AT90718B
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William Oran Renkin
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William Oran Renkin
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf eine Vorrichtung zur halb automatischen Betätigung von Ventilen zum Verteilen fliessender Massen, wie z. B. Staubkohleförderanlagen. 



   Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. 1 teilweise in schematischer Darstellung eine Verteilerstation und mehrere Zweigleitungen und Ventile, welche gemäss der Erfindung zur Verteilung der Massen angewendet werden. Einzelne Teile sind hiebei im Schnitt dargestellt und andere Teile fortgebrochen. Fig. 2 zeigt ein Ventil allein mit seinem   Betätigungsmechanismus   in grösserem Massstabe und Fig. 3 ist eine Seitenansicht von Fig. 2. 



   Von einem Ausblasebehälter   1,   von welchem abgemessene Mengen des fliessenden Materiales, z. B. Staubkohle, durch Pressluft verteilt werden sollen, geht eine Hauptleitung 5 aus, an welche durch Zweigleitungen die Behälter einzelner Stationen angeschlossen sind. 



   Bei den bisher bekannten Systemen, welche der Verteilung von Staubkohle dienen, muss jeder Wächter auf einer Zweigstation dafür Sorge tragen, dass er die nötige Kohlenmenge zugeführt erhält und wenn die Kohlenmenge zu Ende geht, so muss er dieses bei der Verteilerstation   telephonisch   melden und angeben, wie viel Kohle er braucht. Wenn der Wärter der Verteilerstation die Kohle liefern will, so muss er an die Zweigstation zurücktelephonieren, damit der Wärter dort seinen   Schalthahn H   oder 111, je nachdem, um welche Station es sich handelt, in diejenige Stellung bringt, in welche er die Hauptleitung   abschliesst   und die Zweigleitung 12 oder 112 nach dem Behälter der betreffenden Station freigibt.

   Hierauf drückt der Wärter der Verteilerstation die gewünschte Kohlenmenge durch die Hauptleitung des Systems in dem Behälter der Zweigstation und wenn die Lieferung beendet ist, weist er   den Wächter   der Zweigstation telephonisch an, durch Schliessen seines Ventiles die   Hauptleitung   wieder zu öffnen. 



   Die Erfindung vereinfacht nun eine solche Handhabung dadurch, dass die Schalthähne, welche nach den Abzweigungen führen, halb automatisch eingerichtet sind und durch den Wärter auf der Verteilerstation kontrolliert werden können. 



   Auf der Achse jedes Schalthahnes z. B. 11 ist ein dreiarmiger Hebel   1. 3, 11. 3 oder 213 angeordnet.   



    Die Ventile 11, 111   usw. sind   drehbare Zweiwegehähne   von an sich bekannter Konstruktion. An den einander gegenüberstehenden Armen jedes Hahnes sind Zugseile oder Ketten 15 und 28 oder 115, 128 usw. angebracht, durch welche der Hahn von Hand ans verstellt werden kann, so dass er in diejenige Stellung gedreht wird, in welcher die Hauptleitung geöffnet und die Zweigleitung geschlossen ist (s. Hahn   111)   oder in diejenige Stellung, in welcher die Hauptleitung geschlossen und die Zweigleitung geöffnet ist (s.

   Hahn 11 und   211).   An dem dritten, in der Mitte liegenden Hebelarm ist eine Zugfeder 27, 127 oder 227 befestigt, deren anderes Ende an einem Arm 6, 106 oder 206 angreift, der auf der Leitung 5 in einer solchen Entfernung festgeklemmt ist, dass die Feder die erforderliche Spannung erhält, um den Hahn, wenn er frei gegeben wird, in diejenige Stellung zurückzuziehen, in welcher die Hauptleitung geöffnet und die Zweigleitung geschlossen ist. Wenn die Hauptleitung geschlossen und irgendeine Zweigleitung geöffnet werden soll, um den benachbarten Behälter zu füllen, z. B. bei   11,   so muss der Wärter die Kette   28,   128 oder 228 herabziehen und hiedurch die Feder 27, 127 oder 227 spannen.

   Um den Hahn trotz des dauernd durch die Feder auf ihn   ausgeübten   Zuges in dieser Stellung zu halten, wird irgendeine geeignete Sperrvorrichtung, z. B. eine Bandbremse 30 angewendet, welche um eine Scheibe 29 auf der Spindel des   Hahnen     herumgelegt   ist. Das eine Ende dieses Bremsbandes ist   bei 37 festgemacht   und das andere 

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 EMI2.1 
 alle Stromkreise von einer geeigneten Stromquelle aus mit Strom gespeist werden und auf welcher doppelpolige Schalter versehen sind. Jeder Stromkreis   enthält   zwei Stromunterbrecher, von denen bei jedem Paar der eine, z.

   B. 14, 114 oder 214 in der Nähe des Schalthahnes für den zugehörigen Stationsbehälter liegt, während der   andere : J5, 135   oder 235 auf der Verteilerstation angeordnet ist. 
 EMI2.2 
 bremse an, wodurch   der zugehörige Schalthahn   entgegen dem Zug der ihn belastenden Feder in der ihm gegebenen Einstellung festgehalten wird. Nachdem der Wärter von der Verteilerstation einem bestimmten Behälter die Kohle zugedrückt hat, öffnet er den Schalter 35, 135 oder 235, wodurch die Bandbremse ausgeschaltet und die Feder   27, 127 oder 2217   zur   Wirksamkeit gebracht wird, so dass   der betreffende Hahn in diejenige Stellung wieder   zurückkehrt,   in welcher die Hauptleitung geöffnet und die Zweigleitungabgeschlossen ist. 



   Wenn irgendeine der Bremsen in Unordnung gerät, so kann die   zugehörige   Feder gelöst und der betreffende Schalthahn mit Hilfe der Ketten 15 und 23 in beiden Richtungen von Hand eingestellt werden. Ebenso kann auch beim Nachlassen der Feder eine Einstellung von Hand erfolgen wobei die Stromschalter   14, 114   oder 224 geöffnet werden, um die Bremse ausser Wirkung zu setzen. 



   Auf der Zeichnung ist der Schalthahn 111 in derjenigen Stellung veranschaulicht, in welcher die Hauptleitung geöffnet ist. Es ist hier angenommen, dass der Wärter festgestellt hat, das der zugehörige Behälter voll oder der betreffende Ofen ausser Betrieb ist. Entsprechend hat er auch die Stromschalter 114 oder   1. 35   geöffnet. Nachdem der erste Behälter gefüllt ist, schaltet der Wärter den Schalter   35   um, stellt den Schalthahn 11 so ein, dass die Hauptleitung geöffnet ist und erhält   hiedurch   eineverbindung durch den   Schalthahn 211 nach   dem dritten zu füllenden Behälter usw. 



   Die Mittel zur Sperrung der Schalthähne und zum Freigeben derselben können natürlich auch, ohne von der Erfindung abzuweichen, andere sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Verteilung fliessender Massen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hauptleitung, durch welche die zu verteilenden Massen von einer Verteilerstation aus hindurchgetrieben werden und welche in geeigneten Abständen nach den einzelnen Empfangsstationen abzweigt, an den Abzweigstellen   Sebalthähne   besitzt, deren Einstellung in der einen Richtung von einem Punkt in der Nähe der Abzweigung und in der anderen Richtung von der Verteilerstation aus erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalthähne an den Abzweigstellen in der einen Schaltrichtung dauernd nachgiebig belastet sind und nach ihrem Drehen in der anderen Richtung durch in der Nähe der Abzweigstellen vorgesehene Organe durch eine Sperrvonichtung EMI2.3
    3. Vorrichtung nach Anspruch l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Abzweigstellen federnd in die eine Schaltstellung gezogene Zweiweghähne mit Handhebeln zum Umlegen in die andere Schaltstellung angeordnet und mit einer auf ihrer Spindel sitzenden Bandbremse versehen sind, die durch einen Elektromagneten und einen Stromkreis mit zugehörigem Schalter in Wirksamkeit gesetzt oder EMI2.4 magneten für jede Bandbremse, zwei Stromunterbrecher eingeschaltet sind. von denen der eine in der Nähe des Schalthahnes und der andere auf der Verteilerstation angeordnEt ist.
AT90718D 1918-11-22 1921-03-01 Vorrichtung zur Verteilung fließender Massen, insbesondere Staubkohle. AT90718B (de)

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