AT90202B - Einrichtung zur Regelung von Nebenschlußmaschinen stark schwankender Drehzahl mit parallelgeschalteter Sammlerbatterie. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung von Nebenschlußmaschinen stark schwankender Drehzahl mit parallelgeschalteter Sammlerbatterie.

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AT90202B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur   Regelung von Nebenschlussmaschinen   stark schwankender Drehzahl mit parallelgeschalteter   Sammlerbatterie.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine Reguliereinrichtung   für Nebenschlussmascninen   stark schwankender Drehzahl mit parallelgelegter   Sammelbaherie   nach folgendem Gesetz : Betrieb mit Normalstrom der Maschine aut die Batterie und gegebenenfalls auch auf das Verbrauchsnetz, bis die Batterie genügend geladen ist. und von hier ab Regelung nur auf minimalen Ausgleichsstrom zwischen der Dynamo und der Batterie und Abgabe des Nutzstromes durch die Maschine. 



   Zur Durchführung dieser Aufgabe kann ein beliebiger selbsttätiger Regler verwendet werden, der auf den Nebenschlusswiderstand der   Dynamomaschine   einwirkt. Nach der Zeichnung ist ein Kohlendruckregler angenommen. Der konstante Masehinenstrom wird erzielt durch die Wicklung a, die den   Maschinenstrom fühit.   Ihre magnetische Wirkung hält bei Normalstrom der   Feder f das Gleichgewicht.   Bei zunehmendem Strom wird der Feldwiderstand k der Dynamo c vergrössert und bei abnehmendem verkleinert. Dadurch wird dem ersten Teil des eingangs erwähnten Gesetzes-Einstellung auf konstanten   Strom - genügt.   Bei geschlossenem   Parallelschalter d   bleibt also dieser Zustand bestehen, bis die Batterie e genügend geladen ist. Ein Mass hiefür ist die Ladespannung.

   Sie wird denn auch zum Speisen eines Magnetschalters 1 benutzt, der bei einem einstellbarer   Höchstwert   anspricht, die Spannungsspule 
 EMI1.1 
 nun die Spannung pro Element der Batterie beispielsweise mindestens 1'8 Volt beträgt, bleibt dieser Magnetschalter 1 eingeschaltet, und erst unterhalb dieser Grenze bei dem jeweiligen Stillsetzen der Dynamo kann er wieder loslassen. 



   Es ist nun vorerst angenommen, der   Lichtstromkreis <    sei bei   i   ausgeschaltet und die Wicklung 1   q habe   keine Wirkung. Die Spannungsspule b mit gleichgerichteten Ampere Windungen wie Spule a be- wirkt bei richtiger Bemessung eine Spannungsabnahme der Dynamo, bis deren Strom (Ladestrom)
Null wird, und hält nun ihrerseits der   Feder @ das Gleichgewicht   mit der Ruhespannung der Batterie. 



   Will ein Lade-oder Entladestrom   fliessen,   wird die Spule b durch die Spule a   unterstützt,   bzw. geschwächt und dementsprechend der Feldwiderstand k   naehreguliert.   Bei geladener Batterie läuft somit die Maschine leer parallel mit der Batterie, wodurch dem zweiten Teil des Reguliergesetzes-Regelung auf mini- malen Ausgleichsstrom zwischen Dynamo und Batterie-genügt wird. 



   Ändert sich die Ruhespannung der Batterie z. B. infolge von Temperaturschwankungen oder infolge Änderung der Säure dichte des Elektrolyten, so wird in der Wicklung a wiederum ein Lade-. bzw.
Entladestrom fliessen, der die Spannungsspule b unterstützt oder ihr entgegenwirkt. Dieser Strom hat dadurch eine Verstellkraft des Reglers zur Folge und wird deshalb ein Minimum bleiben. Diese Eigenschaft ermöglicht die Verwendung eines unempfindlichen Reglers und   ist,   ein wirksames Mittel gegen alle vor- 
 EMI1.2 
 



   Wird nun Licht bei i eingeschaltet, so kommt auch die Wicklung g des Reglers, die den anderen a und b   entgegengeschaltet   ist, zur Wirkung. Der Gleichgewichtszustand des Reglers kann unter diesen   Verhältnissen   nur durch eine Kompensation dieser Wirkung aufrechterhalten werden. Diese erfolgt durch die Wicklung a. Werden nun die Windungen von a und   g'gleichgehalten,   so übernimmt die Maschine e genau den Lichtstrom, ohne dass Ladestrom fliesst und ohne dass Strom von der Batterie abgegeben wird, wodurch auch die dritte Bedingung des Gesetze-Abgabe von Nutzstrom durch die Ma-   chiup-erfüllt wird.   

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 EMI2.1 
 schliesslich von der Dynamo c geliefeit.

   Selbst bei einem Batteriedefekt bleibt die Arbeitsfähigkeit der Anlage erhalten, denn infolge davon, dass sich dann die Wirkungen der den   Nutzstrom führenden Spulen   a und g aufheben, steht der Regler nur noch unter dem Einfluss der Spannungsspule b und regelt die   Maschine e   auf konstante Spannung. 



   Der beschriebenen Anlage können ohne   Beeinträchtigung   ihrer   Wirkungsweise Mittel hinzugefügt   werden, die zur genauen Konstanthaltung der Nutzspannung dienen (vgl. z. B. österr. Patent Nr.   80145).  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Regelung von Nebenschlussmaschinen stark schwankender Drehzahl, die mit einer Sammlerbatterie parallel laufen und während der Ladung mittels eines nur vom Masehinenstrom erregten selbsttätigen Reglers, auf konstanten Strom geregelt werden, dadurch gekennzeichnet, dass nach beendigter Aufladung eine an den Klemmen der Maschine liegende Spannungsspule (b) dem Regler EMI2.2 EMI2.3
AT90202D 1916-11-11 1917-10-29 Einrichtung zur Regelung von Nebenschlußmaschinen stark schwankender Drehzahl mit parallelgeschalteter Sammlerbatterie. AT90202B (de)

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