AT89070B - Stechschloß. - Google Patents

Stechschloß.

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AT89070B
AT89070B AT89070DA AT89070B AT 89070 B AT89070 B AT 89070B AT 89070D A AT89070D A AT 89070DA AT 89070 B AT89070 B AT 89070B
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Conrad Reichard
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Conrad Reichard
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stechschloss. 



     Gcgenstand Jet Erfindung   ist ein   StechchluB,   bei welchem eine   Anzahl ; teilweise   an sich bekannter, Anordnungen derart miteinander in Verbindung gebracht sind, dass dadurch ein Schloss entsteht, welches sich von solchen bekannter Art durch eine Reihe von Vorzügen unterscheidet, die seine Brauchbarkeit wesentlich erhöhen bzw. überhaupt erst volle Sicherheit gegen unbefugtes Öffnen des Schlosses gewähren. 



   Bei den bisher bek nnt gewordenen Stechschlössern wird der Riegel in der   Schliesslage   meist durch Federwirkung festgehalten bzw. in diese durch Federkraft gebracht ; die Schlösser sind   also Schnappschlösser,   bei denen nur zum Öffnen nicht aber zum Schliessen ein Stechschlüssel benutzt wird. Wo bei den bekannten Anordnungen auch zur Herbeiführung der Schliessbewegung ein Stechschlüssel dient, ist die Führung des Riegels keine geradlinige, d. h. prismatische, es ist vielmehr zur Auslösung der Zuhaltungen ein Kanten des Riegels erforderlich. Darunter leidet aber die Sicherheit des Schlosses.

   Stechschlösser, bei   denen sowohl der Riegel prismatisch geführt, als auch die rückläufige Bewegung des Riegels durch Einführen des Schlüssels bewirkt wird, sind nicht bekannt ; in dieser für die Sicher-   heit des Schlosses massgebenden Zusammenwirkung wird das neue Merkmal der vorliegenden Erfindung erblickt. 



   Nur beim Zusammentreffen beider Merkmale bietet ein Stechschloss erhöhte Sicherheit gegen unbefugtes Öffnen. 



   Die Erfindung bezieht sich ferner auf die Anordnung der Zuhaltungen, welche so eingerichtet sind, dass eine mehrmalige verschiedenartige Sperrung des Riegels hintereinander erfolgt ; auch dadurch wird die Sicherheit des Schlosses erhöht. Die Anordnung der Zuhaltungen hintereinander in der Richtung der Riegelbewegung ist dabei als bekannt vorausgesetzt ; bisher war aber die Einrichtung so getroffen, dass die Zuhaltungen durch geradlinige Laufbahnen des Schlüssels ausgelöst wurden ; dabei kann man keine. mehrmalige Sperrung erzielen, es sind vielmehr nur zwei Endstellungen gegeben. 



   Nach der vorliegenden Erfindung erfolgt die Auslösung der Zuhaltungen durch wellenförmige Laufbahnen, welche parallel zur Einsteckrichtung am Schlüssel angebracht sind. 



   Zur Ermöglichung dieser mehrfachen Wirkung der Zuhaltungen sind ferner an dem mit keilförmigem Bart versehenen Stechschlüssel in Abständen voneinander Unterbrechungen vorgesehen, deren Kante parallel zur Einsteckrichtung verläuft. 



   Diese Anordnung hat den Zweck, die Riegelverschiebung absatzweise zu unterbrechen, um die mehrfache Auslösung der hintereinander angeordneten Zuhaltungen zu ermöglichen. 



   Endlich ist nach der Erfindung ein   Hilfsschieber   angeordnet,. der durch Hebelübersetzung auf den Schliessriegel einwirkt. 



   Für Drehschlösser sind Hilfsschieber bekannt ; bei Stechschlössern wird es durch die Übersetzung ermöglicht, den Bartkeil bei entsprechend grosser Riegelbewegung weniger breit ausführen zu müssen. 



   In der Zeichnung ist Fig. i eine Draufsicht des Schlosses ; Fig. 2 veranschaulicht den Stechschlüssel in Vorder-und Seitenansicht ; Fig. 3 und 4 sind Ausführungsformen des Schlosses unter Verwendung eines   Hilfsschielwrq.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In Fig. t ist a der Riegel, der durch die keilförmig Vorderkante J des bei f eingesteckten Schlüssels c (Fig. 2) verschoben wird, nachdem die Zuhaltungen b durch die wellenförmigen Laufbahnen e am Schlüssel c ausgelöst worden sind. 



   Die wellenförmigen   Flächen, wirken   dabei in   de. Weise,   dass sie die in der Richtung der Riegelbewegung hintereinander angeordneten Zuhaltungen absatzweise auslösen. 



   Wenn noch weite e Zuhaltungen angebracht werden sollen, so muss natürlich auch die Zahl der wellenförmigen Laufbahnen entsprechend vermehrt werden,
Die Nasen b der Zuhaltungen greifen in die Sperrschlitze g derart ein, dass eine ganz 
 EMI2.1 
 fortlaufenden Bewegung freizugeben. 



   Die Vorderkante des   Schlüsselbärtes   verläuft nicht gleichbleibend ansteigend, sondern ist, wie aus Fig. 2 linke Hälfte ersichtlich, an mehreren Stellen parallel zur Einführungsrichtung des Schlüssels gerichtet. Diese Anordnung bewirkt, dass zum Zwecke der erneuten Auslösung der Zuhaltungen jeweils eine Unterbrechung der Riegelbewegung eintritt. 



   Die Zuhaltungen werden durch die Federn k,   Fig i,   nach oben gedrückt. 



   Um eine gegenläufige Riegelbewegung herbeizuführen, wird der Schlüssel um   1800   verdreht eingesteckt. Um bei möglichst kleiner Schlüsselbartbreite eine grosse Riegelbewegung zu erzielen, kann man, wie aus Fig. 3 ersichtlich, einen Hiltsschieber verwenden. 



  Dieser Schieber i überträgt die ihm beim Einstecken des Schlüssels   bei./'mitgeteilte   Be- 
 EMI2.2 
 Einstecken des mit einer   keilförmigen   Bartkante versehenen Schlüssels bewirkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Stechschloss nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass eine mehrmalige ver- EMI2.3 3. Stechschloss nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösung der Zuhaltungen durch mehrere nebeneinander verlaufende wellenförmige Bahnen erfolgt. EMI2.4 förmige Bartvorderkante mit parallel zur Einsteckrichtung verlaufenden Abschnitten verschen ist. zum Zwecke der zeitweiligen Unterbrechung der Riegelbewegungen bei der Auslösung der Zuhaltungen.
    5. StechschloB nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung eines an sich bekannten Hilfsschiebers, der die ihm von dem Stechschlüssel erteilte Bewegung durch Hebelübersetzung auf den Schliessriegel überträgt, zum Zwecke, den Bartkeil weniger breit ausführen zu müssen.
AT89070D 1916-09-28 1921-03-23 Stechschloß. AT89070B (de)

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