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Einrichtung zum Vergrössern von kinematographischen Filmbildteilen.
Es ist bekannt beim Kopieren von Filmbildstreifen das Projektionsverfahren mit oder ohne Vergrösserung bzw. Verkleinerung der Bilder anzuwenden, wobei der negative und der lichtempfindliche Filmstreifen unter der mannigfaltigsten Zwangsläufigkeit ihrer Antriebsvorrichtungen gemeinsam vorgeschaltet werden. Die hiezu verwendeten Einrichtungen ergeben aber eigentlich nichts weiter als eine blosse Kinematisierung der einfachen photographischen Vergrösserung bzw.
Verkleinerung, da die durch die betreffende Einrichtung gegebene Lage von Objektfläche und Bildfläche zueinander stets unver-
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beliebige Bildteilflächen aus dem einen Filmstreifen zu vollen Filmbildern auf den andern Filmstreifen vergrössert werden können, wobei die zu vergrössernden Filmbildteile auch während des Betriebes frei ausgesucht, gewechselt, weiterbewegt, d. h. ohne Beeinflussung der stetigen Vergrösserung zu vollen
Bildern beliebig in die Objektstellung gebracht werden können. Mit Hilfe des Erfindungsgegenstandes lassen sich beliebige Teile von gewöhnlichen Filmbildern nachträglich zu vollen Bildern vergrössern, was bei den bisherigen Einrichtungen nicht möglich war.
Die Zeichnungen stellen schematisch Ausführungsbeispiele von Einrichtungen gemäss der
Erfindung dar, u. zw. auf Fig. l im Längsschnitt, auf Fig. 2 und 3 aber im Grundriss. Fig. 4 ist isometrische
Ansieht einer Einzelheit in grösserem Massstab.
1 ist eine Filmvorführungsmaschine, 2 die Lichtquelle, 3 der Kondensor und 4 die Bildwerflinse derselben. Der zu vergrössernde Bildstreifen 5 wird von der Spule 6 durch die Schaltrolle 7 in Richtung des Pfeils 8 abgewickelt. Die Vorführungsmaschine ist in einen lichtdichten Kasten 9 eingekapselt. Auf der andern Seite ist 10 eine Filmaufnehmermaschine, 11 das Objektiv derselben, 12 die Dunkelkammer
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wird.
Nach Fig. 1 ist der Bildwerfer 1 dem Aufnehmer 10 gegenübergestellt und in der gemeinsamen
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wie auch das Linsensystem 18, das das Strahlenbündel 20 weiterleitet, sind im Betriebe in ihrer genau eingestellten Lage festzuhalten.
Nach Fig. 3 ist dem Bildwerfer 1 in seiner optischen Achse 17 das Spiegelprisma 22 gegenübergestellt, welches das vom Bildwerfer 1 austretende und mit Linien 2 : 3 angedeutete Strahlbündel auf zwei Teile 2. 3' und 2. 3" unterteilt. Letztere werden von den schiefstehenden Spiegeln 24, 2. weitergeleitet. u. zw. einerseits in der Form eines mit Linie 26 angedeuteten Strahlbündels nach dem Aufnehmer 110, andernteils aber in der Form eines mit Linie 27 angedeuteten Strahlbündels auf die Linse 28 und von
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ergeben. genügt ersteres an sich zur Vergrösserungsexposition, wogegen letzteres ein freies Bild abgibt, welches eine stetige Kontrolle der Vergrösserung ermöglicht.
Uni nun beliebige Teile der zu vergrössernden Filmbilder, z. B. auch die Ecken derselben in die Pupillenmitte des unter Umständen stark abgeblendeten Vergrösserungslinsensystems bringen zu können, hat man gemäss der Erfindung das Vorführungswerk derart auszubilden, dass das Filmeinschaltwerk ausser seiner an sieh bekannten Versehiebbarkeit in der Filmaufrichtung noeh in darauf senkrechter
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Querrichtung ebenfalls verschoben werden kann. Fig. 4 zeigt das Beispiel eines solchen Kreuzsupports. Der Filmspulenhalter 31 sitzt auf Schlitten :'J, der in den V-förmigen Führungsleisten des Gestells 33
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ein freies Supportspiel nach jeder Richtung hin zuzulassen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Vergrössern von kinematographischen Filmbildteilen mit Hilfe eines Film- vorführungs-und eines Filmaufnehmerwerkes. die gemeinsam angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Filmschaltwerk (6-8) des Vorführungswerkes (1) ausser seiner an sich bekannten supportartigen Versehiebbarkeit in der Filmanfrichtung (8) noch in darauf senkrechter Querrichtung ebenfalls supportartig verschiebbar ist.