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Vorschubschnecke für Zerkleinerungsmaschinen.
Die Erfindung betrifft eine neuartige Ausbildung der Vorschubschnecke, wie sie in Zerkleinerungsmaschinen für Fleisch, Gemüse u. dgl., in Fruchtpressen usw. Anwendung findet.
Die gebräuchliche Vorschubschnecke in ihrer Grundform ist auf der Zeichnung in Fig. 1 innerhalb des im Schnitt dargestellten Gehäuses einer Fleischzerkleinerungsmaschine dargestellt.
In der Figur bedeutet a den Einfüllrumpf, b das die Schnecke a umgehende Gehäuse, das zumeist
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Charakteristisch für die bekannte Vorschubschnecke der Fig. 1 ist das vom Einwurf bis zur Zerkleinerungsstelle in der Steigung abnehmende Schneckengewinde. Die verhältnismässig grosse Ganghöhe bei a soll das Ergreifen des Arbeitsgutes und sein Einschieben in das Gehäuse h befördern. Das Abnehmen der Ganghöhe innerhalb des Gehäuses c soll das Arbeitsgut bei seiner Vorbewegung allmählich unter zunehmenden Druck setzen, so dass es mit der erforderlichen Pressung der am Schnecke : ende wirkende : ! Zerkleinerungsvorrichtung zugeführt wird.
Das grundsätzlich Unterschiedliche der neuen Schnecke ist aus der Darstellung der Fig. 2 zu ersehen, bei welcher die Teile mit den gleichen Buchstaben wie in Fig. 1 bezeichnet sind. Die Gänge der Schnecke haben hier untereinander gleiche Ganghöhe, und es hat somit die Schnecke durchgehend gleiche Steigung. Für die zum Vergleich gezeichneten Schnecken in Fig. 1 und 2 ist dabei für den ersten Schneckengang an der Zuführungsstelle a von der gleichen Anfangssteigung ausgegangen.
Während bei Fig. 1 die Verengung des Schraubenganges vom Einlauf a nach der Arbeitsstelle d hin im wesentlichen durch die Abnahme der Ganghöhe erzielt ist, erfolgt diese Verengung bei Fig. 2 dadurch, dass der Schneckengrund von a nach d hin konisch oder nach einer geeigneten Kurve ansteigt.
Die neue Schneckenform hat gegenüber der bekannten mannigfache Vorteile.
Die alte Schnecke muss mehr Umdrehungen ausführen als die neue, um das Arbeitsgut durch das Gehäuse hindurchzuschieben ; hieraus folgt grössere Reibung und Erwärmung des Arbeitsgutes an den Schneckengängen. Wie aus Versuchen mit Schneckengetrieben bekannt, haben Schnecken geringer Steigung einen schlechteren Wirkungsgrad als solche von hoher Steigung.
Das vorzuschiebende Arbeitsgut wird von dem Schneckengang der alten Ausführung öfter unterteilt als bei der neuen Ausführung, d. h. es liegen bei Fig. 1 erheblich kleinere Flächen zusammenhängenden Arbeitsgutes an der Gehäusewandung an, als bei Fig. 2. Der Vorschubdruck hängt jedoch wesentlich von der Reibung ab, welche zwischen Gehäusewandung und Schneckengrund bei der Bewegung erzeugt wird, während der zwischen den Seitenwänden der Schneckengänge auftretende Druck sich gegenseitig in der Wirkung aufhebt. Ein im Querschnitt langes, also flaches Band des Arbeitsgutes muss deshalb wirkungsvoller vorgeschoben werden als ein schmales, hohes Band von'gleicher Querschnittsfläche.
Die notwendige Dicke der bei Fig. 1 gegenüber Fig. 2 zahlreichere SchneckEngänge verkürzt die wirksame Länge der Schnecke nach Fig. 1 bzw. verkleinert den in dem Gehäuse nach Fig. 1 zur Aufnahme von Arbeitsgut verfügbaren Raum. Für die neue Schnecke ergibt sich die Möglichkeit, die Rippenzüge tiefer auszuarbeiten, da das Arbeitsgut mit dem langgestreckten flachen Querschnitt infolge der niedrigen Stirnseiten nicht so leicht die Neigung hat, seitlich auszuweichen. Auch hieraus folgt für die neue Schnecke eine bessere Vorschubbewegung und die. wirksamere Verhinderung der Mitdrehung des Arbeitsgutes mit der Schnecke.
Der Austritt des Arbeitsgutes aus der Schnecke in den Zerkleinerungsraum erfolgt bei der alten Schnecke langsamer, aber in breiterer Form, bei der neuen Schnecke schneller, aber unter höherem Druck
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