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Auslegemaschine für Samenbänder.
Die Erfindung hat den Zweck, Samenbänder, auf welchen die einzelnen Samen in vorgeschriebenem Abstand befestigt sind, in durch Sehare gezogene Furchen zu verlegen, dieselben mit Erde zu bedecken und diese'niederzudrücken.
Es sind Einrichtungen bekannt, bei welchen die Samenbänder durch die Vorwärtsbewegung der Vorrichtung und den hiedurch ausgeübten Zug in die Erde verlegt werden (D. R. P. Nr. 198 257). Von dieser bekannten Vorrichtung unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, dass eine Mehrzahl von Samenbändern, von denen jedes zu einer flachen Spule aufgespult ist. nebeneinander auf einer Achse im vorgeschriebenen Abstande lose aufgesteckt werden können. welche Achse erfindungsgemäss'in einem pendelartig schwenkbaren Rahmen gelagert ist. Der Zweck dieser Einrichtung ist, beim ruckweisen Anziehen der Maschine ein Abreissen des Samenbandes zu verhindern.
Der Erfindungsgegenstand ist in schematischer Darstellung auf der Zeichnung in Fig. 1 in einer Seitenansicht, in Fig. 2 in einer Draufsicht, in Fig. 3 in einer Vorderansicht veranschaulicht. Fig. 4 zeigt in vergrössertem Massstab die Konstruktion eines Sehars in Draufsicht.Das Wagengestell der Maschine besteht aus einem aus Trägern a gebildeten horizontalen Rahmen mit aufrecht stehenden Trägern b und ist um die Wagenachse c sehwenkbar. *Um die Achse c sind die einzelnen Scharträger d drehbar, welche einerseits gegeneinander durch zwischengelegte Ringscheiben e in bestimmten aber variablen Entfernungen gehalten werden. An jedem Scharträger ist ein Drillschar/' befestigt, dessen Fortsetzung durch zwei Blechträger g (Fig. 4) gebildet ist.
Zwischen diesen ist in bekannter Weise die Fuhrun" ; sroIIe A zur Zuführung des Samenbandes i und die Rolle k zum Eindrücken desselben gelagert, nachdem zuvor durch zwei seitliche Streichbleche 1 die vom Schar aufgeworfene Erde wieder in die Furche zurückgebracht worden ist. Die Drillseharträger d sind mittels Ketten x und Federn y an Haken z des Gestelles aufgehängt.
Die Samenbänder i bilden Scheibenspulen M. die zwischen zwei Scheiben m eingeklemmt sind.
Die einzelnen Scheibenspulen u sind lose auf der Achse 11 aufgesteckt und werden durch zwischengelegte Scheiben o in gehöriger Entfernung gehalten, so dass zu jedem Schar eine entsprechende Spule zugehört.
Die Achse M ist mittels der Hebel y pendelartig an den Trägern b aufgehängt. Zwischen den Trägern b ist eine Bremse q eingebaut, welche auf die Spulenscheiben in wirkt. Die Wirksamkeit der beschriebenen Einrichtung ist folgende : Beim V orwärt. gang der Maschine werden durch die Drillscharen in bekannter Weise Furchen gezogen. In diese werden die Samenbänder, welche von den Spulen u abgewickelt werden. über dieFührungsrolle h eingezogen, hierauf durch die Streichbleche 1 mit Erde bedeckt und durch die schweren Walzen k niedergedrückt. Die sich abwickelnden Samenbänder erhalten ihre Spannung durch die Bremse q.
Die pendelartige Aufhängung der Spulen M hindert es jedoch, dass bei stossweisen Bewegungen der Maschine ein Zerreissen des Samenbandes eintritt, u. zw. infolge des Behammgsvermögens des Suplenrahmens.
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Furche vergrössert bzw. verkleinert, weil hiedurch der Winkel der Seharhebel gegen den Boden ver- ändert wird.